Helmut Markwort: Warum Journalisten zu links sind und wie Medien uns beeinflussen

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Einstellung der Echoverleihung

Am 25. April 2018 gab der Vorstand des Bundesverbandes Musikindustrie infolge anhaltender Kritik an der Preisverleihung von 2018 und zahlreicher Künstler, die ihre gewonnen Echos aus Protest gegen die Auszeichnung für Kollegah und Farid Bang zurückgaben, bekannt, dass der Echo nicht länger vergeben wird.

Als Begründung wurde die Echoverleihung 2018 genannt.

Der Preis dürfe „keinesfalls als Plattform für Antisemitismus, Frauenverachtung, Homophobie oder Gewaltverharmlosung wahrgenommen“ werden.

Das Geschehen könne „zwar nicht mehr rückgängig gemacht werden“, allerdings solle „sich ein solcher Fehler in Zukunft nicht“ wiederholen.

Die Marke Echo sei so stark beschädigt worden, dass ein Neuanfang notwendig sei, für den die bisherigen Gremien ihre Tätigkeit einstellen werden, dies umfasst auch eine Neuaufstellung bei Echo Klassik und Echo Jazz

Warner beendet Zusammenarbeit mit Brett Ratner

Warner hat die Zusammenarbeit mit Brett Ratner beendet (Bild: Kurt Krieger)

Warner Bros. hat die Zusammenarbeit mit Brett Ratner und dessen Produktionsfirma RatPac, in deren Rahmen Filme wie „Gravity“ Clip , „The Lego Movie“ Clip , „Annabelle“, „American Sniper“ Clip , „Batman v Superman: Dawn of Justice“ Clip , „Conjuring 2“, „Suicide Squad“ Clip , „The Lego Batman Movie“ Clip , „Kong: Skull Island“ Clip , „Wonder Woman“ Clip , „Justice League“ Clip und „ES“ entstanden waren, beendet. Wie die „Los Angeles Times“ berichtet, hat das Studio wegen der gegen Ratner seitens mehrerer Frauen wie den Schauspielerinnen Olivia Munn und Natasha Henstridge erhobenen Vorwürfen sexueller Belästigung den aktuell auslaufenden First-Look- und Kofinanzierungsdeal mit RatPac nicht verlängert. Letzter Film, der im Rahmen dieses Deals entstanden ist, ist Brad Peytons „Rampage – Big Meets Bigger“ Clip, der am kommenden Wochenende in den US- und am 10. Mai in den deutschen Kinos startet.

Bereits im November vergangenen Jahres, als die Vorwürfe, die Ratner nach wie vor bestreitet, erstmalig aufgetaucht waren, hatte dieser die Zusammenarbeit mit Warner auf Eis gelegt gehabt (wir berichteten).

Quelle: Blickpunkt:Film

Die Medien, das sind wir!

Die etablierten Medien und der Journalismus sind in der Krise. Partikularinteressen und Korruption verhindern in zu vielen Fällen eine freie Berichterstattung und notwendige Herrschaftskritik. Die Lösung liegt in dem Auf- und Ausbau dezentraler Informationskanäle in Bürgerhand. Das Internet bietet uns hierzu nie dagewesene Möglichkeiten. Ein Aufruf zum Aktivwerden.

Information führt zu Wahrnehmung, Wahrnehmung führt zu Handeln, das aufsummierte Handeln ist unsere soziale Realität. Über die vergangenen Jahrtausende – bis heute – üben Partikularinteressen über die Medien Einfluss auf die soziale Ordnung aus. Stets war die Informationsverbreitung eng verbunden mit religiöser, staatlicher oder wirtschaftlicher Herrschaft.

Aktuell ist es vor allem ein eng verknüpftes Netz von Konzernmedien, das Entscheidungen stützt, verhindert, beeinflusst oder herbeiführt. Hinzu kommt die Macht des Agenda Settings, die große Medien ausüben. So legen diese vor allem auch fest, über welche Themen gesamtgesellschaftlich überhaupt gesprochen wird. Gleich einer unsichtbaren Matrix wird ein Rahmen festgelegt in dem wir uns geistig bewegen und aus dem wir nur schwerlich ausbrechen können. Auch als kritischer Nutzer oder Verweigerer der Massenmedien sind wir von diesem Agenda Setting betroffen. Denn wenn unsere unmittelbare Umgebung dergestalt beeinflusst wird, hat dies auch Rückwirkungen auf uns selbst.

