Eine starke friedliche Waffe gegen Fremdenergien

Wenn sich Menschen erstmals mit Themen wie Archonten oder anderen fremden oder dunklen Energien beschäftigen, und dann auch noch feststellen, sie selbst könnten davon bereits stark betroffen sein, entsteht oft ein Gefühl von Machtlosigkeit und dem Bestreben, eine sofortige Loslösung herbeizuführen.

Sind es Vorhaben, die einfach nicht gelingen wollen, immer wiederkehrende „dunkle“ Träume, finanzielle Probleme, Krankheit oder gar mysteriöse Erscheinungen in der eigenen Wohnung?

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Entfernung der Schläferzelle

Die Vorgeschichte der dunklen Zelle

Also lasst mich eure Frage beantworten und euch einiges über die Vorgeschichte dieser dunklen Zelle erzählen und warum jeder eine hat. Jeder einzelne Mensch – nicht die Tiere dieses Planeten, sondern jeder Mensch – inkarnierte auf Erden mit dieser Zelle, die seinem Sein hinzugefügt worden war.

Nun, lasst mich euch einen Eindruck davon geben, wo dieses begann. Es ist euch bewusst, besonders seit dieser kürzlichen Herausforderung, dass der Planet Erde wahrlich ein Gebiet ist, auf dem der Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ausgetragen wird. Was uns betrifft, sehen wir es in Wahrheit nicht als einen Kampf an. Die Dunklen sehen es so. Wir betrachten es einfach als das „Lichtbringen in eine schwierige Situation“. Solange ihr es weiterhin in dieser Weise seht, werdet ihr vorankommen, da wir nicht gegen die Dunkelheit kämpfen können, denn dunkel ist Nichts. Es ist kein Ding („no thing“). Es ist eine Illusion und wenn man Licht zuführt, verschwindet Dunkelheit. Sie verflüchtigt sich.

Also kamen wir hierher, so wie ich es tat, als ich hier inkarnierte, so wie ihr es tatet. Wir kamen mit der Vereinbarung hierher, dass wir genau das hier erfahren sollten. Und aus purem Vertrauen und dem Wissen heraus, dass Licht Alles ist und aus unserer Hingabe an die Quelle, unseren Vater, heraus setzten wir einen Vertrag auf. Wir stimmten zu, hier unter den dunklen Wesen zu inkarnieren und indem wir das taten, würden wir eine dunkle Zelle tragen, sodass wir einiges von dem erleben würden, was die dunklen Wesen selbst erleben. Und dabei stimmten wir im Grunde einer Art Behinderung zu. Und diese Vereinbarung wurde während vieler, vieler Ratstreffen unter den Führern der dunklen Rassen und unseren Meistern ausgearbeitet. Viele von euch waren dort.

In der Himmelsgemeinschaft dachten wir sehr genau über die Folgen nach, die diese Herausforderung mit sich bringen würde. Aber wisst ihr, es geht hierbei nicht nur um den Planeten Erde. Hier wird die Sache langsam interessant. Ihr kennt uns als die Meister des Planeten Erde, doch das ist nicht unsere einzige Aufgabe. Wir sind auch … alle von uns, jene die ihr namentlich kennt, jene die ihr wahrgenommen habt, wir alle sind Wesen dieses Universums. Wir inkarnierten an vielen Orten.

Wir haben mit den Dunklen gearbeitet, um Licht über Äonen hinweg auf viele Planeten zu bringen. Es war ein langer Prozess und einer, in dem Lichtarbeiter immer aufgerufen waren, standzuhalten und mit den Dunkelwesen fertig zu werden, sodass sie nicht die Macht übernehmen konnten. Und so wurde unsere Integrität herausgefordert, unsere Hingabe, unsere Loyalität und unsere Stärke, unsere Schöpfungen zu vermehren, auszuweiten und fortzuführen, unsere Galaxien auszuweiten, Planeten zu besiedeln, zu gestalten – neue Lebensstile zu gestalten, neue Zivilisationen und die ganze Zeit über den Dunkelwesen standzuhalten.

Nun, viele von euch wissen, dass die Dunkelwesen nicht über die obere vierte Dimension hinaussteigen können und manchmal leicht in die fünfte hinein, aber nur um die Grenzen herum. Sie haben hochentwickelte Technologien, doch sie bestehen in keinerlei Form aus Licht. Und so haben sie niemals die hohen Erdendimensionen erfahren, die viele von euch erfahren haben. Und so beschließen sie zeitweise, uns allen Ärger zu bereiten und wenn das passiert, müssen wir uns zusammenschließen. Wir müssen kreativ sein. Wir müssen entschlossen sein und wir finden einfallsreiche und kreative Wege, um uns selbst und unsere Lieben zu schützen, während wir den Vertrag aufrechterhalten, das Universelle Gesetz, das des freien Willens.

Wisst ihr, jene, die entschieden haben, sich den Dunkelwesen anzuschließen, haben den freien Willen. Sie können in den dunklen Gruppierungen kommen und gehen, den Verbindungen, die sie ausgebaut haben. Viele erkennen das nicht, wussten es nicht und doch ist es wahr und die Quelle würde niemals erlauben, dass Lichtwesen ihre Feinde einfach auslöschen. Es ist nicht möglich. Aber jene, die sich in der Dunkelheit befinden, verstehen das nicht. Sie denken, es sei eine Schwäche unsererseits, dass wir sie nicht schlicht und einfach in die Luft jagen oder eliminieren, aber das würden wir nicht tun. Sie haben einen freien Willen, so wie wir und die Zeit kommt, dass manche von ihnen vielleicht ins Licht kommen und uns anschließen.

