The Parent Tree Farm in Paraguay: einzigartige ökologische Aufforstung zerstörten Regenwaldes

Die wachsende Gier nach Profit durch Viehzucht, Soja- und Palmölanbau, Agrartreibstoffe und Zellstoffproduktion sorgt dafür, daß weltweit die Regenwälder zerstört werden. Täglich werden rund 356 Millionen Quadratmeter Wald abgeholzt. Besonders durch den Anbau von Monokulturen (z.B. Eukalyptus oder Ölpalmenplantagen) und den Einsatz von Pestiziden werden danach die Böden noch weiter zerstört, sodaß nahezu unfruchtbare, lebensfeindliche Agrarwüsten übrig bleiben. Aber auch unabhängig von der Zerstörung des Regenwaldes sieht sich die Erde einem wachsenden Problem der Desertifikation (Wüstenbildung) gegenüber, welches alle Kontinente betrifft.
Einführung
Glücklicherweise gibt es weltweit immer mehr Menschen, die sich für den Erhalt von Mutter Erde aktiv einsetzen. Einer von ihnen ist Andreas Pfeifer, Gartengestalter und Visionär, der uns zeigt, wie diese Probleme mit einer kreativen und zugleich höchst effizienten Methode behandelt und in ihr Gegenteil verwandelt werden können. Auf der TheParentTreeFarm (TPTF) in Paraguay, eines der am stärksten von Abholzung betroffenen Länder, hat Andreas Pfeifer innerhalb von vier Jahren eine einzigartige Methode der ökologischen Aufforstung entwickelt.

Scheinbar unfruchtbare Gebiete werden in kurzer Zeit dank dieser innovativen Methode wieder in paradiesische Wälder und Gärten mit unglaublicher Artenvielfalt verwandelt. Dabei macht sich Andreas Pfeifer die Natur zum Vorbild und orientiert sich ausschließlich an ihren ökologischen Prinzipien. Auf diese Weise forstet er seit 2007 den ehemaligen Regenwald wieder auf und macht die TPTF zu einem Ort des natürlichen Überflusses.

Hierbei pflanzt er neben einheimischen Bäumen bedachtsam ausgewählte Heilpflanzen an, welche auch bereits zu Produkten verarbeitet und zum Erwerb angeboten werden. Insgesamt wurden Zehntausende verschiedener Bäume gepflanzt, welche nun Lebensraum für zahlreiche mittlerweile vom Aussterben bedrohter Tiere bieten.

Die wichtigsten Elemente der ökologischen Aufforstung nach Andreas Pfeifer sind neben der entsprechenden Achtung und liebevollen Aufmerksamkeit der Natur gegenüber die Artenvielfalt, eine eigene Methode des Mulchens und die Energetisierung des Bodens und der Pflanzen durch Terra Preta, Agnihotra Asche und Effektive Mikroorganismen.

Seit 2014 ist nun auch die energetische Wetterarbeit/integrale Umweltheilung/ Himmels-Akupunktur nach Madjid Abdellaziz eine Säule des Konzeptes. Michael Friedrich Vogt war vor Ort, als Madjid Abdellaziz im April 2014 die TheParentTreeFarmbesuchte, um hier eine Madjid-Anlage/Himmelsakkupunkturanlage zu errichten und Andreas Pfeifer die energetische Wetterheilung zu lehren. Einen eigenen Bericht darüber finden Sie unter http://quer-denken.tv/index.php/mfv-tv/922-desert-greening-als-regenmacher-in-der-wueste .

Zukünftig sollen neben Andreas Pfeifer, der mit seinem motivierten Team auf der Farm lebt, noch mehr Menschen an dem Paradies in Paraguay teilhaben können. So soll die TPTF zum einen als internationales Seminarzentrum und Erholungsort für Besucher dienen und zum anderen bereits liebevoll bepflanzte Grundstücke als Wohnraum anbieten. Außerdem ist es auf derTheParentTreeFarm möglich durch Investition in Wiederaufforstung selbst zur Heilung der Erde beizutragen und dabei von natürlichem Wachstum auch finanziell zu profitieren. Insgesamt zeigt „TheParentTreeFarm“ als Pilotprojekt, daß es eine schnelle und langfristig nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch wertvolle Alternative zu der naturzerstörenden, konventionellen Agrarwirtschaft gibt. Somit ist eine intakte Erde als fruchtbare Lebensgrundlage für alle Lebewesen nur noch eine Frage der Umsetzung.

