Druck aus Hollywood zeigt Wirkung

Der Gouverneur des US-Bundesstaates Georgia, Nathan Deal, hat angekündigt, ein Veto gegen den geplanten „Free Exercise Protection Act“ einlegen zu wollen. Das Gesetz zur freien Religionsausübung würde der Diskriminierung Andersdenkender Tür und Tor öffnen. So unterwandere es nicht nur die auf Bundesebene festgeschriebenen Rechte gleichgeschlechtlicher Paare, sondern es gibt religiösen Vereinigungen grundsätzlich das Recht, Andersdenkenden Dienstleistungen oder eine Anstellung zu verweigern.

Hollywoodstudios wie Disney, die aufgrund der auch in Georgia gängigen Anreizmodellen gerne dort drehen, hatten angekündigt, künftig woanders zu produzieren, falls Deal kein Veto gegen das geplante Gesetz einlegt.

„Ich glaube nicht, dass wir irgendjemanden diskriminieren müssen, um die auf dem Glauben basierende Gemeinschaft in Georgia, der meine Familie und ich schon ein Leben lang angehören, zu schützen“, begründet Deal seine Entscheidung, ein Veto gegen das geplante Gesetz einzulegen, das seiner Meinung nach auch nicht den „Charakter unseres Staates und den Charakter unserer Bevölkerung wiederspiegelt“. „Georgia ist ein Willkommensstaat. Es ist voll von liebevollen, freundlichen und großherzigen Menschen“, so Deal.

Quelle: Blickpunkt:Film

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von Redaktionsteam Veröffentlicht in Allgemein