Und so haben wir immer die Hoffnung, dass wir gewinnen werden – das Licht wird gewinnen, weil Menschen kehrt machen und sich uns anschließen. Auf diese Weise breitet sich das Licht aus. Auf diese Weise schützen wir die Gebiete unserer Universen, die wir als unser Territorium für das Licht gebaut haben. Aber wie es euch jetzt bewusst werden mag, wurde um den Planeten Erde gestritten. Die Dunklen hofften, besonders nachdem sie fähig waren, die Zerstörung von Atlantis zu konstruieren, dass sie auf den angeschlagenen Planeten kommen und ihn einfach übernehmen würden. Und an diesem Punkt begann dieses Programm in seiner vollen Kraft.

Als Sanat Kumara sagte, „Ich werde zum Planeten Erde gehen und das Licht halten und solange wie nötig bleiben.“, sagte ich, „Ich werde kommen. Ich werde auf der Erde wandeln, ich werde das was auf der Erde passiert beaufsichtigen. Ich werde meinen geliebten Freunden helfen, den Lichtarbeitern, die sich für die Menschheit einsetzen werden, die unter den Menschen, die der Dunkelheit unterworfen sind, inkarnieren werden und wir werden so Viele wie möglich ermutigen, zurück zum Licht zu kommen.“ So war das Verfahren. Das taten wir tausende von Jahren lang.

Und wie einige unter euch wissen mögen, sind unser geliebter Sanat Kumara und seine Zwillingsflamme kürzlich in ein neues Universum gegangen, um dort sehr wichtige Positionen einzunehmen. So seht ihr, unser geliebter Sanat, der hierher kam, um bis zum Ende zu bleiben, hat jetzt entschieden, dass er weiter gehen und die aufregende Position eines Urschöpfers einnehmen kann, alle beide, die Position, Urschöpfer eines neuen Universums zu sein.

Also werden unsere eigenen geliebten Meister die Wahl haben, in das neue Universum zu gehen, wenn sie es möchten. Wir alle werden die wunderbare Wahl haben, doch zuerst werden wir hier unsere Aufgabe erfüllen. Unsere Aufgabe hier, die daraus besteht, Licht zu bringen und ein neues Aufblühen des Goldenen Zeitalters auf Planet Erde zu ermöglichen.

Nun, das gibt euch eine gewisse Vorstellung vom Ablauf und der Wichtigkeit dieser Sache. Wisst ihr, so viele Menschen sagen, „Oh, ich fühle mich wie ein winziges Sandkorn in diesem riesigen Universum. Wie könnte ich jemals wichtig sein?“ Also, nehmt dieses Bild, das ich euch gerade beschrieben habe und multipliziert es mit tausend. Ich kann euch möglicherweise gar nicht vermitteln, wie wichtig das ist, weil das… das hier … ihr könntet es „Schauspiel“ nennen, das hier aufgeführt wird, im gesamten Multiversum nachhallen wird. Und unser Erfolg hier wird neue Maßstäbe setzen.

Und so wird Planet Erde niemals wieder durch die Dunkelwesen belästigt werden. Die Energien steigen, während wir diese Barrieren von wabernden dunklen Energien um die Erde herum durchbrechen, die Mutter Terra’s Fortschritt zu ihrem Aufstieg erstickt haben und den Fortschritt aller Menschen auf dem Planeten … das entfernen wir jetzt und alles ist möglich. Terra wird ihre Schwingung erhöhen, ihren Aufstieg vollenden und ihr alle werdet fähig sein, mit ihr zu gehen. Und sobald ihr aufsteigt, wird es keine Dunkelheit mehr auf Planet Erde geben, weil es dimensional nicht möglich sein wird. Die Kabalen werden sich im Licht des neuen Planeten Erde nicht halten können.

Ich weiß, dass viele von euch müde sind. Ich weiß, dass ihr manchmal entmutigt wurdet. Es scheint ewig zu dauern, aber ihr versteht was für ein gewaltiges, gewaltiges Unternehmen dies ist und wie wichtig es für die Quelle ist, für die Himmelsgemeinschaft, für das gesamte Multiversum. Und daher müssen wir sorgfältig sein, wir müssen geduldig und entschlossen sein. Und wir bitten euch um eure Hilfe.

Wenn ihr eure Liebe sendet, wenn ihr uns eure Zuneigung sendet, eure guten Gefühle, eure Grüße, fühlen wir es, wir sind emporgehoben. Wir wissen, dass ihr es seid. Wir wissen, dass ihr uns helft und wir begrüßen das.

Jetzt hören wir einen Piepton (das verwendete Telefon zeigt mit einem Piepen schwache Batterien an), aber das sollte kein Problem sein. Wir werden fortfahren.

Jetzt lasst uns zur Entfernung der Schläferzelle kommen.

Ich merke, wir müssen Telefonprobleme haben (der Ton wird schwächer) … das war das Problem, danke Liebes (für das Beheben des Problems).

 

Start: Entfernung der Schläferzelle

Jetzt lasst uns fortfahren, über die Entfernung der Schläferzelle zu sprechen.

