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Heilige Geometrie

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Anomalie der Schumann-Resonanz

Normalerweise liegt die Schumann-Resonanz, die Erdoberfläche und die obere Atmosphäre, die so genannte Ionosphäre, bei messbaren 7,83 Hertz. Doch zunächst wurde Mitte März ein Wert von bis zu 24 Hertz gemessen, seit zwei Wochen nun fast gar keine Werte.

Was ist da los?

Anfang der 1950er Jahre stellte der Münchener Physikprofessor Winfried Otto Schumann fest, dass die Erdoberfläche und die obere Atmosphäre – die so genannte Ionosphäre – einen Kugelkondensator bilden. Die Eigenfrequenz dieses natürlichen Speichermediums für elektrische Ladung liegt im Bereich extrem niederfrequenter Wellen knapp unter 10 Hertz. Man spricht auch von ELF-Wellen (extremely low frequency).

Die Erdresonanzfrequenz

Schumanns damaliger Doktorand Herbert König stellte umfangreiche Messungen an und konnte den exakten Wert dieser Erdresonanzfrequenz bei 7,83 Hertz festmachen. Dieser Wert wird in der Wissenschaft seither allgemein als Schumann-Frequenz bezeichnet.

Die Erdatmosphäre

Immer, wenn es irgendwo auf der Welt gewittert, sendet jeder Blitz eine niederfrequente Radiowelle exakt dieser Frequenz von 7,83 Hertz aus. Die Erde ist zu dieser Frequenz resonanzfähig. Deshalb bleiben derartige Wellen außerordentlich stabil. Sie können rund um die Erde gewaltige Wellenpakete bilden, deren Amplitude bis in die Ionosphäre – zwischen 60 und 1000 Kilometern Höhe – reichen kann. Die Wellenlänge dieser Wellen ist aufgrund der geringen Frequenz ebenfalls enorm und beträgt etwa 38.000 Kilometer. Sie hat also fast die gleiche Länge wie der Umfang der Erde.

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Die Schumann-Wellen und das Wetter

Sobald sich Schumann-Wellen durch Resonanz bis zu einer genügenden Intensität hochgeschaukelt haben, können sie gigantische Wellenfronten bilden. An ihnen prallen Hoch- oder Tiefdruckgebiete einfach ab. Auf diese Weise bleiben sie lange Zeit ortsfest. Die Folgen: In der betroffenen Region kommt es entweder zu einer langanhaltenden Dürre oder zu wolkenbruchartigen Regenfällen und Überschwemmungen. Manche Wissenschaftler sind auch der Meinung, dass Schumann-Wellen einen Einfluss auf das Klimaphänomen El Niño haben.

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(Screenshot vom 27. bis 29. März 2015)

Die Naturvölker und das Wetter

Naturvölker sind dem Wüten der Natur oft auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Im Laufe von Jahrtausenden haben sie mannigfaltige Dinge erdacht, um die Wettergötter gnädig zu stimmen. Sind diese alten Rituale bloßer Aberglaube, oder lassen sie sich wissenschaftlich untermauern?

Der Regentanz der Indianer

Die Zeitung Der Tagesspiegel berichtete am 2. April des El-Niño-Jahres 1998, dass es brasilianischen Ureinwohnern bereits mehrfach gelungen sei, durch althergebrachte Rituale Regen herbei zu rufen. Diese Yanomami-Indianer stoppten durch einen Regentanz ein verheerendes Buschfeuer. Vier Stunden nach dem Tanz regenete es. Der Gouverneur des zuständigen Bezirks hatte bis dahin mit knapp 100 Mann vergeblich gegen das Flammenmeer angekämpft. Der Häuptling erzählt: “Zunächst haben wir einen Xapori, also einen Geist, angerufen, um den Rauch zu verjagen, der unsere Kinder krank macht. Dann haben wir einen weiteren gegen das Feuer selbst und dann einen dritten angerufen, damit er uns “maa” – Regen – schickt.”