Websites:
www.theParentTreeFarm.de
www.theParentTreeFarm.de/moringa-oleifera-shop

Quelle: quer-denken.tv
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Aber sowas von knapp!

Manchmal muß man doch den Kopf schütteln, wenn sich die „Qualitätsmedien“ mal wieder nach Kräften blamieren. Da hat die News-Webseite von Telekom einen Artikel veröffentlicht. Überschrift: „Umfrage: Knappe Mehrheit der Deutschen sieht Islam nicht als Teil Deutschlands„. Zitiert wird eine Forsa-Umfrage im Auftrag des „Stern“ zu dem Thema. Bei dem Artikel ist links ein Feld mit einer eigenen Umfrage von Telekom – genau zu diesem Thema. Hier kann der Leser selbst abstimmen. Das Ergebnis dieser Umfrage ist sensationell und wird sicher schnell aus dem Netz verschwinden.

Bisher haben bis 12:10 Uhr 28.696 Leser abgestimmt. Man kann nun wirklich nicht behaupten, daß die News-Seite von Telekom ein Tummelplatz für Rechtsradikale und Islamophobe ist. Wahrscheinlich sind die Besucher dieser Seite ein guter Querschnitt durch die deutsche Bevölkerung. Und sehr wahrscheinlich haben auch entsprechend ihrem nicht kleinen Bevölkerungsanteil Muslime, die den Artikel aufgerufen haben mit abgestimmt.
Und so sieht die Abstimmung auf der Telekomseite aus:

Die Umfrage, die der Artikel zitiert und berichtet, hat das Institut „Forsa“ für die Zeitschrift „Stern“ durchgeführt. Schaut man bei dem entsprechenden „Stern“-Artikel im Netz nach, so erfährt man nichts darüber, wie die Fragen gestellt worden sind, wie der Wortlaut hieß, wieviele Antwortmöglichkeiten es gab und wie diese gewichtet wurden.

Aber es steht darunter:

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte am 30. und 31. Juli 2014 im Auftrag des Magazins stern 1001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.

Man vergleiche die Zahlen: Die Forsa-Umfrage für Stern befragte genau 1001 Bundesbürger. Die Abstimmung auf der Telekom-Seite erfaßt (bisher) 28.696 Bürger. Die Frage, was hier repräsentativer ist, erübrigt sich wohl. Daß die Umfrage selbst nicht veröffentlicht wird, macht mißtrauisch. Es hängt oft sehr viel davon ab, wie die Fragen gestellt werden, wieviele Abstufungen es gibt, und welche Fragen dann unter „Ablehnung“ oder „Zustimmung“ eingeordnet werden.

Um mal ein fiktives Beispiel zu nennen: Würde man die Frage stellen „Sind Sie der Meinung, daß Muslime, die hier in Deutschland leben, das Recht haben, ihre Religion frei auszuüben?“, wird jeder vernünftiger Mensch mit „ja“ antworten. Wird das dann als Zustimmung zu der These „Der Islam gehört zu Deutschland“ gewertet, kommt man natürlich schnell auf die Prozentzahlen, die man aus politischen Gründen gern haben möchte.

Kurz und bündig: Die Ergebnisse der Forsa Umfrage sind angesichts des wesentlich breiter aufegstellten Praxistests bei dem Telekom-Artikel mit ganz klaren Fragen anzuzweifeln. Man bekommt den Eindruck, daß bei Forsa „gewünschte Ergebnisse“ erzielt wurden.

