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Schiller – Die Liebe

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Das irrsinnige Ausmaß der Korruption in Wissenschaft und Religion und warum es uns alle betrifft

Die Korruption der Wissenschaft ist eines der größten Probleme, mit der die Welt je zu tun hatte; sie könnte sogar zur Auslöschung der menschlichen Rasse führen. Diese Vorstellung erschreckt mich, und sie sollte Sie ebenfalls erschrecken. Aber ich bin mehr als bloß erschreckt; mein Herz wurde gebrochen durch der Erkenntnis dass die größte Hoffnung für die Menschheit – die Wahrheit, schöne Wahrheit – schonungslos zerrissen und verdorben wurde von den Wächtern des Tempels: den Wissenschaftlern selbst, unter dem Einfluss eines weitverzweigten Netzwerks von einvernehmlichen pathologischen Verschwörungen, die vollkommen losgelöst von der Masse der normalen Menschheit sind.

Ich war noch recht jung als ich zum ersten Mal lernte, dass die Wissenschaft Fehler machen konnte; ich wuchs neben einem Kind auf, dessen Mutter während der Schwangerschaft Thalidomide einnahm. Als ich 14 war, verschrieb mir unser Hausarzt „Diätpillen“: Methamphetamine. Fast zerstörten sie meine Gesundheit für immer. In späteren Jahren lernte ich durch das Nachrichten Magazin 20/20, dass die empfohlenen Medikamente für den Bluthochdruck meines Großvaters, welche die Veteran’s Administration ihm besorgte, für seinen Tod verantwortlich waren. Das sind nur einige Highlights aus einer Lebenszeit voller Erfahrungen mit Ärzten und anderen Medizinern, welche 75 % der Zeit falsch lagen, und bei den anderen 25 %, wo sie recht hatten, handelte es sich um Belanglosigkeiten. Hätte ich mich bei den wichtigen Sachen an den Rat der Ärzte gehalten, für mich selbst und meine Kinder, so hätte das schwerwiegende negative Konsequenzen zur Folge gehabt.

Dies ist eine entmutigende Aussicht, keine Frage, aber so ist es nun einmal: Ärzte werden nicht dazu ausgebildet um Ihnen dabei zu helfen ein gesünderes Leben zu leben; sie werden in medizinischen Schulen ausgebildet, welche von Pharmakonzernen finanziert werden, um die Pharmakonzerne durch Medikamentenverkäufe zu bereichern. Ich habe einmal gehört, dass die Mediziner im alten China ein Schild über ihre Tür hängen mussten, welches anzeigte, wie viele ihrer Patienten gestorben waren. Verständlicherweise wurden sie dadurch hochmotiviert heraus zu finden, was wirklich funktioniert, weil sonst niemand sie aufsuchen würde, wenn ihre Anweisungen und Tränke nicht wirksam waren. Es wäre schön, wenn unsere Zivilisation ein ähnliches System einführen würde.

Aber auf eine Weise haben wir ein solches System bereits: soziale Netzwerke. Das einzige Problem ist, dass der größte Teil der Gesellschaft 500 Leuten einfach nicht glauben wird, die ihnen sagen, dass etwas Bestimmtes wirklich wirkt, weil sie es selbst ausprobiert haben, solange ein einziger Arzt ihnen sagt „Das wird nicht von den medizinischen Verbänden empfohlen“. Diese Art von Person, die den „verfassungsmäßigen Behörden“ eher glaubt als empirischen Beweisen, wird von dem Psychologen Bob Altemeyer als Persönlichkeitstyp des „obrigkeitshörigen autoritären Mitläufer“ (engl. Authoritarian Follower) bezeichnet. Es ist Dank dieser Art von Menschen, dass selbst reine Psychopathen in Machtpositionen mit den ungeheuerlichsten Verbrechen in all ihren Unterfangen davonkommen, von der Medizin über die Justiz, von der Industrie bis zur Politik. Der obrigkeitshörige autoritäre Mitläufer glaubt, dass Menschen in Autoritätspositionen das Recht haben, nach ihren eigenen Regeln zu leben, und dass deshalb Lügen, Betrügen, Stehlen und Mord in hohen Positionen mit einem Schulterzucken toleriert werden kann. Sie selbst werden ebenfalls zu Lügen, Betrügen, Stehlen und Mord greifen, wenn es ihnen als notwendig präsentiert wird, um ihren Status Quo zu verteidigen.

