Seelenloses Fleisch – von der Petrischale auf unsere Teller

Massenhafte Fleischproduktion belastet die Umwelt, unsere Gesundheit und ist ein ethisches Dilemma. Deshalb wollen Forscher uns bald In-Vitro-Fleisch servieren.

Es ist ein ganz großes Thema von morgen – für die Zukunft des Essens, des Klimas, der Umwelt und überhaupt einer gerechteren globalen Verteilung von Ressourcen. Aber mit dem Begriff In-Vitro-Fleisch oder mit Invitrofleisch wird es eine breite Öffentlichkeit nicht in Verbindung bringen. Dafür werden die Werber schon sorgen! Viel zu ehrlich und ungeschminkt ist dieses Wort: in vitro erzeugt, also im Reagenzglas statt in einem lebenden Organismus – das lässt keinen Raum mehr für Illusionen.

Von denen aber lebt der Fleischkonsum. Binnen eines halben Jahrhunderts hat der sich weltweit vervierfacht. Im reichen Westen wird schon lange zu viel Fleisch gegessen, in den Schwellenländern drückt sich der neue Wohlstand durch mehr Tier auf dem Teller aus. Zucht und Mast sind eine Umweltbelastung sondergleichen, viele Fleischfabriken eine schlimme Brutstätte für neue Seuchen. Vom ethischen Dilemma der Massentierhaltung ganz zu schweigen, das mit dem Konsum wächst. Doch langsam reift die Technik für eine tierlose Fleischproduktion in der Retorte. Hackfleisch aus Gewebekulturen erscheint den Wissenschaftlern bereits greifbar nahe, andere Varianten In-Vitro-Fleisch sind wenigstens keine pure Fantasie mehr. Jedenfalls in den Forschungsinstituten.

Aber sollte auch der Transfer von der Petrischale auf den Teller gelingen, werden die Werbeabteilungen der Fleischmultis wohlklingende Euphemismen für das Laborfleisch hervorbringen. Sie haben uns bisher ja auch das Ergebnis Antibiotika verschlingender Mastfabriken als Premiumschinken schmackhaft gemacht.

Quelle: de.sott.net

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Gut fürs Blut – Positive Wirkungen von Zwiebelextrakt

»Zwiebeln«, da denkt man meistens an tränende Augen beim Schneiden oder an schlechten Atem nach dem Verzehr, doch bei einer neuen Studie, die kürzlich bei der internationalen Endocrine Society vorgestellt wurde, erwiesen sie sich als echte Stars unter den Superfoods. Potenziell können sie den Cholesterin- und Blutzuckerwert verbessern.

Präsentiert wurden die Details beim 97. Jahrestreffen der Gesellschaft in San Diego, Kalifornien, als Studien über den Wert der Zwiebel – der botanische Name ist »Allium cepa« – erläutert wurden. Experten beschrieben die Wirkung des Extrakts auf Versuchstiere, unter anderem auf Mäuse mit und ohne Diabetes. Als Kontrollgruppe dienten Mäuse, die den Extrakt nicht erhielten.(1)

Zwiebelextrakt und sein Potenzial für Menschen mit Diabetes

Wissenschaftler beobachteten, dass der Nüchtern-Blutzuckerwert bei den diabetischen Mäusen, die zweimal täglich eine Dosis Zwiebelextrakt (400 und 600 mg) erhielten, um 50 bzw. 35 Prozent sank, verglichen mit dem Ausgangswert vor Beginn der Studie. Zusätzlich senkte der Extrakt auch den Gesamtcholesterinwert der Tiere.(1)

»Potenziell ist er zur Behandlung von Diabetespatienten geeignet«, sagte Dr. Anthony Ojieh, der Leiter der Forschergruppe von der Delta State University in Abraka, Nigeria.

Das Resultat bestätigt die Ergebnisse früherer Studien. So veröffentlichte das Journal of Medicinal Food 2009 Ergebnisse von Studien an diabetischen Ratten. Diese erhielten zusätzlich zum Zwiebelextrakt auch Knoblauchextrakt; beide spielten eine Rolle bei der Senkung der Glukosekonzentration im Blutplasma und auch des Körpergewichts.(2)

Die Vorzüge der Zwiebeln können sich auch Menschen leicht verschaffen. Wie Ojieh erklärte, stammte die bei der Studie verwendete Zwiebel von ganz normalen Zwiebeln ab, die auf dem Markt oder im Lebensmittelgeschäft erhältlich sind.

Wenn Sie Infektionen und Krebs bekämpfen wollen, essen Sie mehr Zwiebeln!

Regelmäßig Zwiebeln zu essen, kann Wunder für die Gesundheit wirken….