Quelle: quer-denken.tv

Wie man Migräne stoppt

Es soll ein hervorragendes Mittel gegen Migräne sein, und das ohne giftige Medikamente. Leute, die an Migräne leiden, leben oft in ständiger Furcht vor dem nächsten, quälenden Anfall. Deshalb wollen wir die Methode hier einmal vorstellen und bitten diejenigen unter Euch, die an Migräne leiden, es einmal zu versuchen und zu berichten, ob das wirklich so gut hilft. Oder kennt jemand diese Methode und hat gute oder schlechte Erfahrungen damit gemacht? Gegen normales Kopfweh soll es übrigens auch wirken. Dann wäre es ja ein geniales Mittel.

„Migräne“: Für viele, die diese Qual im Hirn nicht kennen, ist das Wort ein Synonym für die feine Dame, die gerade unpäßlich ist und sich in ein Wehwehchen flüchtet. Dabei ist dieses Phänomen kein Spaß. Eine ausgewachsene Migräne setzt den Betroffenen nicht nur komplett außer Gefecht, es sind mörderische Schmerzen und Stiche im Kopf, meist halbseitig, daher auch der Name „Migräne“ aus dem Griechischen „hēmikrānía“ (=halber Schädel)  und nicht selten begleitet von heftiger Übelkeit. Jeder Lichtrahl ist ein Messer ins Hirn, jedes Geräusch eine Folter.

Migräne ist – nach Wikipedia – eine neurologische Erkrankung, unter der rund 10 % der Bevölkerung leiden. Sie tritt bei Frauen etwa dreimal so häufig auf wie bei Männern und zeigt ein sehr unterschiedliches Krankheitsbild. Bei Erwachsenen ist es typischerweise eine periodisch wiederkehrender, anfallartiger, pulsierender und halbseitiger Kopfschmerz, begleitet von Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit (Photophobie) oder Geräuschempfindlichkeit (Phonophobie). Bei manchen Patienten geht einem Migräneanfall eine „Migräneaura“ voraus, während der insbesondere optische oder sensible Wahrnehmungsstörungen auftreten. Es sind aber auch motorische Störungen möglich.

Was eine Migräne aber wirklich ist, wovon sie hervorgerufen wird und was dabei im Gehirn geschieht, das ist überhaupt nicht geklärt. Es gibt von Vererbung über Entzündungsvorgänge an den Nerven, Übererregbarkeit bis zu Erweiterung der feinen Blutgefäße im Hirn alle möglichen Erklärungsansätze.

Viele, die davon betroffen sind sagen, daß normale Schmerztabletten dagegen nichts ausrichten können. Es müssen dann schon spezielle Migränemittel sein. Der Klassiker enthält Ergotamin, ein Gift aus dem „Mutterkorn“, einem hochgiftigen Pilz, der Weizen an den Ähren befällt. Migräne-Patienten haben meistens schon alles probiert, was der Markt so hergibt, oft ohne großen Erfolg. Und ungesund sind die Mittel auch noch.

Nun gibt es da ein simples „Geheimrezept“, daß der Quälerei und Giftschluckerei angeblich ein schnelles Ende setzt: Salz mit Zitronensaft.

Wichtig soll dabei sein, daß man nicht einfaches Haushaltssalz dazu benutzt, sondern das mineralstoffreiche Himalaya-Salz, weil es Elektrolyte und über 80 Minerale enthält, insbesondere Magnesium und Kalium. Diese Minerale zusammen mit dem Salz und der Zitronensäure wirken angeblich sofort. Die Zitronensaft-Himalaya-Salz-Mischung soll neben der Erlösung von Kopfschmerzen und Migräne noch das Immunsystem unterstützen, wieder neue Energie geben, die Elektrolytbalance verbessern und den Serotoninspiegel ausbalancieren.

Die Anwendung ist denkbar einfach:

Ein ein Glas Zitronensaft rührt man einen guten Teelöffel Himalaya-Salz und trinkt es aus. Soll, wie gesagt, angeblich wunderbar wirken.
Wir sind gespannt, ob es jemand ausprobiert und uns seine Erfahrungen mitteilt.