Die digitale Revolution menschlicher Kommunikation eröffnet uns erstmals in unserer Geschichte die Möglichkeit, diese ideellen Fesseln zu zerschlagen. Das Internet, als dezentrales, freies Netz ist der Raum in dem wir uns vollends entfalten können und in dem wir – wenn wir bewusst handeln – die Struktur medialer Informationsverbreitung nachhaltig ändern können. Seit vielen Jahren arbeiten engagierte Menschen überall auf der Welt daran, uns Technologien zur Verfügung zu stellen, die diesen wichtigen Schritt nun ermöglichen. An erster Stelle seien hier Blogs genannt. Blogs geben jedem von uns die Möglichkeit selbst zu publizieren, also selbst Teil des Mediennetzes zu sein. Im Verbund, sprich in der Vernetzung, können wir uns gegenseitig informieren und sind fortan nicht mehr oder immer weniger auf die Information großer Konzern- und Staatsmedien angewiesen.

Auch können wir künftig mitentscheiden welche Themen uns am Herzen liegen, welche Probleme wir am dringlichsten lösen wollen und wie dies geschehen soll. Wir müssen nicht tagelang über banale Personalfragen reden, wenn es eigentlich wichtigere Dinge zu besprechen gibt. So gilt: Die Informationsverbreitung zu dezentralisieren heißt die Gesellschaft zu demokratisieren.

Blogs dienen auch als Archive umfassender Debatten, deren Teilnehmer im Verbund stets mehr Wissen zusammentragen als jeder Einzelne dies alleine tun könnte. Blogartikel und -diskussionen sind jederzeit für jeden einsehbar, verlinkbar, verbreitbar, vernetzbar. Blogs sind neben Wikis das ideale Werkzeug um den Wissensschatz, den die Menschheit über Jahrtausende angesammelt hat, strukturiert aufzubereiten und transparent für alle zugänglich zu machen.

Nun gibt es auch viele Skeptiker des Internets. Das Internet ermöglicht die totale Kontrolle heißt es immer wieder und soziale Netzwerke dienen letztendlich nur dem Zweck uns auszuspionieren, uns zu rastern und uns so zu immer effizienteren Kunden nutzloser Produkte zu machen. All dies ist nicht immer von der Hand zu weisen. Doch liegt es an uns, ob wir Dienste wie Facebook und Twitter nutzen um in einer persönlichen Lebens-Chronik jeden Kaffee den wir trinken einzutragen oder ob wir soziale Netzwerke als das verstehen was sie eigentlich sind: Dezentral verästelte Verbindungskanäle zwischen uns allen. Wir können diese Netzwerke nutzen um gesellschaftlich relevante Information auszutauschen und zu verbreiten. Zur Aufbereitung und Archivierung von Wissen taugen Netzwerke wie Facebook jedoch nicht.

Das Internet als solches ist unser Raum und als diesen sollten wir ihn auch begreifen. Wir sollten nicht den Fehler machen, den wir vor einigen Jahrzehnten im politischen System gemacht haben: Andere haben dort vielleicht verächtliche Pläne verfolgt, wollten und wollen Wissen und Macht monopolisieren, also wendeten wir uns ab. Dies darf jedoch nicht die Schlussfolgerung sein, die wir für die Zukunft ziehen. Die Schlussfolgerung muss lauten: Besetzen wir das Netz, füllen wir es mit unseren Ideen! Begreifen wir es als die demokratischste und freieste Struktur, die jemals in der Menschheitsgeschichte geschaffen wurde und verteidigen wir es gegen jede Art der Zensur, gegen jede Art der Monopolisierung und gegen jede Art der Privatisierung. Unzählige Online-Aktivisten auf der ganzen Welt führen seit Jahren diesen Kampf, damit wir alle auch weiterhin das Netz zum freien Informationsaustausch nutzen können.

Wir alle haben in unserem Leben eine Menge gelernt. Vieles von dem sollten wir weitergeben und teilen. Wer denken kann, kann auch schreiben.