Quelle: http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/jennifer-lilley/gut-fuers-blut-positive-wirkungen-von-zwiebelextrakt.html

http://erst-kontakt.jimdo.com/

Wo ein Trog ist, sammeln sich die Schweine

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© biodeutschland.org
Fördermitglieder und Partner von BIO Deutschland

BIO Deutschland will die „Datenbasis“ der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) nutzen. Über Anonymisierungs- oder Pseudonymisierungsverfahren könne dabei das deutsche Datenschutzniveau eingehalten werden.

Kurz vor der Berliner Medizin-IT-Messe ConHIT und der Biotechnologietage hat sich die Arbeitsgruppe „Bio-IT und Big Data“ von BIO Deutschland zum Thema eHealth zu Worte gemeldet und den Referentenentwurf des Gesundheitsministeriums für ein e-Health-Gesetz kritisiert. Die forschenden Biotech-Unternehmen bräuchten eine möglichst breite Datenbasis, meint der Verband deutscher Biotechnologie-Unternehmen. Deshalb dürfe es ihnen nicht verwehrt werden, die Datenbasis der eGK zu nutzen. Anonymisierungs- und Pseudonymisierungsverfahren könnten das hohe Datenschutzniveau der eGK absichern und den Forschungsstandort Deutschland stärken.

In der Projektgesellschaft Gematik, die die elektronische Gesundheitskarte einführt, sind Kassen, Ärzte und Apotheker zusammengeschlossen. Biotech-Firmen sind außen vor. Deshalb fordert BIO Deutschland: „Biotechnologie-Unternehmen müssen in die Entscheidungsprozesse im Hinblick auf die Telematikinfrastruktur und die elektronische Gesundheitskarte eingebunden werden.“

Zugriff auf die Gesundheitskarte

BioIT-Experten könnten mit dabei helfen, die „Interoperabilitätsstrukturen“ und die Transparenz der medizinischen Telematik zu entwickeln, meint BIO Deutschland weiter. Dazu gehöre auch, dass Biotech-Firmen auf die Gesundheitskarte zugreifen dürfen.

Auf der ConHIT in Berlin werden in der nächsten Woche Komplett-Systeme vorgestellt, mit denen der im Herbst zum Test anstehende Online-Datenabgleich der Versicherten-Stammdaten erfolgen kann. Als nächster Schritt nach dem Karten-Test sollen die Ärzte mit ihren Heilberufsausweisen verschlüsselte Arztbriefe versenden und empfangen können. Auch hierfür werden Verfahren gezeigt.

Die Messe wird von Annette-Widmann-Mauz, der parlamentarischen Staatssekretärin des Gesundheitsministers mit einer Rede über die Entwicklung der Health-IT eröffnet. Die Keynote bestreitet der Blogger und Strategieberater Sascha Lobo unter dem Titel „Wieviel IT steht uns eigentlich zu?“.

Quelle: heise.de

Orthorexia nervosa – wer gesund isst, ist krank

Beim täglichen Durchlesen von verschiedenen Blogs und Internetseiten bin ich auf diese neue Krankheit gestoßen: Orthorexia nervosa. Kein “normaler Mensch” kann damit etwas anfangen. Aber auf Deutsch übersetzt heißt es “gesunde Essstörung”(aus dem Griechischen: orthós: der richtige und órexi: Appetit). Was ehrlich gesagt nicht nach einer Krankheit klingt.

Wie The Guardian berichtet, haben an Orthorexia leidende Menschen oft strenge Regeln für ihr Essen. Sie weigern sich Zucker, Salz, Koffein, Alkohol, Weizen, Gluten, Hefe, Soja, Mais und Kuhmilchprodukte zu essen. Außerdem beachten sie, ob die Nahrungsmittel mit Pestiziden oder Herbiziden in Kontakt gekommen sind oder künstliche Zusatzstoffe enthalten.

Was für mich persönlich zuerst wie ein schlechter Scherz klang, ist leider wahr. Es gibt ein Buch, in dem alle “Krankheiten” festgehalten sind. Dieses Buch heißt Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders kurz “DSM” – auf Deutsch so viel wie “diagnostischer und statistischer Leitfaden psychischer Störungen”.  Es wurde 1952 von der APA (American Psychiatric Association – auf Deutsch amerikanische psychiatrische Gesellschaft) herausgegeben. Daraufhin wurde es von den USA ausgehend in der ganzen Welt als eine Art „Krankheitsbibel“ verbreitet. Es wurde seit seiner Entstehung immer „aktualisiert“. Diese Krankheitsbibel ist nicht ganz unumstritten, da die Autoren des Buches nicht unabhängig arbeiten, sondern von der Pharmaindustrie unterstützt werden. Des Weiteren findet keine Transparenz, wissenschaftliche Kontrolle oder Kritik innerhalb des Gremiums statt, da nur die 160 Personen, die im Entscheidungsgremium der APA sitzen, darüber entscheiden.