Korruption und Wissenschaft. Wenn man diese beiden Worte in einem Gespräch zusammen sagt, dann wird niemand mehr eine Augenbraue heben, mit all den Nachrichten über Wissenschaftlern, die mit Großkonzernen unter einer Decke stecken, Climategate, Unterdrückung von NASA-Wissenschaftlern, und nicht zu vergessen die lange Geschichte von GROSSEN Fehlern, die Wissenschaftler gemacht haben, welche zu furchtbarem Leiden für bestimmte Teile der Menschheit geführt haben. Jeder versteht im Allgemeinen, dass es unter Wissenschaftlern, genau wie bei jeder anderen Gruppe von Menschen, Mitglieder gibt, die weniger ethisch sind, oder geradezu habgierig und räuberisch. Aber ich würde behaupten, dass die Korruption der Wissenschaft ein tieferes und weiter verbreitetes Problem ist, als die meisten Leute denken: dass sie eine Fäulnis ist, die unsere gesamte westliche Kultur durchdringt, und dass sie sogar die Wurzel allen Übels ist, der wir in den letzten Jahrhunderten zum Opfer gefallen sind. Weiters möchte ich behaupten, dass die Korruption der Wissenschaft sich auf den Umstand zurückführen lässt, dass die Wissenschaft von der Psychopathie mit Unterstützung der obrigkeitshörigen, autoritären Mitläufer übernommen wurde.

In der letzten Ausgabe des The Dot Connector Magazine, in meinem Artikel „Das Goldene Zeitalter, Psychopathie und die Sechste Auslöschung„, habe ich Studien zur Gehirnforschung zitiert, die aufzeigen, wie das Gehirn des Persönlichkeitstyps des autoritätshörigen Mitläufers (wie er vonBob Altemeyer beschrieben wird) funktionieren könnte, und wie dieser Typus sowohl unter wissenschaftlichen als auch religiösen Menschen zu finden ist. Ich habe auch über die Gründe des Konflikts theoretisiert, bei dem sich zwei Typen Mensch gegenüber stehen: solche, die ein gewisses spirituelles Potential besitzen (wahrscheinlich aufgrund ihrer Genetik, wobei die Genetik morphologisch von nicht-materiellen Faktoren beeinflusst werden), und die deshalb in der Lage sind innerhalb spirituell ideologischer Strukturen zu empfinden und zu handeln; und solchen, denen diese Eigenschaft fehlt – wahrscheinlich auch aufgrund ihrer Genetik – und die deshalb für immer darauf begrenzt sind, innerhalb einer materialistischen Struktur zu funktionieren, unabhängig davon wie machtvoll und elegant die rechnerische Kraft ihres physischen Gehirns auch sein mag.

Im gleichen Artikel habe ich den wunderlichen Fakt angemerkt, dass zur gleichen Zeit, als die US-Medien das Thema des „rituellen satanischen Missbrauchs“ marktschreierisch anpriesen und die Bücher über außerirdische Entführungen regelrecht aus den Regalen der Buchläden flogen, diese selben Medien genauso leidenschaftlich die Evolutionstheorie förderten. Es ist nicht so, dass die Evolutionstheorie vollkommen falsch ist, es geht darum, dass sie als „Alles-was-ist“ angewandt wird, so als wäre sie eine fundamentale Weltformel, was sie nicht ist!

Die Evolutionstheorie ist wie jede andere Theorie: sie hat ein begrenztes Anwendungsfeld. Jenseits dieses Anwendungsfeldes, welches gegenwärtig nur grob bekannt ist, mag die Theorie sehr wohl sinnlos oder falsch sein, und sie gibt oft lächerliche Antworten. Es ist ähnlich wie bei der Relativitätstheorie – die sinnvoll ist, solange wir die Quanteneffekte vergessen. Es gibt Quanteneffekte, die mit der Relativitätstheorie inkompatibel sind, und diese Probleme waren Leuten wie Einstein und Dirac bekannt. Während Einstein mit der Quantentheorie unzufrieden war, war Dirac andererseits mit der Relativitätstheorie unzufrieden: er versuchte die alte Äthertheorie wieder zu beleben.

Die Evolutionstheorie basiert auf Vermutungen. Jene, die versuchen, die Evolutionstheorie zu einer Antwort auf alle Fragen des Lebens, des Universums und zur Weltformel zu machen, neigen dazu zu vergessen, dass einige dieser Vermutungen fragwürdig oder falsch sein könnten. An der Basis der Evolutionstheorie sind die „Gesetze des Zufalls“. Aber wo kommen die Gesetze des Zufalls her? Und warum sind sie auf unsere Welt anwendbar? Das sind wichtige Fragen, aber Evolutionstheoretiker tun sie als „metaphysisch“ ab. Diese Fragen sind jedoch nicht metaphysischer als andere Fragen, von denen Evolutionstheoretiker behaupten sie beantworten zu können.