Die Zukunft wird in der Gegenwart geschrieben und sie ist nur dann demokratisch und gerecht wenn alle mitschreiben. Hört auf euch gegenseitig für das Verbreiten von Information anzugreifen. Herrschaft und Macht beruhen immer auf der Zurückhaltung und Kanalisierung von Information – nicht auf der freien Verbreitung eben dieser. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe das dezentrale Netz kleiner Medien weiter auszubauen und zu nutzen. Jeder Einzelne kann hierzu etwas beitragen und sollte dies auch tun. Denn Wissen ist Macht, und wir sozialisieren die Macht indem wir das Wissen sozialisieren.

Quelle: de.sott.net

MH17: So manipuliert der ARD und SZ Rechercheverbund

Wenn der sogenannte „Rechercheverbund“ WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung zuschlägt, kann man getrost das Gegenteil annehmen. Insbesondere, wenn es um die Absturzursache von MH17 geht. Oft genug ist auch noch SPIEGEL online dabei. Alle gemeinsam: der böse Russe ist schuld.

Immer häufiger beruft sich die Lügenpresse auf einen „Rechercheverbund“. Das soll objektive Durchschlagskraft symbolisieren. Dabei ist es nichts anderes als billiger Schmierenjournalismus, gespeist von Geheimdienstinfos, welche die Meinung der Publikums in bestimmte Richtungen manipulieren soll.

Darüber hinaus muss man die Frage stellen, ob GEZwangsfinanzierte Propaganda-Anstalten mit 10 Mrd. Euro Erpressungsgeldern jährlich auch noch einen „Rechercheverbund“ eingehen müssen, um irgendwo die Wahrheit ans Licht zu fördern.

Doch um die Wahrheit geht es den öffentlich-rechtlichen Zwangsanstalten genau so wenig wie der Lügenpresse. Ihnen geht es einzig darum, die Meinung der Öffentlichkeit zu lenken. Oft genug mit Lügen, dass sich die Balken biegen. So insbesondere auch im Fall MH17.

Völlig unerwähnt bleibt in der u.g. ARD-Lügen-Doku, dass die Auswertungen des Flugdatenschreibers und des Cockpit Voicerecorders bis heute unter Verschluss bleiben. Warum wohl? Bisher wurden nur einzelne Gesprächsfetzen mit der Flugsicherung in Kiew veröffentlicht. Bei Germanwings 4U9525 wurden die Cockpitgespräche dagegen bereits zwei Tage nach dem Absturz vollständig freigegeben.

Nicht thematisiert wird von dem ARD-SZ-Lügenverbund auch, dass ein niederländischer Forensiker aus dem MH17 Untersuchungsteam rausgeworfen wurde, nur weil er offensichtlich eine andere Meinung zu den Absturzursachen vertrat.

Des weiteren wäre doch einmal sehr interessant, warum die niederländischen Untersuchungsbehörden 147 Dokumente zu MH17 unter Verschluss halten und es ein Geheimabkommen gibt, welches besagt, dass nichts veröffentlicht werden darf, was den Interessen der beteiligten Ländern widerspricht.

Ebenfalls nicht angesprochen wird in der ARD-Lügen-Doku, warum ausgerechnet die Ukraine als möglicher Beschuldigter Mitglied des Untersuchungsteams ist und Malaysia ausgeschlossen wurde. Warum ausgerechnet das Land, aus dem die Unglücksmaschine stammt, nicht beim „Joint Investigation Team“ mitmachen darf, dazu gibt es keine Begründung.

Fragen über Fragen. Doch die Lügenpresse stellt sie nicht…

via Propagandaschau

Grundsätzlich müsste man ja froh sein, wenn Journalisten sich bemühen, Licht ins Dunkel um den Abschuss von MH17 zu bringen. Wenn es sich dabei aber um  Journalisten handelt, die alles andere als unvoreigenommen und objektiv an diese politisch brisante Katastrophe herangehen, dann wird Journalismus einmal mehr zur Propaganda.

Eine “Recherche-Team” – der Name soll offensichtlich Seriösität und Schlagkraft suggerieren – von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung hat sich an die Arbeit gemacht, die westliche Version der Ereignisse in der Ostukraine zu untermauern und die “russische” Version weiter zu untergraben. Die “russische Version” muss man deshalb an dieser Stelle schreiben, weil Experten aus dem Westen, wie die von Peter Haisenko, die die Version vom Abschuss durch ein russisches BUK-System faktenreich in Abrede stellen, von den Autoren wieder einmal komplett ignoriert werden.