Nun, ihr alle, verbindet euch mit mir. Sitzt ruhig und bequem in eurem Stuhl. Wenn ihr im Norden oder Osten wohnt, legt euch eine warme Decke um und macht es euch in eurem Stuhl gemütlich und lasst uns beginnen.

Zuerst atmet tief. Erfahrt euch selbst im Ganzen. Fühlt euren Körper, fühlt den Atem … sanft. Fühlt wir ihr euch ausweitet, um viel Sauerstoff einzuatmen und erlaubt diesem in eurem Gehirn zu zirkulieren. Und währenddessen geht zum Mittelpunkt eures Gehirns, an den Ort, an den Kathryn euch gelehrt hat zu gehen, wenn ihr „Visual Centering“ praktiziert, gerade dort hinten, nahe bei eurer Zirbeldrüse, nicht innerhalb, sondern direkt bei ihr.

Das ist die Lage eurer Seele. Es ist der Ort in eurem Gehirn, wo all eure Intuition, Reflexe, Gedächtnis, Urteilsvermögen, Einfallsreichtum … alles zusammen geführt ist. Dort fühlt ihr euch am meisten als IHR SELBST. Jetzt führt den Sauerstoff an die Stelle in eurem Gehirn, wo ihr euch als ihr selbst erlebt, als die Seele, die ihr seid, die Überwacherin dieses Lebens, die von jeher den Überblick behalten hat. Jetzt atmet in diese Stelle in eurem Gehirn und dann lasst euer Licht durch euer Gehirn leuchten. Fühlt jeden Teil eures Gehirns und jene unter euch, die diese Übung bereits praktiziert haben, folgt mir unbedingt und macht sie noch einmal, weil ihr währenddessen noch etwas mehr über euer Gehirn lernt.

Lasst das Licht in eurem Gehirn herum leuchten, besonders nach vorne in den Teil eures Gehirns, der als präfrontaler Cortex bezeichnet wird. Seht nach der Linie, wohin euer drittes Auge führen würde. Platziert euren Finger auf der Stirn und dann zeigt von diesem Punkt auf eurer Stirn aus nach hinten zum Zentrum eures Gehirns, wo der Sitz eurer Seele ist. Entlang dieser Linie wurde die Schläferzelle, die dunkle Zelle, platziert.

Jetzt benutzt eure Verbindungen dort hinten im Zentrum eures Gehirns, eure Verbindungen zu eurem Höheren Selbst. Wandert geradewegs durch eure Kopfoberseite und dort könnt ihr euer Höheres Selbst fühlen und euer Höheres Selbst, das mit Gott und Allem-was-ist verbunden ist. Fühlt die Wärme und das Licht, das auf euch herabscheint, herunter durch euren Kanal, herunter durch alle eure Chakras und in die Erde hinein und verankert euch selbst im Herzen von Terra.

Das ist es, fühlt die Kraft dieser Energie, die durch euch zirkuliert. Und ihr könnt sie auch wechselseitig fließen lassen. Ihr könnt euer Kronenchakra öffnen und einfach das Licht durch euch hindurch und hinunter in die Erde fließen lassen oder ihr könnt sie auch von der Erde hinauf in euren Körper hinein aufnehmen und diese Energien sich in euch vermischen lassen.

Richtet euer Licht jetzt auf die Stelle in eurem Gehirn, wo ihr, falls ihr die Schläferzelle noch nicht entfernt habt, einen Kopfschmerz oder ein leichtes Stechen oder ein Ziehen spürt, normalerweise nahe beim Zentrum, nahe an der Stelle, wo sich eure beiden Gehirnhälften treffen. Sie beeinträchtigt den Austausch zwischen rechter und linker Gehirnhälfte. Das ist der Grund, warum so viele von euch zu „linkshirnlastigen“ Menschen wurden, so wie ihr es nennt. Jene die rechnen, analysieren und detaillierte Arbeit verrichten, aber mit ihren Gefühlen, Selbstverständnis usw. Probleme haben. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Schläferzelle getragen wurde und ihr euch um sie herum entwickelt habt, auf eine Weise, die euch ein Weiterleben ermöglichte, doch eingeschränkt, weil ihr nicht euer gesamtes Gehirn auf synchron arbeitende Weise voll und ganz einsetzen konntet.

Also, genau so wie ihr es kennt, wenn euer Körper einen Splitter abstößt, lasst die Energie von der Erde hinauf durch eure Chakras steigen, direkt hinauf in euer Gehirn und dann geradewegs hinaus – schiebt sie hinaus, geradewegs durch eure Kopfoberseite und übergebt sie eurem Höheren Selbst. Eurem Höheren Selbst, das euch anspornt und hocherfreut ist, dass ihr diese Arbeit macht. Übergebt sie ihnen. Sie werden sie zu Gott bringen, in die riesige Schüssel mit all den alten, gesammelten Schläferzellen geben, all den dunklen Zellen, die jetzt aufgelöst und in das Meer der Moleküle zurückgebracht werden und ihr, ihr Liebsten, seid frei.