Warum gibt es überhaupt Gesetze? Entstanden sie ebenfalls durch Zufall? Passionierte Wissenschaftler werden versuchen sich hinter dem anthropischen Prinzip zu verstecken, wo die „Gesetze des Zufalls“ unzählbare Universen erschaffen haben, und wir „zufällig“ in einem davon sind, welches mit der „Evolutionstheorie“ erschaffen wurde, um damit alles zu erklären. Ein ehrlicher Wissenschaftler kann mit solch einer unbrauchbaren Pseudo-Erklärung nicht zufrieden sein. Wo kommt die Ordnung im Universum her, und wie? Es gibt verschiedene Antworten auf diese Frage, aber um solche Probleme anzugehen, muss die Wissenschaft über das rein materialistischen Paradigma hinausgehen. Einige Wissenschaftler versuchen dies zu tun und werden meist schroff wieder zurück auf Kurs gebracht, von den Truppen von autoritätshörigen Mitläufern unter der Regie ihrer psychopathischen Meister.

Selbst wenn wir die Evolutionstheorie auf das Gebiet anwenden, in dem es scheinbar anwendbar ist, haben wir immer noch Probleme. Wahrscheinlichkeiten sind subjektiv. Sie basieren auf Modellen, die teilweise willkürlich sind. An einem Tag schätzen wir eine Wahrscheinlichkeit nahe an der Null, und dann am nächsten Tag lernen wir, dass diese Wahrscheinlichkeit unter gewissen Umständen nahe an der Eins ist. Oder umgekehrt. Kurz gesagt: die Evolutionstheorie ist brauchbar solange sie brauchbar ist. Es ist ein Werkzeug, das man auf eine gewisse Art und Weise, unter gewissen ziemlich eng gefassten Umständen benutzen kann, und es ist noch nicht mal eine besonders ausgereifte Theorie.

Kurz gesagt, die Theorie des Urknalls und die Evolutionstheorie bedürfen des Glaubens – VIEL Glaubens – und entsprechen deshalb mehr einer Religion als sonst etwas.

Was uns zu dem Problem der Religionen bringt, die nicht vorgeben etwas anderes zu sein als sie sind. Diskussionen über Wissenschaft und/oder Religionen finden meistens in einem Rahmen von Argumenten statt, welche die Zuverlässlichkeit – oder „Wahrheit“ – des einen oder anderen befürworten. Das ist der falsche Kontext. Die Leidenschaft und Polemik, die mit ins Spiel kommen wenn sich beide gegenüber stehen, offenbart uns etwas Fundamentales über beide Positionen: die Tiefe und die Kraft, mit welcher Individuen sich mit einer der beiden Positionen identifizieren. Das enthüllt in sich selbst die „religiöse“ Natur beider Positionen, denn schließlich stammt das Wort „Religion“ vom Wort „ligare“ ab, was „zusammenbinden“ bedeutet – im Allgemeinen sehr fest – so wie unsere Ligamente (Bänder) unsere Muskeln an unsere Knochen binden. Die Knochen sind sie Basisstruktur, am welchem das Fleisch anliegt, aber keines von beiden hätte eine endgültige Form oder Funktion ohne die bindende Kraft der Ligamente. Eine Person kann dünn, fett, groß, klein und eine Vielzahl an Variationen davon sein, was alles wenig mit der Knochenstruktur selbst zu tun hat; die einzige Konstante dabei ist, dass das Fleisch durch die Ligamente an die Knochen gebunden ist.

Genauso ist das Fleisch unserer Ideen-Körper auch auf gewissen Skelett-Fundamenten aufgebaut und lange Beobachtung hat mich davon überzeugt, dass es nicht das Fundament ist, welches entweder „wissenschaftlich“ oder „religiös“ ist, sonder etwas anderes, viel interessanteres und subtileres: an ideologischer Zustand. Lassen Sie mich versuchen das zu erklären.

Wikipedia sagt uns was „Ideologie“ ist:

[…] eine Reihe von Ideen, die jemandes Ziele, Erwartungen und Handlungen konstituieren. Man kann sich eine Ideologie als umfassende Vision, eine Art die Dinge zu sehen, vorstellen […] so wie in gesundem Menschenverstand […] und mehrere philosophische Tendenzen […], oder einer Reihe von Ideen, welche die herrschende Klasse allen anderen Mitgliedern der Gesellschaft anbietet (ein „empfangenes Bewusstsein“ oder Produkt der Sozialisation). […] Ideologien sind ein System abstrakten Denkens, angewandt auf öffentliche Belange und machen deshalb dieses Konzept zentral für die Politik. Implizit bringt jede politische Tendenz eine Ideologie mit sich, ob diese nun als explizites Denksystem dargestellt wird oder nicht. Es ist wie die Gesellschaft die Dinge sieht.