 

Zufall oder Beeinflussung?

Niemand weiß, ob es sich bei diesem spektakulären Ereignis um Zufall oder um die willentliche Beeinflussung der Natur handelt. Forscher glauben jedoch, dass es einen Zusammenhang zwischen der Erdresonanz-Frequenz, der so genannten Schumann-Frequenz, und dem Tun der Ureinwohner gibt. Die Schumann-Frequenz bezeichnet natürlich vorkommende Wellen von 7,83 Hertz, die die Erde umwandern und Einfluss auf das Wetter haben.

Das Gehirn und die Schumann-Frequenz

Auch unser menschliches Gehirn begibt sich manchmal in die Schumann-Frequenz. Während unser Gehirn im angespannten Wachzustand eine Frequenz so genannter Beta-Wellen von 13 bis 40 Hertz ausstrahlt, lassen sich bei Zuständen wie Traumschlaf oder in der hypnotischen Trance Frequenzen der Theta-Wellen von vier bis sieben Hertz messen. Bei Meditation oder im entspannten Wachzustand misst man Alpha-Wellen zwischen acht und zwölf Hertz. Es ist unserem Gehirn durchaus möglich, Bewußtseinszustände von 7,83 Hertz – also exakt dem Wert der Schumann-Frequenz – zu erreichen.

Wetterbeeinflussung durch Meditation?

Manche Forscher glauben: Es ist genau diese Fähigkeit des menschlichen Gehirns, die Schumann-Frequenz auszusenden, die Einfluss auf das lokale Wettergeschehen hat. Wenn genügend Menschen an einer Stelle meditierten, entstünde lokal eine enorme Menge an Schumann-Frequenz. Diese strahlte aus und könnte so tatsächlich das lokale Wetter beeinflussen. Bei den Indianern wurden während ihrer Medtiation in Form des Regentanzes die Gehirnströme nicht gemessen. Bewiesen ist jedoch: Bestrahlt man einen Menschen mit Wellen der Frequenz von 7,83 Hertz, so hat das eine außerordentlich beruhigende Wirkung auf ihn. Man kann ihn quasi einlullen. Weitere Forschung könnte hier Aufklärung bringen.

Die Träume der Aborigines

Die australischen Ureinwohner, die so genannten Aborigines, haben intuitiv elektromagnetische Felder auf der Erde gespürt. Ihre Traumpfade sind geomantische Energielinien, die ihr Land durchziehen und heilige Stätten wie Bäume, Berge oder Seen miteinander verbinden. Geomantische Energielinien lassen sich wissenschaftlich nachweisen. An manchen Stellen der Erdoberfläche gibt es Anomalien der Schwerkraft oder des Erdmagnetismus. Bäume bilden bewiesenermaßen gute Antennen für magnetische Felder.

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(Screenshot vom 31. März bis 02. April 2015)

Für den mehr wissenschaftlich orientierten Geist

Die Hintergrundfrequenz der Erde, ihr Herzschlag (auch “Schumann-Resonanz” genannt) steigt dramatisch an. Obwohl sie von Region zu Region leichten Schwankungen unterworfen ist, betrug der Durchschnittswert jahrzehntelang 7,83 Hertz. Man hielt diesen Wert früher für eine Konstante; globale Militärkommunikationen wurden auf diese Frequenz ausgerichtet. Neueste Meldungen definierten die Frequenz bei 11 Hertz und weiter steigend. Die Wissenschaft weiß weder warum noch, was sie davon halten soll. Während der Puls der Erde ansteigt, fällt die Stärke ihres Magnetfeldes.

Mögliche Auswirkungen

Während wir auf den “Nullpunkt” zusteuern, erscheint es uns, als beschleunige sich die Zeit. Ein 24 Stunden-Tag erscheint uns wie 16 Stunden und weniger. Der Nullpunkt oder die Zeitenwende wurde Tausende von Jahren lang von Menschen schon vorausgesagt.