Jetzt fügt dem eure entschiedene Absicht hinzu: „Ich entferne diese dunkle Zelle von meinem eigenen Gehirn und ich erkläre in diesem Moment den Vertrag, dem ich bevor ich herkam zustimmte, für null und nichtig. Ich werde nicht länger eine dunkle Zelle tragen. Ich werde nicht länger durch die Gedankenformen kontrolliert werden, die durch diese dunkle Zelle erzeugt wurden.“

Ich werde euch nun die Hauptgedankenform nennen, die von dieser Zelle ausgegangen ist. Es ist das, dem wir bevor wir herkamen zustimmten, die Vorstellung, dass ihr getrennt von Gott seid. Es waren die Dunkelwesen, die dieses benutzten, um – auf sehr geschickte Weise, möchte ich hinzufügen – Programmierungen, Propaganda zu erzeugen, die sich zu Religionen, politischen Ansichten, sozialen Bewegungen entwickelten, all das benutzten sie, um Ideen und Gefühle zu entwickeln, Gedanken, die Angst hervorbrachten, Furcht, besonders Furcht vor Mangelversorgung, Wettbewerb zwischen und unter euch, Depression, Verzweiflung, Gefühle, dass ihr niemals genug sein würdet. Ihr würdet niemals genug sein. Ihr würdet niemals akzeptiert werden. Ihr seid immer allein.

All diese Gefühle waren Ausstrahlungen, die entweder mit der Schläferzelle begannen oder euch antrainiert worden waren, die Programmierung, die absichtlich von den Dunkelwesen entworfen worden war, um die gesamte Menschheit zu kontrollieren. Die Kabale hatten den Plan, alle Menschen zu versklaven. Alle – jene, denen es erlaubt war zu überleben – sollten zur Arbeit im Dienst für die Dunkelwesen geschickt werden. Das war der „Masterplan“ und sie benutzten die Gefühle des Getrenntseins, um ihr Spiel mit uns allen zu treiben, um Gefühle der Wertlosigkeit zu erzeugen – nicht nur das Getrenntsein von Gott, sondern Gott unwürdig zu sein, unwürdig der Liebe, unwürdig des Glücks. Ihr Lieben, ihr müsst jetzt lernen, dies voll und ganz aus eurem Denken zu entfernen.

Da ihr nun die Schläferzelle entfernt habt, müsst ihr jetzt euer eigenes Gehirn entprogrammieren. Nun, dafür erlaubt dem Licht durch euch zu fließen. Fühlt es wie eine Welle goldenen Honigs, der durch euer Gehirn fließt, euren Körper, euer Herz, der jeden Winkel erfüllt, all diese Risse füllt, die so schmerzhaft waren, wo die dunklen Gedanken angeschlossen waren.

Nun, seid euch darüber klar, dass viele von euch tiefreichende Verbindungen von der dunklen Zelle zu anderen Stellen in eurem Körper und zu eurem Herzen haben. Zum Beispiel der Gehirnstamm. Es gab eine direkte Linie von der Schläferzelle zu eurer Kampf-oder-Flucht-Reaktion und darum entstand, sobald die Menschen etwas erlebten, wenn starke Emotionen an die Oberfläche kamen, als erste Reaktion Angst. Wenn ihr jetzt an menschliches Leben denkt und an eure tatsächlichen Sinnesanlagen und die Leistungsfähigkeit eures Herzens, macht es für niemanden Sinn, etwas zu sagen wie „Ich habe Angst vor Verpflichtungen.“ Das macht keinerlei Sinn. Wir sind sozial, „soziale Tiere“, wie ihr genannt werdet.

Ihr seid voll und ganz fähig mit eurem Herzen zu lieben, vollkommen zu lieben. Menschen sind bekanntermaßen loyal, daher ist es nicht so, dass etwas mit euren menschlichen Fähigkeiten nicht stimmt, ganz und gar nicht. All diese schmerzlichen Vorstellungen waren etwas, das ihr als Ausbrüche der dunklen Zelle und der dunklen Programmierung betrachten könntet. Nun, diese dunkle Programmierung erzeugte Angewohnheiten, Muster, Gedanken und Handlungen, die in eurer Vorstellung normal wurden, die ihr einfach für menschlich hieltet.

Nichts von dem trifft zu … ihr Lieben, hört mich an! Angst ist kein normaler Zustand für ein menschliches Wesen. Schaut euch ein glückliches Baby an. Seht, wie es mit Freude einen Sonnenstrahl betrachtet. Sie strampeln mit ihren kleinen Beinen. Sie winken mit ihren kleinen Armen. Sie lachen beim Anblick eines Tieres. So sind wir gemacht. So zu fühlen, dazu sind wir gemacht. Es ist nur die dunkle Programmierung, die uns zu zögerlichen, gebückten, sich sorgenden, ängstlichen, verzweifelten Wesen gemacht hat.

Seht euch euer Denken jetzt an, ihr Lieben. Untersucht jeden Gedanken, jede Geste, sogar jeden Augenschlag und spürt jeden Hinweis auf dieses dunkle negative Denken auf. Es fehlt euch an nichts. Ihr lebt auf einem Planeten des Überflusses, in einem Universum das aus Liebe gemacht ist. Es gibt keinen Mangel. Da ist nur die Illusion, dass ihr euer ganzes Leben lang Not leiden werdet. Es ist eine Illusion.