Ähnlich anderen Essstörungen werden die Gedanken bei Orthorexia als immer wieder ums Essen kreisend beschrieben. Die zentrale Frage ist, ob das Essen gesund oder ungesund ist. Oft wird es sogar als Ersatzreligion beschrieben, mit der die Betroffenen versuchen ihr Umfeld von gesunder Ernährung zu begeistern, sie zu missionieren. In der Folge werden diese selbst auferlegten Zwänge immer komplizierter und restriktiver. Es kommt vor, dass die Betroffenen:

  • auf eine wachsende Zahl an Lebensmitteln verzichten
  • immer mehr Zeit für die Zubereitung aufwenden müssen
  • sich bei Übertretungen des Ernährungsplans selbst sanktionieren
  • das Umfeld zunehmen in Bezug auf die Ernährung beeinflussen wollen
  • eine Vernachlässigung sozialer Kontakte in Kauf nehmen.

Das Problem: Alle geschilderten Anzeichen können in gewissem Umfang auch auf Personen zutreffen, die in der Summe kein orthorektisches Verhalten an den Tag legen. Beispielsweise wird ein Vegetarier die Einladung zum Spanferkel-Essen einfach ausschlagen, weil offensichtlich ist, dass er mit leerem Magen nach Hause geht. Übergänge zwischen einer gesunden (etwa veganen) Ernährung und Orthorexie sind mitunter fließend.

Schon vor Jahren warnte man, dass sicher schon bald der Versuch unternommen werde, Brokkoli gesetzlich zu verbieten. Schließlich sei dieses Gemüse ziemlich gesund und enthalte krebsbekämpfende Phytonährstoffe. Klingt ziemlich übertrieben. Vor dem Hintergrund der Orthorexia-Definition ist diese Vermutung aber womöglich gar nicht so weit hergeholt.

In Frankreich ist man da schon einen guten Schritt weiter. Immerhin wurde dort bereits nicht nur die Nutzung einer der hochkarätigsten Heilpflanzen, nämlich der Brennnessel, verboten. Man verbot auch gleich den Austausch von Informationen über die gesundheitlichen oder auch landwirtschaftlichen Vorteile der Brennnessel. Weitere Informationen dazu hier: Die Brennnessel.

Irgendwie erhält man immer mehr den Eindruck, dass unauffällig Maßnahmen ergriffen werden sollen, die es dem selbst denkenden und eigenverantwortlichen Menschen bald unmöglich machen könnten, selbst für seine Gesundheit zu sorgen und Krankheiten mit Hilfe eines natürlichen und gesunden Lebensstils vorzubeugen.

Aber warum sollte man dies tun? Dr. Gabriel Cousens, ein amerikanischer Arzt, Psychologe, Familientherapeut und Meditationslehrer, hat sich eingehend mit dem Einfluss der Ernährung auf Spiritualität und Bewusstseinsentwicklung beschäftigt und kam zu dem Ergebnis: Nur mit einer lebendigen und natürlichen Nahrung kann spirituelles Bewusstsein erreicht werden. Der Verzehr von Junk Food dagegen hält unseren Geist niedrig. Wir sind kontrollierbarer. Man könnte auch sagen, dass industriell verarbeitete Nahrungsmittel unser Gehirn umnebeln und es langsam verkümmern lassen. Menschen, die von Junk Food leben, sind in der Regel fügsamer und verlieren schnell die Fähigkeit, für sich selbst zu denken. Sie glauben einfach alles, was ihnen im Fernsehen oder von Menschen, die in scheinbar wichtigen Autoritätspositionen sitzen, vermittelt wird. Menschen, die dagegen vitalstoffreiche und natürliche Nahrung lieben, versorgen Geist und Gemüt mit allen relevanten und intakten Nähr- und Vitalstoffen. Aus diesem Grund sind sie in der Lage, die Realität um sie herum zu hinterfragen. Sie werden sich „bewusst“ und beginnen schließlich, hinter die konstruierte Wirklichkeit der „Matrix“* zu blicken.