Es gab viele dramatische Veränderungen einschließlich jener, die alle 13 000 Jahre auftritt, zu jeder Hälfte der 26.000 Jahrwanderung der Tag- und Nachtgleiche. Der Nullpunkt oder eine Umpolung des Erdmagnetfeldes wird sich wohl bald ereignen.

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(Verwunderlich, denn andere Screenshots weiterer Messwerte aus Tomsk der einzelnen F-Schichten in der Ionosphäre zeigen sehr wohl Messwerte)

Link zu russischen Messstation der Schumann-Resonanz:

http://sosrff.tsu.ru/?page_id=7

 

 

Arbeitsmarkt 2030: Bald keine Arbeit mehr!

“Arbeitsmarkt 2030″ ist eine neue Rubrik bei uns, in der wir die sich verändernden Arbeitsbedingungen beleuchten wollen, Konsequenzen und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. In den kommenden 10 – 20 Jahren wird unsere Gesellschaft mit gravierenden Veränderungen im Berufsleben zurechtkommen müssen, die momentan von der Öffentlichkeit kaum Beachtung finden. So wie Arbeitsplätze der Reihe nach wegfallen werden, fallen auch Arbeitnehmer und Manager um wie die Fliegen, wegen Burnout und Überforderung. Mit dem Future Truck 2025 entwickelte Mercedes einen LKW, der imstande ist, sich ohne Fahrer fort zu bewegen.

Es ist zwar vorgesehen, dass nach wie vor ein „echter Mensch“ hinter dem Lenkrad sitzt und gegebenenfalls ins Geschehen eingreift, aber wenn man die Entwicklung „weiterspinnt“, ist es eine Frage der Zeit, bis Transportprozesse mit minimalem Personenaufwand betrieben werden. U-Bahnen in vielen Städten fahren schon seit vielen Jahren ohne Fahrer. Den zunehmenden High-Tech-Automatismus kann man sehen wie man will, aufhalten kann man ihn jedoch kaum.

Die Vergänglichkeit der Arbeitsbedingungen

„Human Resources“ ist meist auch der erste Bereich an dem, wenn Aktiengesellschaften, die zwar schwarze Zahlen schreiben, aber für die Aktionäre zu wenig Renditen abwerfen, gespart wird. Entweder durch Einsparungen beim Gehalt, welche mit dem Ausgliedern oder dem Schaffen neuer Firmen gut möglich ist (aktuelles Beispiel sind DHL-Kurierfahrer), oder durch Stellenstreichungen. Seit der Ent-Industrialisierung, beginnend in den 80er Jahren, bei der die Produktion entweder mithilfe computergesteuerten Maschinen effizienter gemacht und der klassische Arbeiter zunehmend ersetzt wurde, bzw. durch die Auslagerung in billigere Produktionsländer, wissen wir um die Vergänglichkeit der uns bekannten Arbeitsbedingungen.

Deutschland wurde in den letzten 40 Jahren mehr und mehr von einem Industrie- zu einem Dienstleistungsstandort. Verödete Industrieflächen und heruntergekommene Fabrikgebäude zeugen noch immer davon. Dass nun auch Dienstleistungen mehr und mehr von Computern erledigt werden, sollte langsam auch von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.

Keine Ruhepausen dank BWL

Junge, ehrgeizige BWL-Studierte führten im Zuge der Privatisierung der Staaten und Geschäftsbetriebe zunehmend Zeitmanagements in den Firmen ein, um sie noch effizienter zu machen, nehmen den Arbeitnehmern jedoch die letzten kleinen Ruhepausen, die so wichtig sind, um sich kurzfristig zu regenerieren, sei es beim kurzzeitigen Surfen im Internet, beim Plausch mit Kollegen in der Büroküche oder bei einer Zigarette vorm Haus. Der Mensch braucht, das ist medizinisch nachgewiesen, zwischendrin immer wieder kleinere Ruhepausen und ist dadurch sogar produktiver. Wie die Ruhepausen für den Einzelnen aussehen, ist dabei nahezu irrelevant.