Jeder einzelne Mensch auf diesem Planeten hat eine Wahl, wenn er die Hände ausstreckt, wenn er sich umsieht, wenn er wert darauf legt, behutsam nach dem Lichtschimmer zu suchen. Ein jeder kann Freude in seinem Herzen finden – sogar jemand in Einzelhaft, sogar ein Sterbenskranker kann ins Herz hinein sehen, in das Zentrum eures Geistes, wo ihr Freude seid. Und eure Lebensumstände sind nicht einmal wichtig, weil es die Freude gibt. Ihr braucht sie nur einzuatmen. Ihr braucht euch nur nach ihr zu recken.

Wir hier in den höheren Dimensionen, die wir unsere Freude ausdrücken und große Liebe für euch empfinden, wünschen uns wahrhaftig für euch, dass ihr das fühlt. Wir feiern es jetzt zu erleben, dass die Menschheit letztendlich diesen Mantel der Verzweiflung und Angst abwerfen wird, da es nichts weiter als ein Programm ist, und zwar ein Programm, das aus dunklen Gedankenformen heraus konstruiert wurde.

Und daher befasst euch jetzt mit euch selbst. Ermittelt das Programm in euch selbst und findet die individuellen Gedankenformen heraus, die es ausmachen. Wenn ihr das schafft, könnt ihr wahrhaftig mit mir ins Licht hineingehen.

Und nun werde ich den „Talking Stick“ an meine geliebten Freunde hier weiterreichen, die weitere, wirklich wichtige Informationen für euch haben.

Quelle: http://www.spiritgate.de

Wie erkennst Du Deinen Seelenplan?

Liebe Menschen,

von Herzen willkommen. Ich bin Jeshua, ich grüße euch alle. Ich bin von Herzen mit euch verbunden. Spürt meine Anwesenheit. Ich bin, was eure Herzen verbindet: ich verkörpere die Einheit, die zwischen uns allen besteht.

Ich bitte euch, euch nun zu erden, euch mit eurem Körper mit dem Boden unter euren Füßen zu verbinden und euch vorzustellen, dass Wurzeln von euren Füßen aus in den Boden, die Erde hinein gehen. Fühlt euer Bewusstsein ganz gegenwärtig werden und über die Wurzeln unter euren Füßen bis in die Erde dringen. Fühlt die Kraft unserer vereinten Energie, mit der wir zusammen ein Feld von Bewusstsein, von einer tiefen und reinen Absicht erschaffen.

Heute sprechen wir über den Seelenplan und darüber, wie ihr ihn in eurem täglichen Leben erkennt. Für Viele ist es beschwerlich, die Richtung und die Bedeutung ihres eigenen Seelenplans zu erkennen. Oftmals fühlt ihr euch in dieser Welt wie verirrt. Es ist wichtig, nach innen zu gehen und euch, dich selbst als die Seele zu erkennen, die du bist, Verbindung mit deinem unendlichen Wesen herzustellen und von dort aus die Welt um dich herum zu betrachten. Nur im Kontakt mit deiner Essenz, mit deiner Seele fühlst du dich wirklich frei. Frei, deine Flügel auszubreiten, und sicher, weil die Kraft deiner Seele nicht an die Erde gebunden ist, weil sie uneingeschränkt ist. Fühle diese Kraft einmal im Hier und Jetzt. Werde dir bewusst, wer du bist! Und spüre die Kraft tief in deinem Körper. Deine Seele ist hier, hier und jetzt! Nimm Kontakt mit deinen Füßen, deinen Beinen, mit deinem ganzen Leib auf. Konzentriere dich auf dich selbst. Nicht auf die Eindrücke von außen, die Geräusche, sondern einzig und allein auf dich selbst. Fühle deinen Körper von innen her, fühle wie ruhig du mit deinem Bewusstsein durch deinen Körper reisen kannst, ohne dich an den Geräuschen von außen zu stören. Nimm wahr, wie du selbst inmitten der Geräusche Stille erfahren kannst. Diese Stille ist unabhängig von dem, was da draußen geschieht.

Auf der Erde will ein neues Bewusstsein geboren werden, das ist mehr denn je an der Zeit und ihr spürt das, ihr fühlt das in eurem Leben. Es findet bei vielen von euch eine Strömungs-Beschleunigung statt. Das, was durch diese Strömung herandrängt, ist deine Seele, die Essenz, über die ich spreche. Die Essenz, dein Wesen, will mit den Wellen dieser Zeit mitgehen, will etwas dazu beitragen, will helfen, einen Übergang zu erschaffen: einen Übergang von der Vergangenheit und den Angst-basierten Energien hin zu dem Neuen, zu einer neuen Zeit, einem Herz-getragenen Bewusstsein. Ihr seid nicht allein mit eurem Seelenweg, eure Seele ist verbunden mit dem großen Ganzen. Ihr seid nicht nur euretwegen hier, da ist auch noch eine größere Strömung der Veränderung, die nun die Erde berührt. Und ich bitte euch, dich nun, Kontakt damit aufzunehmen. Fühle deine Größe! Du bist eine Seele. Du hast keine, du bist deine Seele. Und diese Seele ist mit einer Mission hier, mit etwas, das sie in diesem Leben vollbringen will.