Scheinbar gibt es zwei fundamentale „Skelett-Typen“, auf denen das Fleisch unserer Idee-Strukturen wächst und an die sie gebunden sind mit all der Beständigkeit von Ligamenten, die das Fleisch an die Knochen binden, und diese können nicht so einfach als „religiös“ oder “ wissenschaftlich“ zurechtgelegt werden. Einer davon wird in unserer Kultur gut verstanden: „Materialismus“. Aber was ist der andere? Nun, komischerweise gibt es heutzutage keine gut definierte und gut verstandene Alternative in unserer Welt. (Wieder) informiert uns Wikipedia, dass:

In der Philosophie besagt die Theorie des Materialismus, dass einzig und allein Materie existiert; dass alle Dinge aus Materie bestehen und dass alle Phänomene (inklusive Bewusstsein) das Resultat materieller Interaktionen sind. […] Die philosophischen Alternativen zum Materialismus sind Dualismus und Idealismus.

Die einzigen Alternativen sind Dualismus und Idealismus?! Nun, wenn man einen etwas genaueren Blick auf das Ganze wirft, dann entdeckt man, dass es noch andere Optionen gibt, wie z.B. Pluralismus und Monismus. Letzten Endes, nachdem man sich das Hirn mit dem Lesen all dieser philosophischen Argumente gebraten hat, kommt man zurück auf die Erkenntnis, dass es eigentlich nur ZWEI grundsätzliche Positionen gibt: diejenigen, die glauben, dass Materie irgendwie die Wurzel und die Äste jeglicher Existenz sind, und dass das Bewusstsein lediglich ein Nebenprodukt von Empfindungen von sich anrempelnden Atomen ist (sozusagen), und jenen die glauben, dass Bewusstsein (nicht ein persönliches Bewusstsein sondern Kosmisches Bewusstsein) die fundamentale Einheit ist, von der alles entspringt oder ausgestrahlt wird, Materie mit eingeschlossen. Interessanterweise findet man sowohl fanatische Anhänger von Religionen, die ihren religiösen Glauben auf sehr materialistischen Ideologien aufbauen, als auch hervorragende Wissenschaftler – reine Experimentalisten – unter jenen, die überzeugt sind, dass Bewusstsein, also Geist, irgendwie das fundamentale Element von allem ist was existiert. Darauf läuft alles hinaus. Backe es, brate es, koche es; letzten Endes kommen dabei zwei fundamentale Sichtweisen heraus, die wir, so denke ich, für unser Vorhaben als Materialistisch vs. Spirituell definieren können – wobei der Begriff „spirituell“ der Konvention folgend für ein prä-existentes Kosmisches Bewusstsein steht.

Wie ich in Das Goldene Zeitalter, Psychopathie und die Sechste Auslöschungbereits erwähnt habe, denke ich, dass diese beiden fundamentalen Zustände in Menschen das Resultat von Genen sind – möglicherweise ein Mix aus Neanderthaler-Genen mit denen moderner Menschen, welche eine Vielzahl von Persönlichkeitsstörungen hervorbringen, einschließlich dem Psychopathen und dem obrigkeitshörigen autoritären Mitläufer. Was sicher zu sein scheint und erschreckend ist, ist ,dass diese Typen die Wissenschaft übernommen haben. Solche Individuen werden nicht zu den besten Wissenschaftlern – wahrscheinlich noch nicht mal zu guten – aber der Psychologe Andrew Lobaczewski erklärt wie dies vonstatten gehen kann – weil er es selbst im kommunistischen Polen erlebt hat, und es in seinem bahnbrechenden Werk Politische Ponerologie beschreibt.

Lobaczewski beschreibt ein Land unter der Herrschaft von pathologischen Individuen als Pathokratie. Eine Pathokratie kann offensichtlich nicht entstehen wenn die Wissenschaft zum Vorteil der Massen an arbeitenden Menschen in der Gesellschaft arbeitet; sie kann nur entstehen wenn die Wissenschaft sorgfältig wirtschaftlich und politisch zu dem Zweck verwaltet wird, um besagte Massen zu kontrollieren. Dies erfordert natürlich als ersten Schritt, die Korruption jener Wissenschaften, welche die Pathokratie als das entlarven könnten was sie sind: Die Psychologie, die Psychopathologie, die Psychiatrie und Medizin.