Die Folgen sind Überforderung und Unzufriedenheit

Die arbeitende Bevölkerung steht zunehmend unter Stress. Der Angestellte, der von Vorgesetzten und Firmenchefs mit immer strafferen Zielen bedacht wird, oder der Selbständige, der immer mehr Einkommen braucht und dadurch mehr leisten muss, um den steigenden Lebensunterhalt (durch Euro-Abwertung, Zinseinbußen und Inflation) finanzieren zu können. Die Folgen sind Überforderung, Depression, Burnout sowie körperliche Krankheiten. Betroffen davon sind ebenso die Angehörigen wie (Ehe)-Partner und Kinder, im Endeffekt also unsere gesamte Gesellschaft. Bezeichnend die aktuelle Gallup-Studie zum Mitarbeiter-Engagement: Die Meisten schieben nur Dienst nach Vorschrift und stehen nicht hinter ihrem Unternehmen:

Engagement der Arbeitnehmer in Deutschland:
15% sind motiviert
70% machen Dienst nach Vorschrift
15% haben innerlich gekündigt (das sind 5 Millionen Menschen!)

Begründet wird das fehlende Engagement der Arbeitnehmer mit schlechter Führung der Chefs, ungerechter Bezahlung und fehlendem Spaß bei der Arbeit. Zudem beklagen sich die meisten über mangelnde Anerkennung, fehlende Entwicklungsmöglichkeiten und darüber, dass ihre Meinung nicht zählt und sie in Entscheidungen nicht mit eingebunden werden.

Der Preis für den hohen Leistungsdruck ist hoch:
30% der Arbeitnehmer wissen nicht, wie sie den Ansprüchen gerecht werden sollen
22% verzichten auf Pausen
22% arbeiten in einem Tempo, das langfristig nicht durchzuhalten ist
18% stossen oft an ihre Leistungsgrenzen (32% gelegentlich)
14% kommen oft krank zur Arbeit
11% arbeiten auch in der Freizeit (Feierabend, Urlaub, Wochenende)
6% greifen z.B. zu Medikamenten, Alkohol oder Nikotin, um leistungsfähiger zu sein
5% konsumieren z.B. Medikamente, Alkohol oder Nikotin, um nach dem Job besser abschalten zu können

(Quelle: Studie der Bertelsmann-Stiftung und der Krankenkasse Barmer GEK)

In den kommenden 20 Jahren ersetzt der Computer fast die Hälfte aller Arbeitsplätze

Laut einer Studie der University of Oxford sind in den kommenden 20 Jahren fast die Hälfte aller Arbeitsplätze davon bedroht, von einem Computer abgelöst zu werden. Die betrifft vor allem klassische Bürojobs. Jobs, in denen soziale und kreative Kompetenzen gefragt sind, sind davon weitaus weniger betroffen. Untersucht wurden 700 Jobs des amerikanischen Berufsmarkts. Aber auch für Deutschland wurden bei einer Studie der „London School of Economics“ ähnliche Ergebnisse veröffentlicht.

Was tun?

Auf der einen Seite sind hier also Menschen, die immer mehr leisten müssen und dabei zunehmend krank werden. Auf der anderen Seite sind es Jobs, die einfach wegfallen, was deutlich vermehrte Arbeitslosigkeit zur Folge haben wird. Das heißt, wenn hier nichts grundlegend verändert wird, klafft die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter auseinander als ohnehin schon, und in absehbarer Zeit ensteht ein weiteres Ungleichgewicht und ein finaler Bruch innerhalb der Gesellschaftssysteme.

