Was wir Herrn Zuckerberg gerne mal ganz naiv fragen würden

Heute sagte der Facebook-Gründer im US-Kongress zum Datenskandal aus. In Europa bleibt Mark Zuckerberg jedoch bisher viele Antworten schuldig. Wir haben darum eine Liste mit Dingen zusammengetragen, die wir gerne mal ganz unbedarft von dem 33-jährigen Konzernchef wissen wollen.

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von Redaktionsteam Veröffentlicht in Allgemein

Anhörung vor US-Kongress: Facebook-Chef kündigt massenhafte Zensur an

Facebook-Chef Mark Zuckerberg nutzte seine Anhörung vor dem Justiz- und Handelsausschuss des Senats, um seine Pläne für umfassende Zensurmaßnahmen bei der weltweit größten Social-Media-Plattform vorzustellen.

Zuckerberg beschrieb, wie jeder einzelne Beitrag der 2,2 Milliarden Facebook-Nutzer von Systemen künstlicher Intelligenz (KI) analysiert und überprüft und dann von einer Armee von etwa 20.000 Zensoren nochmals durchgesehen werden sollen. Wenn das Unternehmen der Meinung ist, eine Äußerung sei „reißerisch“ oder „spaltend“, werde der Nutzer als „bad actor“ („schlechter Akteur“) markiert. Seine Beiträge würden dann gesperrt oder der Regierung gemeldet – oder beides.

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Bilderberg-Konferenz 2018 findet in Italien statt

Die Bilderberge-Gruppe, das grosse geheime Treffen der mächtigsten Bonzen aus Wirtschaft, Politik, Militär, Geheimdienste und Medien, wird sich vom 7. bis 10. Juni in Italien treffen. Die Information stammt aus dem Büro der serbischen Premierministerin Ana Brnabić, welche die Einladung nach ihrem Auftritt bei den „New Leaders for Europe“ während des Weltwirtschaftsforum in Davos vom Vorsitzenden des Lenkungsausschusses, Henri de La Croix de Castries, dem ehemaligen CEO der multinationalen Versicherungsgesellschaft AXA, erhalten hat.

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Russland bereit für Krieg – die Stimmung ist grimmig

Die Stimmung in Russland hat sich komplett gewandelt, seit dem ich in diesem Teil der Welt lebe. Als ich vor einigen Jahren ankam waren die Russen die ich kennen gelernt habe sehr positiv auf den Westen eingestellt. Das hat mich sehr gewundert, nach der negativen Erfahrung mit dem Kalten Krieg, Zusammenbruch der Sowjetunion, die Lügen über 9/11, die illegalen Kriege gegen Afghanistan und Irak, dem illegalen Krieg der NATO gegen Jugoslawien und dann noch Libyen. Aber spätestens seit der Medienhetze gegen die Olympiade 2014 in Sochi, dem gewaltsamen Putsch der legitimen Regierung in der Ukraine, die Beschuldigung über einen Abschuss von MH17, der Krieg gegen Donbass, die Sanktionen wegen dem Anschlusswunsch der Krim-Bewohner an Russland, das Vordringen der NATO bis an die Grenze zu Russland und die militärische Einkreisung, der Ausschluss aus den Olympischen Spielen und vieles mehr, haben die Russen ihre Illusion aufgegeben, der Westen würde Russland als echten Partner ansehen und fair behandeln.

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von Redaktionsteam Veröffentlicht in Aktivisten

Warner beendet Zusammenarbeit mit Brett Ratner

Warner hat die Zusammenarbeit mit Brett Ratner beendet (Bild: Kurt Krieger)