Jede Möglichkeit, die dazu führt, dass Psychopathologie genau beschrieben wird und Diagnosesysteme etabliert werden, muss geschickt vereitelt und abgelenkt werden. Für die pathologischen Menschen an der Spitze ist dies eine Frage von „sein oder nicht sein“. Sie verstehen sehr gut, dass, wenn die „etablierten Autoritäten“ aus Wissenschaft und Religion sie enttarnen würden, ein unaufhaltsamer Ruf erschallen würde: „ab mit ihren Köpfen“. Und deshalb, so schreibt Lobaczewski, wird ein zielgerichtetes und bewusstes System der Kontrolle, des Terrors und der Ablenkung etabliert um wissenschaftliche Veröffentlichungen zu überwachen. Wissenschaftler mit großem Talent werden Opfer von Erpressung und bösartiger Kontrolle seitens Autoritäten mit wenig oder gar keinen Talenten und Fähigkeiten. Das wissenschaftliche „Peer-Review“ System ist genau das. Peer-Review an sich ist nichts Schlechtes; es liegt in seiner Anonymität, welche die Tür zur Korruption öffnet. Wissenschaftler sollten angehalten sein im hellen Licht des Tages zu stehen, als Individuen mit Namen und Gesicht, und zu sagen wo genau sie den Inhalten einer wissenschaftlichen Publikation widersprechen oder welche Elemente seiner Methodologie sie kritisieren. Auf diese Weise könnten wir die Stasi-gleiche geheime Gedankenpolizei abschaffen, die gegen wissenschaftliche Veröffentlichungen ein Veto einlegt, wenn diese dem Dogma des Staates zuwiderlaufen, oder wenn sie eine der heiligen Kühe des Prüfers angreifen.

In den frühen Stadien wird die Operation auf eine Weise ausgeführt, so dass der Öffentlichkeit nichts auffällt. Aber nachdem die Pathologie das Ruder übernommen hat wird das Ganze weniger zu einem Problem, da wie bereits oben gesagt, die obrigkeitshörigen autoritären Mitläufer es als in Ordnung empfinden, dass die Führer lügen, betrügen, stehlen und morden, einfach deshalb weil sie die Autoritäten SIND.

Manchmal werden gute Wissenschaftler zum Schweigen gebracht oder geräuschlos eliminiert, und andere werden gezwungen ihre Karriere aufzugeben oder in ein anderes Land zu ziehen. Deutschland erlebte einen beachtlichen „Hirn-Abfluss“ während des Machtaufstiegs der Nazis, und über Jahre hinweg haben sich exzellente Wissenschaftler mit erstaunlicher Regelmäßigkeit aus kommunistischen Ländern abgesetzt. In jüngeren Jahren haben viele europäische Ländern ihre besten Denker verloren, weil es an fairer finanzieller Unterstützung mangelte, und wie es so ist sobald die besten Denker gegangen sind, fängt ein Land dann an, einen Fehler nach dem anderen zu begehen, und sein Untergang wird unvermeidlich.

Um ihre Kontroll-Wissenschaftler in die richtigen Positionen zu bringen muss ein pathokratisches System Leute finden, die wenigstens in der Lage sind ihr Studium zum Abschluss zu bringen – wobei Abschlüsse allerdings sehr oft durch Betrug oder die Anwendung von Druck gegenüber verschiedenen Teilen der Zertifizierungsstellen zustande kommen. Nachdem solche pathologischen Individuen ihre Abschlüsse erhalten haben, werden sie mit hohen Stellen belohnt, von denen aus sie Kontrolle darüber haben, was als „akzeptable Wissenschaft“ angesehen werden kann und was nicht. Diese falschen Wissenschaftler haben die Kontrolle darüber, wer Diplome erhält, wer publiziert wird, wer eine Stelle bekommt und so weiter. Auf einer ganz irdischen Ebene sind viele von ihnen, da sie selbst nur mittelmäßige Wissenschaftler sind, einfach von eigenen Interessen und der Eifersucht gegenüber talentierteren Wissenschaftlern angetrieben.

Wie bereits gesagt ist die Kontrolle in den psychologischen Wissenschaften besonders bösartig und verräterisch. Sie öffnet die Tür für Individuen, die selber pathologisch sind und einzig und allein deshalb dieses Feld betreten, weil sie Macht und Kontrolle über andere erlangen wollen (eines der entscheidenden Merkmale der Psychopathologie). Diese Typen sind von Natur aus dazu veranlagt der „dunklen Seite zu dienen“. Früher, als noch leistungsabhängige Systeme etabliert waren, wären Psychopathen ausgelesen worden; aber in der heutigen Welt, in der das System korrumpiert worden ist, um sich den Bedürfnissen des pathologischen Individuums besser anzupassen, ist die Anzahl von ihnen in hohen Positionen und mit höheren Graden dramatisch angestiegen.