Lasse dich auf die Ebene deines Bauches sinken, atme ein und entspanne. Nimm wieder die Verbindung mit der Erde auf, denn es ist so wichtig, dein Seelen-Wissen bis hinein in die Ebene des Materiellen, des Praktischen, des Irdischen zu erleben und ihm Gestalt zu verleihen. In dieser Zeit geht es darum, deine tiefsten Träume und Bedürfnisse zu fühlen und zu erleben, ihnen aber auch Gestalt zu geben, ihnen im Leben des Alltags eine Form zu verleihen. Die irdische Wirklichkeit ist nun reif dafür, reif zur Veränderung. Spüre von deinem Bauch aus die Verbindung mit der Erde, mit dem Herzen der Erde. Fühle dich hier auf der Erde willkommen. Du bist von ganzem Herzen so sehr erwünscht und eingeladen, hier zu sein. Nimm wahr, wie die Erde selbst in eine große Strömung der Veränderungen eingebunden ist. Fühle wie du auf dem großen Strom mitschaukelst, während du fest von Mutter Erde umarmt wirst. Du bist sicher. Du bist berufen, hier zu sein. Was ist dein Beitrag? Sinke in deinen Bauch hinein. Lasse deiner Fantasie, deinen Träumen, deinen Wünschen freien Lauf, vollkommen ohne Grenzen und Einschränkungen. Was ist für dich die schönste Zukunft? Und mit wem wirst du sie teilen? Stelle dir vor, dass du keine Angst hast, dass du offen bist und dich traust, deiner tiefsten Inspiration zu folgen. Du lässt sie ungehindert durch dein Herz, deinen Kopf und durch deinen Bauch und deine Beine fließen, bis ganz in die Erde hinein. Wie möchtest du sein und was wirst du tun? Und mache dir bewusst: in dem Moment da du dich auf die Strömung einstimmst, tust du nicht nur etwas für dich und mit dir, du stellst auch eine Verbindung mit dem Größeren Ganzen her, der Dynamik der Erneuerung, die nun auf der Erde erwacht ist und Fahrt aufgenommen hat. Du wirst also unterstützt von etwas Größerem als du selbst. Fühle diesen größeren Strom und frage dich: welchen Anstoß will diese Strömung mir jetzt geben? Welche Botschaft, welches Signal gelangt von dort zu mir? Und diese Botschaft oder dieses Signal kann entweder etwas Äußerliches betreffen, zum Beispiel etwas aus deinem Leben loszulassen, das dir nicht mehr dient, eine Arbeit, eine Wohnumgebung, Beziehungen. Und es kann auch etwas Innerliches betreffen, zum Beispiel eine Haltung aufzugeben, die du dir durch einen Widerstand oder ein Selbsturteil angeeignet hast. Oder Gedanken darüber, dass du etwas nicht kannst, Minderwertigkeitsgefühle. Was ist jetzt das Wichtigste, das losgelassen werden sollte?

Du wirst von einer größeren Strömung als du selbst getragen. Die Strömung kommt aus der Erde selbst, aus ihrem Wunsch nach Veränderung, nach Evolution. Stelle dir vor, dass du von dieser Strömung sicher mitgetragen wirst, und dass sie dir jetzt einen Anstoß gibt, ein Signal: tue dies oder lasse dies los.

Traue dich, darin mitzugehen, traue dich, diesen Schritt zu machen. Je mehr einzelne Menschen Schritte machen, sich trauen, gemäß ihren tiefsten Bedürfnissen zu leben, desto einfacher wird es für andere Menschen, zu folgen, denn dann seid ihr lebendige Beispiele dafür, dass das geht, dass es möglich ist. Es besteht solch ein Bedarf an Hoffnung und Inspiration in dieser Welt. Es besteht Bedarf an Führenden. Keine Führer, die Chef spielen, sondern die vorangehen, ein Beispiel setzen in all ihrer Verletzbarkeit und Menschlichkeit. Das ist neue Führerschaft. Und wenn wir heute über das Finden und Erkennen eures Seelenplans sprechen, möchte ich die Verbindung hervorheben, die zwischen eurem Seelenplan und dem so vieler anderer Seelen besteht, die ebenso in der Bewegung der Veränderung und Erneuerung mitgehen wollen. Fühle dich darin bestärkt, du bist nicht allein. Und traue dich auch, selbst die Schritte zu machen, die in deinem Leben wichtig sind. Darin bist du tatsächlich allein, in dem Sinne, dass du entscheiden musst, die Wahl liegt bei dir, die Wahl für mehr Freiheit, mehr Glück.

Ich rufe euch an, als die Führer dieser neuen Zeit, die Vorbilder, wenn Ihr auch daran zweifelt, ob ihr das könnt und wahrmachen könnt. Es geht um nichts anderes als dein ursprüngliches Selbst und darum, es frei durchfließen zu lassen. Darum, wenn alte Ängste den Kopf hervorstrecken, auch sie anzusehen und zu umarmen, sie gehören zu dir. Einfach indem du bewusst Kontakt mit der Angst herstellst, durchscheint dein Licht sie allmählich, und das macht dich zu einem Lichtarbeiter, einem Vorbild. Mensch zu sein, in allen Einzelheiten vom Dunkel zum Licht zu gelangen, das bedeutet es, ein Beispiel zu setzen, Vorbild zu sein. Wärme und Mitgefühl zu haben, sowohl mit dir selbst als auch mit Anderen, ist der Vorbote der neuen Zeit. Du musst daher nicht warten, bis du all deine Dinge geordnet hast, bis du eine Art Perfektion erreicht hast, die es gar nicht gibt. Es geht darum, jeden Tag einen Schritt zu machen oder etwas loszulassen: ein Urteil, eine Angst, eine Anforderung, die du an dich selbst stellst, und die nicht mit dem korrespondiert, wer du bist. Ich bitte euch alle, an eure Bestimmung zu glauben.