Da immer mehr Menschen sich bewusst werden und Weg und Mittel finden wollen und werden die konstruierte Wirklichkeit zu verlassen, haben die Drahtzieher des momentanen Systems offensichtlich Mittel  in die Wege geleiten, diese erwachenden Menschen „aus dem Verkehr zu ziehen“. Natürlich ist nicht jeder erwachende Mensch in genau dieser Weise auf das Essen fokussiert. Aber laut einem Forschungsprojekt von Dr. Friederike Barthels sollen ein bis drei Prozent der Bevölkerung in Deutschland an Orthorexia leiden, Tendenz steigend. Das sind schon zu viele Menschen, die sich nicht von Junk Food ernähren. Und die Tendenz ist steigend, dementsprechend haben wir ein äußerst beunruhigendes Ergebnis vorzuliegen. Wie viel Prozent der Menschen weltweit ernährend sich wohl „bewusst“ und wachen langsam wirklich auf? Wie viele Menschen kommen langsam aber sicher auf die Idee, dass unsere Konsumgesellschaft nicht das Gelbe vom Ei ist? Wie viele Menschen haben Ideen „die Welt zu verbessern“? Und wie kann man dem entgegenwirken?! Das unter keinen Umständen zu viele erwachende Menschen die Welt bevölkern? Möglicherweise noch andere anstecken?! Oder gar das System hinterfragen und es im schlimmsten Fall sogar vernichten wollen?

Richtig sie manipulieren den Rest der Welt so stark, dass er sich nicht erwachen lässt. Sie machen noch mehr Gifte und Schadstoffe in das Essen, über das sie die Kontrolle haben und verbieten jenes über welches sie keine Kontrolle haben. Sie verbreiten über alle in ihrer Macht stehenden Kanäle negative Nachrichten und sorgen für die bestmöglichste Ablenkung, damit erhoffen sie sich, dass alle Zugänge zu höheren Bewusstseinsebenen abgeschnitten werden.

Auch wenn mir persönlich die Lage auf dieser Erde hier manchmal zu verfahren scheint und ich keine Ausblicke auf Hoffnung mehr sehe… Dann weiß ich doch tief in mir drin, dass es einfach bald vorbei sein muss. Ich kann es drehen und wenden, ich finde nicht den Punkt, an dem es wirklich gar keinen Ausweg mehr gibt. Auch wenn mir das Lesen der Artikel über die Orthorexia manchmal fast den Magen umgedreht hat. Und ich wirklich nicht verstanden habe wie es Menschen geben kann, die solche Artikel lesen ohne mit der Wimper zu zucken oder schlimmer noch es Menschen gibt, die sie schreiben ohne sich bewusst zu sein, was sie dort gerade erzählen. Trotz diesen manchmal etwas verzweifelten Überlegungen bin ich schlussendlich immer noch der Meinung, dass wir genügend erwachte Menschen sind, um uns durch solche „Maßnahmen“ nicht aus der Bahn bringen zu lassen. Es kann einfach nicht anders sein. Es muss einfach so sein. Es ist einfach so. Die Welt kann sich nicht selbst in den Abgrund stürzen. Wir, die wir schon etwas erwachter sind als viele andere auf dieser Erde sollten uns auf unser Bewusstsein, unser Licht konzentrieren und es weiter verteilen. Wir sind die einzigen, die etwas verändern können.

Alle großen Veränderungen in der Geschichte der Menschen sind immer von einzelnen Menschen und kleinen Gruppen ausgegangen, die nicht dem Denken und Verhalten der großen Masse blind hinterhergelaufen sind. In diesem Sinne… Lass uns die Welt doch noch in die richtige Richtung ziehen.

* Matrix/Rote Pille/Blaue Pille: Matrix ist ein Science-Fiction-Film aus dem Jahre 1999. Hauptdarsteller Neo wird im Film vom Anführer einer geheimnisvollen Untergrundbewegung gefragt, welche Pille er nehmen möchte. Die Rote Pille oder die Blaue Pille. Nimmt er die Blaue Pille, dann werde er weiterhin in der „Matrix“ leben, sein Leben werde sich nicht verändern. Nehme er jedoch die Rote Pille, entscheide er sich für die Wahrheit und werde das Leben so erleben, wie es wirklich ist. Die Matrix ist dementsprechend das Leben, wie es uns von unserer Umwelt vorgegaukelt wird, ein Leben, in dem wir – natürlich völlig unbewusst – nur das tun, was andere möchten, dass wir es tun (Medien, Werbung, multinationale Konzerne und all ihre unerkannt bleibenden Drahtzieher im Hintergrund). Nachdem er die Rote Pille genommen hatte, erwacht Neo in einer für ihn bis dahin unvorstellbaren Realität: Bis auf wenige Überlebende und Befreite werden alle Menschen von intelligenten Maschinen in riesigen Zuchtanlagen gehalten und dort als lebende Energiequellen genutzt. Ihre Körper sind an eine komplexe Computersimulation, die Matrix, angeschlossen, die ihnen eine komplette Scheinrealität vorgaukelt (die „normale“ Realität, die alle für real halten).

Quellen:

Zentrum der Gesundheit

Wikipedia

Gesundheits-Fakten.de – Orthorexie

Video – Das Erste