Die Probleme für jene Wissenschaftler, die die verschiedenen Wissensbereiche aus den richtigen Gründen betreten, sind tragisch, und das Resultat für die Menschheit insgesamt ist katastrophal. Weil sie unter-gebildet, falsch gebildet und ent-bildet sind, sind junge Wissenschaftler hilflos gegenüber den Problemen der Menschheit. Einige von ihnen merken dies, merken, dass mehr und mehr akkurates Wissen von Nöten ist, und sie arbeiten auf eigene Faust. Dies jedoch im Angesicht der Gedankenpolizei zu tun trägt ein teures Preisschild, und nicht alle haben die Konstitution dafür; viele ehrliche Wissenschaftler fügen sich einfach ein und hoffen bis zu ihrer Rente zu leben, um dann das verfolgen zu können, was wirklich wichtig ist und trotzdem noch ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen zu haben.

Wenn die Wissenschaft korrupt ist, dann fangen die Berufe, die von ihr abhängig sind und mit ihr zusammen hängen, ebenfalls an zu faulen. Wenn Pathokraten an der Macht sind, dann gibt es keinen anderen Weg als abwärts, und wir sehen das heute sowohl in den USA als auch in all den anderen Ländern, die wirtschaftlich oder politisch an die USA gebunden sind. Wenn die Wissenschaft korrumpiert wurde, dann kann kein Teil des gesellschaftlichen Lebens normal sein oder sich „entwickeln“. (Ironie beabsichtigt). Schlechte Wissenschaft beeinflusst die Wirtschaft, Kultur, Technologie, Administration, Politik; buchstäblich alles. Die Menschen fangen an zu meckern und sich zu beklagen und drohen mit einer Revolte. Dies bedroht die Pathokraten und zwingt sie, noch fiesere Methoden des Terrors und der Vernichtung gegen die Drohungen zu nutzen. Und so lange sie weiterhin die Autorität konstituieren, so lange werden sie selbstverständlich von den obrigkeitshörigen autoritären Mitläufer aus allen Teilen der Gesellschaft unterstützt, so dass die Menschen durch einen tiefen Graben getrennt werden. Sie werden zu Aktivisten, die an aktiver Indoktrination teilhaben, ohne zu bemerken, dass sie ein Geschwür nähren, das auch zu ihrem eigenen Untergang führen wird. So geht das weiter und immer weiter; die Pathologie nistet sich überall ein und die Fäulnis verbreitet sich. Überall entstehen Krisen, aus Gier und Machtlust werden immer wieder schlechte Entscheidungen getroffen und die Pathokraten scheinen aus ihren Fehlern nie zu lernen. Keime sind sich nicht bewusst darüber, dass sie zusammen mit dem Körper, dessen Tod sie herbeiführen, lebendig verbrannt oder tief unter der Erde vergraben werden.

Lobaczewski schreibt:

„Pathokratie ist eine Krankheit großer sozialer Bewegungen, die auf ganze Gesellschaften, Nationen und Reiche übergreift. Im Verlauf der menschlichen Geschichte hat sie soziale, politische und religiöse Bewegungen befallen, wie auch die begleitenden Ideologien, die in der jeweiligen Zeit und den ethnologischen Umständen charakteristisch waren, und hat sie in Karikaturen von sich selbst verwandelt. Dies tritt als Resultat ähnlicher ursächlicher Faktoren in diesem Phänomen auf, nämlich der Beteiligung pathologischer Agenten an einem pathodynamisch gleichartigen Prozess. Dies erklärt, warum alle Pathokratien der Welt in ihren wesentlichen Eigenschaften so ähnlich waren und sind. Zeitgenossen finden deshalb leicht eine gemeinsame Sprache, auch wenn die Ideologien, die [die Pathokratien] nähren, und ihre pathologischen Inhalte vor ihrer Bloßstellung schützen, sich völlig unterscheiden.

Diese Phänomene historisch zu identifizieren und sie korrekt nach ihrer wahren Natur und ihren Inhalten – und nicht nach den Ideologien, die dem charakteristischen Prozess der Karikaturisierung erliegen – zu beschreiben, ist Aufgabe von Historikern. Es muss jedoch verstanden werden, dass die ursächliche Ideologie unzweifelhaft gesellschaftlich dynamisch und inhaltlich kreativ war. Es wäre ihr ansonsten nicht gelungen, das pathokratische Phänomen zu nähren und es für lange Zeit vor Bloßstellung und Kritik zu schützen. Sie wäre auch nicht in der Lage gewesen, die pathologische Karikatur mit Werkzeugen auszustatten, die ihre expansionistischen Ziele nach außen hin ermöglichten.