Unsere Aufmerksamkeit sollte sich aber nicht auf die Angst und den aussichtslosen Kampf um die zu sichernden Jobs konzentrieren, sondern um Visionen, wie man als Gesellschaft darauf reagiert, oder noch besser: agiert. Die Menschheit bekommt die globale Chance, mit wesentlich weniger Arbeit leben zu können. Die „Vier-Stunden-Woche“, der Bestseller des Visionärs Timothy Ferriss wird bald aktueller denn je. Denn: Wenn zunehmend Computer und Maschinen die oft unliebsame und dreckige Arbeit der Menschen übernehmen, haben die Menschen mehr Zeit. Das ist Fakt! Die Staaten können kaum ein Interesse daran haben, dass die Kriminalitätsrate durch aufkommende Armut steigt.

Das bedingungslose Grundeinkommen

Eine Möglichkeit, die drohende Armut zu vermiden, wenn nicht die Einzige, ist das bedingungslose Grundeinkommen. Eine Grundabsicherung eines jeden Menschen (Erwachsene wie Kinder), um ein menschenwürdiges Leben führen zu können. Wenn der Mensch nicht mehr gezwungen wird, einen Job auszuüben, der weder seinen Fähigkeiten entspricht, noch Freude bereitet, kann individuelle und wahres globales Wachstum entstehen. Für die meisten erscheint die Vorstellung, dass der Staat nicht-arbeitende Menschen finanziert, vielleicht absurd. Der Mensch strebt grundsätzlich danach, gebraucht zu werden, Anerkennung zu bekommen und wird sich nicht auf die faule Haut legen, oder zumindest nur wenige. Umfragen zufolge würden 80% der Menschen, die heute arbeiten, auch nach Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens weiterhin zur Arbeit gehen. Diese Menschen haben dann das bedingungslose Grundeinkommen + Einkünfte aus ihren Jobs. Durch den Wegfall des Drucks und Zwangs würden sich viele Bereiche völlig neu erfinden und definieren. Die Kreativität und die Spiritualität wird sich bei vielen Menschen entfalten können, weil mehr Zeit zum Nachdenken da ist. Ruhe und Stille ist der Nährboden für Kreativität, Ideen und Visionen. Und da es irgendwann ohnehin zu wenig Jobs gibt, wird das bis dahin normal und gesellschaftlich akzeptiert sein.

Copyright: © http://www.2012spirit.de

Quelle: http://www.2012spirit.de

Unsere holographische Realität

Seit wir aufgewachsen sind denken und glauben wir, die Welt in der wir existieren sei etwas Handfestes und Physisches und genau so, wie wir sie wahrnehmen. Jedoch wird dieses Gedankenmuster nicht nur desillusioniert durch schwierig zu erklärende Phänomene, sondern selbst dann, wenn eine solche Realität existieren sollte, gibt es Wahrnehmungen, die sich als vollständig subjektiv erweisen und keine objektive Realität widerspiegeln. Mit den bedeutenden Fortschritten bezüglich Wissen und Information, welche die Menschheit in der neueren Geschichte erreicht hat wurden radikale Veränderungen in der Art, wie die Realität wahrgenommen wird, vorgenommen.

Während das Universum früher als ein im wesentlichen leerer Raum gesehen wurde, mit etwas Materie, die darin verstreut ist, so nimmt man heute die Welt wahr als eine holographische Projektion einer zugrundeliegenden Realität, die für unsere biologischen und technologischen Instrumente unsichtbar ist.

Beweise für eine holographische Realität gibt es zahlreiche, zu viele um ausser Acht gelassen zu werden. Und was der Sache noch mehr Glaubwürdigkeit verleiht ist, dass jene, die schon höhere Bewusstseinszustände und Realitätsebenen mittels Meditation, Astralprojektion oder Psychedelika erfahren haben, solche holographieartigen Gedanken und Aphorismen geäussert haben.