  • Einziger westlicher Kritiker der in der Dokumentation propagierten Version vom Abschuss durch ein russisches BUK-System ist Ray McGovern, der allerdings nur sehr kurz zu Wort kommt und nicht die entscheidenden Fragen stellen kann.
  • Bilder von Wrackteilen, die quasi kreisrunde Durchstanzungen der Aussenhülle offenbaren und somit auf Bordkanonenbeschuss hindeuten, werden nicht gezeigt
  • Experten, die der These widersprechen, die SU-25 könne in der Höhe kein Passagierflugzeug abschiessen, kommen nicht zu Wort
  • Zeugen, die Kampfflugzeuge in der Nähe von MH17 gesehen haben, kommen nicht zu Wort
  • dass USA, NATO und EU keine überzeugenden Überwachungsdaten aus Satelliten oder AWACS veröffentlichen, wird nicht ausreichend thematisiert
  • die von den Autoren von Beginn an präferierte These des Abschusses durch ein russisches BUK wird in einem pseudo-chronischen Ablauf nachgestellt – eingebettet in die emotionalen Klagen der Angehörigen und die dürftigen “Beweise” der bellingcat-Blogger
  • die komplexe Funktionsweise des BUK-Systems, das eben nicht nur aus einer Raketenabschusseinheit besteht, wird nicht ausreichend dargestellt
  • die in der Region befindlichen ukrainischen BUK-Systeme werden komplett totgeschwiegen, dabei hätte die Ukraine (als einzige Partei) ein Interesse daran, dass Passagierflugzeug absichtlich abzuschießen – um es dann den Separatisten anzulasten und in der Folge freien Luftraum für die eigene Luftwaffe zu bekommen
  • Die Praxis der ukrainischen Armee im “Schatten” von Passagierflugzeugen zu fliegen, wird komplett verschwiegen
  • wenn die ukrainische Luftwaffe reihenweise Abschüsse von Hubschraubern, Kampf- und Transportflugzeugen durch die Separatisten hinnehmen muss, ist es dann nicht plausibel, dass man diesem Fiasko mit allen Mitteln ein Ende setzen will?
  • die präsentierte These, der Westen hätte zwar Beweise für den Abschuss durch Russland, würde diese aber vorsätzlich zurückhalten, um Russland zu schützen (sic!), widerspricht jeder Vernunft – und wird durch die krampfhaften Versuche der USA, vermeintliche Beweise gegen Russland zu konstruieren, ad absurdum geführt…

Schon gestern sendete der ARD “weltspiegel” eine Kurzfassung der knapp 45-minütigen Dokumentation, die heute Abend in der ARD komplett ausgestrahlt wird. Sie ist bereits jetzt in der ARD-Mediathek verfügbar. Auch für den WDR5-Hörfunk wurde ein Feature produziert und heute Vormittag ausgestrahlt. Man bemüht sich offensichtlich ein großes Publikum zu erreichen, hat aber faktisch nichts Neues ans Tageslicht gefördert, außer der Tatsache, dass die Bundesregierung über die Gefahren im ostukrainischen Luftraum informiert war – ohne zu handeln.

Das ist ein ungeheuerlicher Skandal, denn nur 20 Minuten vor MH17 flog auch eine Lufthansa durch den gefährdeten Luftraum, in dem bereits zuvor Militärmaschinen abgeschossen wurden. Völlig neu ist allerdings auch dieser Umstand nicht, denn seit langem ist bekannt, dass US-Fluggesellschaften diese Route nicht nehmen durften. Die Vorstellung, deutschen Behörden hätten diese Informationen nicht vorgelegen, ist absurd. Steinmeier und Merkel hatten Glück, dass es andere erwischte.

Wenn die Autoren dieser Propaganda am Ende allen Ernstes infrage stellen, dass die ukrainische Regierung den Luftraum offengelassen hat, um die fälligen Gebühren zu kassieren, zeigt sich einmal mehr ihre politische Voreingenommenheit, die diese “Dokumentation” zur einseitigen Propaganda macht.

propagandaschau.wordpress.com
Siehe auch: Gezielt verarscht: ARD ZDF Medien-Lügen

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Quelle: http://www.mmnews.de