Den Moment, an dem sich eine Bewegung in etwas, das wir als Pathokratie bezeichnen können, verwandelt – als Resultat des ponerogenen Prozesses – , ist nur eine Übereinkunft. Der Prozess ist vorübergehend kumulativ und erreicht einen Punkt, an dem plötzlich keine Rückkehr mehr möglich ist. Letztendlich tritt jedoch eine interne Konfrontation mit den Anhängern der ursprünglichen Ideologie zu Tage, welche letztlich den pathokratischen Charakter des Phänomens besiegelt. Der Nationalsozialismus erreichte höchstwahrscheinlich diesen Punkt, wo es kein Zurück mehr gab; eine Konfrontation mit den Anhängern der ursprünglichen Ideologie ergab sich jedoch nicht, weil die Armeen der Alliierten vorher die gesamte militärische Macht der Nationalsozialisten vernichteten.“

(Political Ponerologie, S. 208-209)

Wie ich oben schrieb, hat mir die Erkenntnis das Herz gebrochen, dass die größte Hoffnung der Menschheit – Wahrheit, die schöne Wahrheit – von den Hütern des Tempels selbst zerrissen und verdorben wurde: den Wissenschaftlern selbst, unter dem Einfluss eines verzweigten Netzwerks gegenseitiger pathologischer Verschwörungen, das vollkommen von der Masse der normalen Menschheit getrennt ist. Warum? Weil als kognitiver Stil die Wissenschaft – echte Wissenschaft – unsere größte Hoffnung ist. Karl Popper mach diese wichtigen Beobachtungen:

[…] sämtliche erklärende Wissenschaften sind nicht vervollständigbar; denn um vollständig zu sein, müssten sie auch sich selbst erklären. Ein noch stärkeres Resultat wohnt Gödels berühmten Satz der Unvollständigkeit der formalisierten Arithmetik inne (obwohl der Einsatz von Gödels Theorem und anderen mathematischen Unvollständigkeitssätzen in diesem Kontext dem Einsatz von schweren Geschützen gegen eine vergleichbar schwache Position gleichkommt). Gödels Unvollständigkeitssatz macht die gesamte Physik unvollständig. Für einen Anti-Reduktionisten, der nicht an die Reduktionierbarkeit der gesamten Wissenschaft auf physikalisch formulierte Wissenschaft glaubt, ist die Wissenschaft ohnedies unvollständig.

Philosophischer Reduktionismus ist nicht nur ein Fehler, sondern es scheint, dass der Glaube, dass die Methode der Reduktionierung eine vollständige Reduktion erreichen kann, ebenfalls ein Fehler ist. Wir leben in einer Welt von aufkeimender Evolution; in einer Welt von Problemen, deren Lösungen, wenn sie gelöst werden, neue und tiefere Probleme aufwerfen. Daher leben wir in einem Universum von entstehender Neuheit; eine Neuheit, die als Regel nicht auf irgendeine der vorangegangenen Ebenen reduziert werden kann.“

Danach fügt er hinzu:

„Dennoch ist die Methode, Reduktionen zu erlangen, höchst fruchtbar, nicht nur weil wir viel aus den teilweisen Erfolgen durch die teilweisen Reduktionen lernen können, sondern auch weil wir aus unserem teilweisen Scheitern und den neuen Problemen, die dieses Scheitern aufwirft, lernen können. Ungelöste Probleme sind fast so interessant wie ihre Lösungen; in der Tat wären sie genauso interessant, wenn nicht jede Lösung ihrerseits eine völlig neue Welt von offenen Problemen schaffen würde.“

Wissenschaftliche Philosophien verweisen auf die „zufällige Mechanik-Haftigkeit“ des Universums und lehren uns, dass der einzige Sinn des Lebens der ist, dass das Leben überhaupt keinen Sinn hat. „Esst, trinkt, und seid fröhlich, denn schon morgen könntet ihr sterben“ und dann – kommt das Nichts.

In wissenschaftlichen Begriffen wurden seit langer Zeit die Materie und die Bewegung als die Basis der Realität erachtet, und zum größten Teil ist das auch heute noch so. Und doch sind Materie und Bewegung unbekannte Variablen x und y, und die eine ist jeweils durch die andere definiert. Es ist aber absurd, eine Unbekannte als Funktion einer anderen Unbekannten auszudrücken! Das bedeutet, dass die Wissenschaft die Materie als etwas definiert, das sich bewegt, und Bewegung als eine Änderung in der Materie. Die „Big Bang“-Theorie wird genauso erklärt. Ein primäres Atom (Materie) mit unglaublicher Dichte „explodierte“ in die Bewegung. (Wo dieses primäre Atom herkam, wie überhaupt der Raum entstand, in dem es explodierte, und wo der Impetus für dieses Ereignis herkam, über das wird noch diskutiert.) Und nach diesem Ereignis entstand also unser Universum und das Leben darin „rein zufällig“. Der Mensch ist dem zufolge „das amoralische Ende einer tödlichen biologischen Evolution“. Der Geist und die Seele sind damit auch unerklärbare Nebenprodukte im Kampf um das Überleben.