Quelle: http://quer-denken.tv/index.php

Proteste vor Buckingham-Palast – die Nachricht wird unterdrückt

17. April 2015  Es sind nicht gerade Menschenmassen, aber doch eine nicht ganz kleine Gruppe, die da plötzlich vor dem Buckinghampalast auftaucht, Banner entrollt und versucht, über das Gitter zu kommen und den Buckingham-Palast zu „stürmen“. Erstaunlich, wie schnell eine Armada an Gesetzeshütern auftaucht. Und daß diese Nachricht komplett verschwiegen wird. Auch die privaten Videos werden dauernd aus Youtube gelöscht. Eine derart harmlose Aktion von offensichtlich gewaltfreien Demonstranten und einer solchen Menge an Polizisten kann doch eigentlich gar nicht so ein Problem sei. Warum darf das nicht berichtet werden? Warum müssen die Videos auf Youtube gelöscht werden?

Da liegt doch der Gedanke nahe, daß man Angst hat, es könnten ganz schnell noch sehr viel mehr britische Bürger gegen Sparmaßnahmen und Mißstände protestieren wollen. Und Angst vor sowas hat die Obrigkeit immer dann, wenn sie weiß, daß es sehr viele Bürger gibt, die schon lange die Faust in der Tasche machen.
Diese Woche – ebenfalls von den Medien nicht berichtet – tauchten Demonstranten auch vor dem Parlament auf und skandierten „Raus mit den Kinderschändern!“. Die Presse berichtet seit einigen Wochen, daß immer mehr Einzelheiten über den seit Jahrzehnten geradezu institutionalisuerten Kindesmißbrauch in höchsten Politikerkreisen bekannt werden. Warum diese Geschichten, die in großem Ausmaß geschahen und immer vertuscht wurden, jetztin Großbritannien öffentlich gemacht werden, dürfte auch einen interessanten Hintergrund haben.
Die Ausmaße dieser Pädophilenringe und der Verbrechen an kleinen Kindern schlagen Wellen im Vereinten Königreich. Bisher haben alle, vom Parlament, der Presse bis zur Polizei und den Gerichten eisern geschwiegen und vertuscht.
Die Ängstlichkeit, mit der aufkeimender Volkszorn unterdrückt und verschwiegen wird, deutet darauf hin, daß man in den obersten Etagen des British Empire sehr nervös ist.
Quelle: quer-denken.tv

Die Zeitenwende ist (fast unbemerkt) eingetreten

Das Zeitfenster, in dem sich Staaten als Gründungsmitglieder der neuen „Asian Infrastructure Investment Bank“ (AIIB) anschließen konnten, ist letzte Woche am Dienstag vor Ostern leise geschlossen worden. Sehr viele Länder, darunter auch die besten Verbündeten der USA, Großbritannien, Australien, Neuseeland, Südkorea, Israel und Deutschland haben sich als Gründungsmitglieder eingeschrieben. Die AIIB-Bank ist das „Konkurrenzmodell“ zum Internationalen Währungsfond und der Weltbank. Damit ist ganz eine lange Liste von Unterschriften unter das Todesurteil des Dollars als Weltleitwährung und der USA als Weltmacht NR 1 geschrieben worden. Und kaum einer bemerkt es.

Es war ein kluger Schachzug der chinesischen Regierung, eine Frist zur Einschreibung als Gründungsmitglied anzusetzen. Sonst hätten gerade die Gefolgschaftsländer der USA noch lange gezaudert. Denn der große Bruder über’m Teich sieht es gar nicht gerne, daß die Verbündeten von der Fahne gehen. Aber weil eigentlich jeder weiß, daß die Zeit der USA als Weltimperium abgelaufen ist und USAland komplett pleite, es aber keiner laut zu sagen wagt, setzte China auf die Abstimmung mit den Füßen. Und siehe da, sie kamen, und sie schrieben sich ein. So diskret das auch vor sich ging, so klar ist die Botschaft: Die Tage des US-Imperiums sind gezählt. Die „Verbündeten“ riechen die tödliche Schwäche ihres Herrn und stehlen sich davon.