Warner Bros. hat die Zusammenarbeit mit Brett Ratner und dessen Produktionsfirma RatPac, in deren Rahmen Filme wie „Gravity“ Clip , „The Lego Movie“ Clip , „Annabelle“, „American Sniper“ Clip , „Batman v Superman: Dawn of Justice“ Clip , „Conjuring 2“, „Suicide Squad“ Clip , „The Lego Batman Movie“ Clip , „Kong: Skull Island“ Clip , „Wonder Woman“ Clip , „Justice League“ Clip und „ES“ entstanden waren, beendet. Wie die „Los Angeles Times“ berichtet, hat das Studio wegen der gegen Ratner seitens mehrerer Frauen wie den Schauspielerinnen Olivia Munn und Natasha Henstridge erhobenen Vorwürfen sexueller Belästigung den aktuell auslaufenden First-Look- und Kofinanzierungsdeal mit RatPac nicht verlängert. Letzter Film, der im Rahmen dieses Deals entstanden ist, ist Brad Peytons „Rampage – Big Meets Bigger“ Clip, der am kommenden Wochenende in den US- und am 10. Mai in den deutschen Kinos startet.

Bereits im November vergangenen Jahres, als die Vorwürfe, die Ratner nach wie vor bestreitet, erstmalig aufgetaucht waren, hatte dieser die Zusammenarbeit mit Warner auf Eis gelegt gehabt (wir berichteten).

Quelle: Blickpunkt:Film

Grundsteuer-Reform: Das wird teuer

Das Bundesverfassungsgericht hat über eine Reform der Grundsteuer entschieden. Doch wenn Politiker von “Reform” oder Steuergerechtigkeit reden, droht Ungemach. Im Klartext: Es droht eine bis zu 50-Fache Erhöhung der Grundsteuer.

Während in deutschen Großstädten die Mieten explodieren, Mietpreisbremsen zur Deckelung von Mieterhöhungen oft nicht greifen und die die Obdachlosigkeit von Höchststand zu Höchststand eilt, kommt nun neues Unbill in Form eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts daher: Die Reform der Grundsteuer.

Für die Politik eine willkommene Möglichkeit, ordentlich abzukassieren. Denn die “Reform” könnte ungeahnte Konsequenzen für jeden Hauseigentümer und für Mieter haben.

Der Ausgang des Prozesses könnte nahezu jeden in Deutschland betreffen: Immobilienbesitzer zahlen selbst, Vermieter können die Steuer auf ihre Mieter umlegen. Betroffen von der Neubemessung der Grundsteuer sind bundesweit 35 Millionen Grundstücke.

 Und das wird, wie jede Reform in Deutschand, teuer werden. Sehr teuer. Das könnten den Traum vom Eigenheim für so manchen Eigentümer zum Albtraum werden lassen (Private Lebensversicherungen sind riskante Schneeballsysteme).
von Redaktionsteam Veröffentlicht in BRD Verschlagwortet mit

Qniversum (9. & 10. April 2018)

Eins der beherrschenden Themen in den US-Medien ist der Facebook-Datenskandal und die Vorladung des Facebook-Chefs Mark Zuckerberg vor den US-Kongress, zwecks Befragung durch Abgeordnete. “Q“ fragt in diesem Zusammenhang: “Wer arrangiert die privaten Treffen?“ und richtet das Scheinwerferlicht auf Wahlkampfspenden und persönliche Zuwendungen Zuckerbergs an einzelne Politiker.

Zuckerberg hatte im Februar einen Teil seiner Facebook-Aktien verkauft und die Gelder sind möglicherweise an bestimmte Abgeordnete im US-Kongress verteilt worden. Diese Geldflüsse werden vornehmlich über Stiftungen bewegt und “Q“ fragt, ob es wohl einen Zusammenhang mit der Öffentlichmachung des Nutzerdatenverkaufs durch Facebook an Dritte geben könnte?

Die Anons werden angewiesen, berichtete Geldflüsse hin zu Kongressabgeordneten ausfindig zu machen und über 6 Monate weiterzuverfolgen. Man solle entsprechende Funde lautstark unter die Leute bringen. “Geld spricht“, schreibt “Q“ und fragt, wie Politiker für ihren persönlichen Bedarf an Gelder aus Wahlkampfspenden kommen? Auch hier sind, Analysten zufolge, Stiftungen der Schlüssel.

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