Euer Seelenplan entrollt sich kontinuierlich immer weiter, aus ihm gehen kontinuierlich neue Wege und Möglichkeiten hervor. Er ist kein feststehendes, klares Etwas, es ist ein dynamisches Ganzes. Jedes Mal, wenn du eine Tür zu mehr Liebe und Vertrauen in dich selbst, zum Kontakt mit deinem Kern hin öffnest, erscheinen neue Möglichkeiten, die du mit deiner Freude und Inspiration aktivierst. Und das bedeutet, Kontakt mit deinem Seelenplan zu haben, es zu wagen, zu wählen, einen Schritt zu machen, an dich selbst zu glauben.

Ich danke euch für eure Anwesenheit, ich fühle unsere Verbindung aus dem Herzen heraus und ich genieße sie.
Fühlt eure eigene Schönheit, eure Weisheit und vertraut darauf!

 

Quelle Text: Pamela Kribbe, http://www.pamela-kribbe.nl/
Übersetzung: Yvonne Mohr, http://www.lichtderwelten.de/
Deutscher Text: http://www.lichtderwelten.de

Meditationsanleitung von Chögyam Trungpa

Beim stillen Sitzen, in dem du dem Atem folgst, wie er ausströmt und verfliegt, stellst du die Verbindung zu deinem Herzen her. Du lässt dich einfach sein, wie du bist, und daraus erwächst eine echte Sympathie für dich selbst.

Chögyam Trungpa

 

Unser Leben ist eine endlose Reise; es ist wie eine breite Straße, die in endlose Ferne führt. Die Praxis der Meditation ist das Fahrzeug, mit dem wir auf dieser Straße reisen können. Unsere Reise ist ein ständiges Auf und Ab, erfüllt von Hoffnung und Furcht, aber es ist eine gute Reise. Die Meditation läßt uns überall den jeweiligen Straßenzustand erfahren, und nur darum geht es bei dieser Reise. Durch die Praxis der Meditation wird uns allmählich klar, daß wir uns im Grunde über nichts und niemanden zu beschweren brauchen.

Die Übung der Meditation beginnt damit, daß wir uns mit verschränkten Beinen auf den Boden setzen. Durch dieses einfache Auf-dem-Fleck-Sitzen bekommen wir ein Gefühl dafür, daß das Leben zu bewältigen, ja geradezu wunderbar sein kann. Du stellst fest, daß du zu sitzen vermagst wie ein König oder eine Königin auf dem Thron. Die Erhabenheit dieser Empfindung macht uns klar, wieviel Würde darin liegt, still und einfach zu sein.

Bei der Meditation ist die aufrechte Haltung ganz besonders wichtig. Der aufrechte Rücken stellt keine künstliche, sondern die dem menschlichen Körper natürliche Haltung dar. Unnatürlich ist vielmehr die schlaffe, gekrümmte Haltung. Mit eingesunkenem Brustkorb kann man nicht richtig atmen, und außerdem zeigt diese Haltung an, daß man seinen neurotischen Zügen die Herrschaft überlassen hat. Wenn du also aufrecht sitzt, erklärst du damit der Welt und dir selbst, daß du ein Krieger sein willst, ein ganzer Mensch.

Um den Rücken gerade zu halten, braucht man nicht krampfhaft die Schultern hochzuziehen. Das Aufrechte stellt sich ganz von selbst ein, wenn man ganz einfach, aber selbstsicher auf dem Boden oder einem Meditationskissen sitzt. In dieser Haltung fällt alle Verlegenheit und Unsicherheit von dir ab, und du brauchst den Kopf nicht zu beugen. Es gibt nichts, dem du dich beugen mußt. Dadurch richten sich die Schultern von selbst aus, und du bekommst ein Gefühl für Kopf und Schultern. Jetzt kannst du deine Beine ganz natürlich über Kreuz ruhen lassen; die Knie brauchen dabei nicht den Boden zu berühren. Die Hände werden mit den Handflächen nach unten leicht auf die Oberschenkel gelegt; das rundet unser Gefühl von einer guten, stabilen Haltung ab.

In dieser Haltung läßt man den Blick nicht einfach herumschweifen. Zu dem Gefühl, richtig da zu sein, gehört auch, daß der Blick leicht gesenkt bleibt, so daß er etwa zwei Schritte vor dem Sitzplatz den Boden «berührt». Dadurch vertieft sich noch das Gefühl der Entschlossenheit und Festigkeit. Man sieht diese königliche Haltung an ägyptischen, südamerikanischen und orientalischen Skulpturen – es ist eine wahrhaft universale Haltung.

Auch im täglichen Leben sollte man auf seine Haltung achten – wie man Kopf und Schultern hält, wie man geht, wie man Menschen anschaut. Auch wenn man nicht meditiert, kann man einen würdevollen Seinszustand wahren. Man kann tatsächlich über alle Verlegenheit und Unsicherheit hinauswachsen und mit Stolz ein Mensch sein. An dieser Art von Stolz ist nichts auszusetzen.