Sogar Kanada, das immer so eine Art braver „Ableger“ der USA war, umgeht plötzlich in den Handelsbeziehungen mit China den Dollar.

Das Ergebnis dieser Verlagerung wird über kurz oder lang ein grundlegender Neustart des globalen Finanzsystems und eine Neuverteilung der Weltmachtpositionen sein.

Das ist kein neuartiger Vorgang. Das geschieht früher oder später mit allen Imperien. Das US-Imperium ist eines der Kurzlebigsten in der Geschichte der Menschheit. Ein „shooting Star“, der innerhalb von nicht einmal 250 Jahren wie eine Silvesterrakete so leuchtend emposchoß, wie noch nie eine Macht zuvor – und im Höhepunkt seiner weltweiten Macht auch schon verglüht und nun erlöschend zu Boden sinkt.
Denn Amerika hat seine Substanz verbrannt. Die zwei Säulen der Weltmacht sind erodiert: Der Dollar als Weltleitwährung, und die Army als der Knüppel gegen jeden, der aufzumucken wagt. Die USA ist komplett pleite und druckt Dollars ums Überleben. Die Army hat weder Geld noch Leute, um weiterhin wirksam den globalen Bully gegen alles und jeden gleichzeitig zu geben. Die Wirtschaft iegt am Boden und selbst die stark geschönten Statistiken sind mehr als traurig.

Dazu kommt die zunehmend offene Rücksichtslosigkeit und Brutalität, mit der die niedergehende Supermacht überall auf der Welt nicht erklärte Kriege anzettelt, mordet und bombardiert, mit bezahlten, gewaltsamen Revolutionen ihr nicht genehme Regierungen stürzt, Terror unter falscher Flagge inszeniert, grausame Terrorarmeen aufbaut, ausstattet und auf unschuldige Bevölkerungen losläßt, Länder ausbeutet und ruiniert  – und jeden, der ihr nicht paßt, mit Drohnen oder Geheimkommandos hinrichtet.George Friedman gab es ganz unumwunden zu: Wir hetzen jeden gegen den anderen auf, um selbst zu herrschen.
Das zweite große Problem besteht im Inneren. In der eigenen Bevölkerung rumort es heftig. Das Mißtrauen gegenüber der Regierung ist abgrundtief. Es riecht nach einer „echten“ Revolution im eigenen Land. Ein großer Teil der Bevölkerung der USA findet, Obama sei genauso gefährlicher wie Putin.

Wenn die USA nicht mehr auf ihr „Welt-Ausbeutungs-System“ zurückgreifen kann, wird es für die US-Bevölkerung hart. Dann wird das ausufernde Sozialsystem zusammenbrechen, das riesige Militär keinen Sold mehr bezahlen können, die Rechnungen sehr vieler Firmen an staatliche Auftraggeber unbeglichen bleiben, Lehrer, Polizei, öffentliche Angestellte keinen Lohn erhalten, die jetzt schon maroden Straßen und Brücken sehr schnell völlig zerfallen … die ganze Realwirtschaft, die jetzt schon mehr schlecht als recht fuktioniert, wird fast zum Erliegen kommen, eine Kettenreaktion von Zahlungsausfällen eine Kaskade von Pleiten auslösen.
Eine neue „Great Depression“ steht dann an.

Das weiß mittlerweile jeder. Der angezählte Riese schlägt im Fallen noch wild um sich. Niemand möchte mit ihm untergehen. Deshalb schleichen sie alle des Nachts ins andere Lager. Denn da ist die Zukunft.

Die neu gegründete AIIB kann jetzt auf namhafte Mitglieder schauen. Sie hat nun vom Fleck weg bereits eine respektable Reputation und ist weit mehr als eine kleine BRICS-Protestbank, die dem IWF unde der Weltbank nicht ans Bein pinkeln kann. Die AIIB ist der Nukleus, um den herum sich die neuen, globalen Strukturen bilden werden.

„Die New Development Bank wird bisher 41 Prozent der Fläche der Welt und 58 Prozent der Weltbevölkerung umfassen.“

Und das ist erst der Anfang.