Um nur ein Beispiel zu geben: im Jahr 1982 gab es ein Forschungsprojekt an der Universität Paris, in welchem entdeckt wurde, dass zwei subatomare Teilchen unter gewissen Bedingungen miteinander in verzögerungsfreie Kommunikation treten können, unabhängig von der gegenseitigen Distanz, ob sie nun 1 Meter oder 10000 Kilometer voneinander entfernt sind. Irgendwie wissen dann die Teilchen immer, was das andere tut. Der grosse Physiker David Bohm glaubte, dass diese Entdeckungen bedeuteten, dass eine objektive Realität gar nicht existiert, dass trotz der scheinbaren Festigkeit das Universum dieses im Grunde ein Trugbild sei, ein gigantisches, grossartig detailreiches Hologramm.

In jedem Teil eines Hologramms ist das Ganze enthalten. Gleichgültig wie oft man das Ganze teilt, immer ist in jedem Teil die Information des Ganzen enthalten. Genau so wie sich bei der Wahrnehmung in einem höheren Bewusstseinszustand zeigt dass jeder Teil, so klein er auch sein mag und abgetrennt vom Ganzen und der Realität der Quelle erscheinen mag, dass er doch genau diese Quelle in sich enthält. Als Konsequenz aus den holographischen Experimenten muss man schliessen, dass Autonomie und Getrenntsein eine Illusion ist und dass alles Eins ist.

Das Konzept von der Einheit von allem ist anscheinend in jedem bedeutenden Glaubenssystem, das es im Bereich des menschlichen Bewusstseins gegeben hat, vorhanden, und es unterstützt die neuen Entdeckungen, die sich auf unsere manifestierte Realität beziehen. Wenn dies also tatsächlich der Fall ist (und es gibt genug Beweise dafür), dann ist das Universum für sich eine Projektion, ein Hologramm. Wenn die anscheinende Getrenntheit der subatomaren Teilchen eine Illusion ist, dann bedeutet das, dass auf einer tieferen Realitätsebene alle Dinge im Universum unendlich miteinander verbunden sind.

Die Elektronen in den Kohlestoffatomen im menschlichen Gehirn sind verbunden mit den subatomaren Teilchen, aus denen jeder schwimmende Lachs, jedes schlagende Herz, jeder am Himmel schimmernde Stern besteht. Einssein ist überall.

In einem holographischen Universum können auch Zeit und Raum nicht mehr als fundamentale Grössen betrachtet werden. Denn Konzepte wie Örtlichkeit können nicht mehr aufrecht erhalten werden in einem Universum, in dem nichts wirklich getrennt ist von irgend etwas anderem. Zeit und dreidimensionaler Raum müssen als Projektionen einer tieferen Wirklichkeit betrachtet werden, wie die Bilder eines Fisches auf einem Fernsehschirm. Auf einer tieferen Ebene ist die Realität eine Art Super-Hologramm, in dem Vergangenheit. Gegenwart und Zukunft alle gleichzeitig existieren.

Das dreidimensionale Universum, in dem wir leben, ist ein Hologramm, das aus einer ursprünglichen Realität erschaffen wurde, die ausserhalb von Zeit und Raum liegt. Wenn unser Universum also eine ‚Kopie’ von etwas ‚Realem’ ist, dann macht es auch Sinn anzunehmen, dass unser wahres Selbst zu einer anderen Realität gehört. Unser Bewusstsein ist unser wahres Wir. Bewusstsein ist alles, und deshalb gibt es nichts anderes, denn alles was ist, ist Bewusstsein.