Wenn du nun deine Meditationshaltung eingenommen hast, achtest du auf deinen Atem. Wenn du atmest, bist du vollständig gegenwärtig. Du gehst mit dem Ausatmen, der Atem verfliegt, und dann geschieht das Einatmen ganz natürlich. Nun gehst du wieder mit dem Ausatmen, gehst mit dem Atem beständig aus dir heraus. Du löst dich auf, verströmst dich. Und wieder ganz natürlich das Einatmen, dem man nicht eigens zu folgen braucht. Man kommt einfach zu seiner Haltung zurück und ist bereit für das nächste Ausatmen, sssshuuu … Mit dem Einatmen zurück zur Haltung. Sich mit dem nächsten Ausatmen auflösen, sssshuuu … Und wieder zurück zur Haltung.

Dann stellt sich unweigerlich – bing! – ein Gedanke ein. Wenn das geschieht, sagt man sich einfach (nicht laut, sondern innerlich): «Denken!» Mit diesem schlichten Benennen schafft man sofort einen Abstand zu den Gedanken und kann zum Atmen zurückkehren. Wenn ein Gedanke uns ganz von dem entfernt, was wir gerade tun, wenn wir uns in Gedanken irgendwo in der Welt herumtreiben und kaum noch gewahr sind, daß wir auf dem Kissen sitzen, dann sagen wir uns «Denken» und holen uns zum Atem zurück.

Es spielt dabei keine Rolle, was für Gedanken man bei der Meditation hat. Ob es monströse oder hehre Gedanken sind, hier gelten sie alle gleichermaßen als bloßes «Denken». Sie sind weder verdienstvoll noch verwerflich, ob man nun daran denkt, seinen Vater umzubringen, Limonade zu machen oder einen Keks zu essen. Sei nicht schockiert über deine Gedanken: Jeder Gedanke ist bloß «Denken». Kein Gedanke ist eine Goldmedaille oder einen Tadel wert. Bezeichne ihn einfach als «Denken» und geh zum Atem zurück. «Denken» – zurück zum Atem. «Denken» – zurück zum Atem …

Die Praxis der Meditation erfordert Präzision, sie muß punktgenau sein. Das ist harte Arbeit, aber wenn man sich stets die Wichtigkeit der Haltung vor Augen hält, werden Geist und Körper zur Übereinstimmung finden. Mit einer schlechten Haltung ist es, als wollte man einen lahmen Gaul vor einen schweren Wagen spannen – dabei kommt nichts heraus. Also setzt man sich erst einmal hin und nimmt die richtige Haltung ein. Dann arbeitet man mit dem Atem: Sssshuuu… auflösen mit dem Ausatmen, zurück zur Haltung; sssshuuu … auflösen mit dem Ausatmen, zurück zur Haltung; sssshuuu … Tauchen Gedanken auf, werden sie einfach als «Denken» benannt, und dann zurück zu Haltung und Atmung. Der Geist arbeitet dabei mit dem Atem, aber der Körper bleibt stets der Bezugspunkt im Hintergrund. Man arbeitet nie mit dem Geist allein, sondern immer mit Geist und Körper, und wenn die beiden richtig zusammenarbeiten, wird man sich nie von der Wirklichkeit entfernen.

Der ideale Zustand innerer Stille ergibt sich aus der Erfahrung der harmonischen Übereinstimmung von Geist und Körper. Arbeiten Geist und Körper nicht synchron, dann sackt der Körper zusammen und der Geist ist abwesend. Das ist wie bei einer schlechten Trommel: Paßt die Haut nicht zum Rahmen der Trommel, wird man nie den richtigen Spannungszustand herstellen können, sondern höchstens erreichen, daß die Haut reißt oder der Trommelrahmen bricht. Wenn Geist und Körper harmonisch zusammenwirken, führt die gute Körperhaltung dazu, daß der Atem ganz natürlich fließt, und der Geist hat stets einen Bezugspunkt, an dem er sich orientieren kann. Deshalb wird der Geist ganz natürlich der Ausatmung folgen.

Mit dieser Methode schult man sich, sehr einfach zu sein, sich nicht als etwas Besonderes, sondern ganz normal, super-normal zu fühlen. Du sitzt einfach – als ein Krieger -, und daraus erwächst ein Gefühl von persönlicher Würde. Du sitzt auf der Erde und erkennst, daß die Erde dir angemessen ist und du der Erde angemessen bist. Du bist da – ganz, persönlich, echt. Die Meditationspraxis der Shambhala-Tradition will den Menschen zu Aufrichtigkeit und Echtheit erziehen, zur Wahrhaftigkeit gegenüber sich selbst.

In einer gewissen Hinsicht haben wir durchaus eine Bürde zu tragen: Wir müssen es auf uns nehmen, dieser Welt zu helfen. Unsere Verantwortung gegenüber anderen dürfen wir nicht vergessen. Aber wenn wir diese Bürde freudig auf uns nehmen, können wir die Welt wirklich befreien. Den Anfang müssen wir bei uns selbst machen. In der Offenheit und Ehrlichkeit uns selbst gegenüber können wir lernen, auch für andere offen zu sein. Auf der Grundlage des Gutseins, das wir in uns selbst entdecken, können wir dann mit dem Rest der Welt arbeiten. Deshalb ist Meditation ein ausgezeichneter Weg zur Überwindung des Krieges – unseres persönlichen Krieges wie des großen Krieges der Völker.

 

Aus: Shambhala. The Sacred Path of the Warrior