Wenn George Friedman von Stratfor davon sprach, daß seit 100 Jahren die Horrorvision der USA ein Bündnis und Kooperation zwischen Deutschland und Rußland sei, weil diese beiden zusammen die Vormachtstellung der USA in der Welt bedrohen könnten, dann braucht man nicht lange zu überlegen, was eine eurasische Achse Paris-London-Berlin-Rom-Moskau-Peking für die US-Eliten bedeutet. Man spricht schon von der „Neuen Seidenstraße“.

„Wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit auf der Ebene der Eurasischen Wirtschaftsunion (EEU) und China (…) Der freie Waren- und Kapitalverkehr innerhalb der EU bringt die Volkswirtschaften in Asien und Europa näher. Dies wird mit der chinesischen Initiative zum Aufbau eines Wirtschaftsgürtels entlang der Seidenstraße verflochten“, zitiert die Nachrichtenagentur TASS Schuwalow.“

„Mit dem «Seidenstraßen-Fonds» sicherte sich Xi unter anderem die Unterstützung von Regierungsvertretern aus Bangladesch, Kambodscha, Laos, Mongolei, Myanmar, Pakistan und Tadschikistan. Kambodschas Ministerpräsident Hun Sen begrüßte den Vorstoß: «Das ist eine großartige Initiative, von der die Region stark profitieren kann», sagte er.“

Im Gegensatz zum IWF, der glasklar von den USA dominiert und für ihre Interessen benutzt wird, und eine Schneise der Verwüstung und Ausplünderung über den Globus gezogen hat, geriert sich der Hauptgeldgeber und Mitinitiator China bescheiden. China will nur einer unter Gleichen sein und möchte auch nicht den Yüan als Weltleitwährung aufbauen. Die neue Weltleitwährung soll wahrscheinlich aus einem Währungskorb entstehen. Und auch das zweite Schwergewicht und Motor dieses neuen Weltwirtschaftsmodells, Rußland, strebt ein Modell an, das auf wirtschaftliche Zusammenarbeit gleichberechtigter, souveräner Nationen setzt anstatt auf künstliche Superstaatengebilde unter der Fuchtel des Klassenbullys.

42 Länder haben Ende März 2015 ihr Interesse an der AIIB, der New Development Bank, geäußert. Jeder Staat wird genau eine Stimme bei den Abstimmungen haben, während bei der Weltbank die Anzahl der Stimmen nach den gehaltenen finanziellen Anteilen berechnet wird.“

Man sollte sich allerdings keine Illusionen machen. Solche Zeitenwenden sind kein Spaziergang. Die USA werden nicht freiwillig den Thron räumen. Sie werden insbesondere in Europa mit Erpressung, False Flags, Drohungen, Wirtschaftskrieg, Cyberkrieg, Spionage, Sabotage und Terroranschlägen kämpfen, um die „neue Seidenstraße“ zu verhindern. Sie werden versuchen, China und Rußland mit ihren künstlichen Revolutionen zu infizieren und vergiften. Sie werden Terrorangriffe auf ihre eigenen Armeestützpunkte und im eigenen Land inszenieren, um die Amerikaner kriegsbereit zu peitschen.Es wird noch sehr viele Opfer geben.

Für die Haupt-Protagonisten des neuen, Anti-US-Systems wird es auch ein harter Weg. China hat mit Unzufriedenheit im eigenen Land und gigantischen Kreditblasen zu kämpfen, Rußland ist angeschlagen durch die wirtschaftliche Kriegsführung der USA gegen Putin. Die Strecke zu einer funktionierenden Verlagerung der Weltwirtschaft und einer hoffentlich besseren Zukunft ist holprig. Aber es ist alles andere als aussichtslos. Wenn die Welt es schafft, sich nicht durch die USA in den tödlichen Mahlstrom eines Krieges ziehen zu lassen, wird es gelingen.

Die Welt wird in zehn Jahren eine ganz andere sein. Hoffentlich eine friedlichere und bessere als jetzt.

Autor: Niki Vogt

Quelle: quer-denken.tv