Um die Vorstellung einer holographischen Realität noch weiter zu festigen können wir noch folgendes festhalten:

  • Ein holographisches Universum erklärt praktisch alle paranormalen und mystischen Erfahrungen.
  • Die gegenwärtigen, neurophysiologischen Modelle des Gehirns sind inadäquat, und nur ein holographisches Modell kann solche Dinge erklären wie archetypische Erfahrungen, Begegnungen mit dem kollektiven Unterbewusstsein und andere ungewöhnliche Erfahrungen während veränderten Bewusstseinszuständen.
  • Ein holographisches Modell für das Universum erklärt luzide Träume, in denen solche Träume Besuche in parallelen Realitäten darstellen.
  • Synchronizität kann mit dem holographischen Modell erklärt werden. Unsere Gedankenprozesse sind viel enger direkt verbunden mit der physischen Welt als wir bisher dachten. Beachte, dass Synchronizitäten dazu tendieren kurz vor einer neuen Realisierung oder Einsicht aufzutauchen.
  • Telepathie, Vorauswissen, mystische Gefühle des Einsseins mit dem Universum und sogar Psychokinese können erklärt werden mittels des holographischen Modells.
  • Holographie erklärt wieso unser Gehirn so viel Information in so kleinem Raum speichern kann (unser Hirn kann 280,000,000,000,000,000,000 Bits Informationen speichern).
  • Holographie kann auch erklären wie wir vergessen und uns erinnern können, wie wir fähig sind zu assoziieren, wie wir vertraute Dinge wiedererkennen können, wie wir die Fähigkeit haben zur Übertragung von neuen Fertigkeiten, die Fähigkeit etwas ‚da draussen’ zu konstruieren, wie wir ‚Phantomschmerzen’ empfinden können, wie wir ein fotographisches Gedächtnis haben können.
  • Das Gehirn selbst wäre dann eine holographische Projektion, die aus einer ursprünglichen Realität heraus gebildet würde, die ausserhalb von Raum und Zeit liegt.

Alle relativen Realitäten werden kreiert durch das Bewusstsein in Relation zu sich selbst. Wir sind dieses Bewusstsein. Wir sind das Bewusstsein, das in Relation zu sich selbst existiert und mit sich selbst interagiert. Es gibt nichts anderes. Keines der Dinge, die wir als abgetrennt wahrnehmen hat eine unabhängige Existenz, denn tatsächlich sind das alles entsprechende Erweiterungen des zugrundeliegenden einheitlichen Bewusstseins.

Das Bewusstsein ist nicht ein Produkt der physischen Realität. Die physikalische Realität interagiert nicht mit sich selbst, in irgend einer unbekannten Art, um Bewusstsein zu erzeugen.

In einem Prozess der wiederholten und fortschreitenden Selbst-Beziehung macht das Bewusstsein Erfahrungen und schafft auf diese Weise physikalische Realität.

In erleuchteten Zuständen können Erfahrungen gemacht werden, die zeigen, dass das Universum von holographischer Natur ist. Wenn man einmal Erleuchtung erfahren hat kann man genauer verstehen wie das holographische Universum funktioniert und dass es tatsächlich sehr real ist. Dann versteht man, dass wir multidimensionale Wesen sind die gleichzeitig auf vielen Ebenen der Quanten-Realität leben.

Es gibt keinen Grund verärgert, wütend oder gestresst zu sein wegen Dingen, die in der physikalischen Realität geschehen, welche ja die niedrigste Dimension unserer Wahrnehmung darstellt, denn diese Dinge sind belanglos im grossen Schema des Ganzen. Wenn man sich auf Details der Realität fokussiert, dann hält das einen nur davon ab den Grund für das gegenwärtige, eigene Dasein zu erforschen und wahrzunehmen. Dies ist der Grund, weshalb einer der Schritte auf dem Weg zur Erleuchtung darin besteht Furcht und Ärger durch Staunen und Neugier zu ersetzen.

Hast du schon eine Veränderung in der Wahrnehmung der Realität erfahren? Zumindest bist du nun, hoffentlich, dazu fähig deinen Geist in Gebiete hinein zu erweitern, die du bisher nicht besucht hast. Die Realität ist eine geheimnisvolle und aufregende Sache. Lasst uns Erforscher dieser zauberhaften Lebenserfahrung sein.

Quelle und mehr: http://transinformation.net/unsere-holographische-realitaet/