Für die Durchschnittsperson ist ein Tisch, ein Sessel, eine Orange, ein wirkliches Objekt. Sie besitzen Dimensionen – drei, um exakt zu sein – und sind daher real. Aber sind sie das? Ein Physiker (und ein gebildeter Laie) weiß, dass das Objekt aus Atomen zusammengesetzt ist. Und da haben wir schon das erste Problem! Ein zerlegtes Atom (Quantenpartikel) weist oft ziemlich verstörende Eigenschaften auf. Wer hat schon wirklich „Materie“ oder „Kraft“ gesehen? Wir denken, dass wir bewegte Materie sehen, aber die Physik hat uns gezeigt, dass das, was wir sehen, eine Illusion ist. Wenn wir uns darauf fokussieren, ist ein Quanten-Partikel bzw. -Welle eine Einheit mit unendlich vielen Dimensionen, die man in diesem Moment unmöglich als einen dreidimensionalen Körper wahrnehmen kann, der sich durch den Raum bewegt. Wenn wir wegschauen verhält sich dieses Quantum-Partikel bzw. -Welle mehr wie eine Welle von purer Energie – eine unsichtbare Kraft.

Also was genau ist Materie? Was ist diese Umgebung, in der unsere Existenz stattfindet? Endet die Physik in jenen Bereichen, wo wir nicht hinblicken können? Offensichtlich nicht, da wir auch Elektrizität und andere Kräfte nicht sehen können, sondern nur deren Auswirkungen auf „Materie“ messen können. Hören diese Effekte auf, wenn wir sie mit unseren Sinnen oder unseren Instrumenten nicht mehr erfassen können? Existieren jene Dinge nicht, die wir mit den subtilen Mechanismen unseres Gehirns und Emotionen erfassen können, nur weil wir sie nicht sehen oder messen können?

Die Wissenschaft gibt diese Fragen an die Religion weiter und es wird uns von dort mitgeteilt, dass „wir glauben können was wir wollen“, da die Wissenschaft nicht dafür zuständig sei, etwas zu beschreiben, das man nicht körperlich wiegen oder messen kann. Es gibt dabei den nicht sehr subtilen Beigeschmack, dass es wirklich egal ist, was eine Person davon hält, weil – wie es der dänische Physiker Niels Bohr es ausdrückte – „es keine tiefe Realität gibt“. Aber dass uns der Glaube der materialistischen Wissenschaft in jedem Aspekt unserer Gesellschaft auferzwungen wird, hat zu sehr verheerenden Resultaten geführt!

Jene Menschen, die dennoch denken, dass es etwas ‚Tieferes‘ gibt – einen ‚Sinn des Lebens‘, wenn man es so ausdrücken möchte – können daher nur an einen Ort gehen, um die Antworten zu erhalten: die Religion, von denen es heute drei wesentliche auf der Welt gibt, die alle ‚monotheistisch‘ sind und die im Grunde alle auf einer einzigen Religion gründen: dem Judentum.

Die Bibel sagt, dass Gott im Anfang den Himmel und die Erde erschuf. Weder die Bibel noch die Wissenschaft kann viel darüber sagen, was vor diesem Anfang passierte. Augustinus wurde einmal die Frage gestellt: „Was tat Gott, bevor er die Welt erschuf?“ Der Bischof antwortete: „Er erschuf die Hölle für jene Menschen, die solche Fragen stellen!“, und schob solchen Anfragen einen Riegel vor. Seitdem haben nur Wenige wieder danach gefragt.

Sind wir in Wirklichkeit ein Zufall der Evolution in einem zufälligen Universum, und bewegen wir uns nirgendwo hin, außer in Richtung der Vernichtung? Oder noch schlimmer: ist unser Verstand – unser Glaube an und unser Verlangen nach Wissen und höheren Dingen – unser größter Fehler? Werden wir von unseren Religionen verdammt, weil wir solche Fragen stellen? Werden wir von der Wissenschaft lächerlich gemacht, alleine schon weil wir der Meinung sind, dass solche Fragen gestellt werden sollten? Es scheint, dass wir uns hier nur zwischen einem kranken Witz und einem Fehler entscheiden können.

Und dennoch muss die Frage gestellt werden: Warum leben wir in einer Welt, in der eine materielle Vernichtung durchaus möglich ist? Stehen wir wirklich am Rande eines Abgrundes, verlieren wir unser Gleichgewicht und bereiten wir uns auf den Fall in dieses Loch vor, das so tief und schwarz ist, dass wir niemals wieder herauskommen können?

Wahre Wissenschaft – nicht der entropische Materialismus, der heutzutage als Wissenschaft verkauft wird, und der von pathologischen Individuen ohne Seele und Gewissen erschafft und der Menschheit aufgezwungen wurde – existiert potenziell, und wir müssen dringend damit anfangen sie zu erlernen und zu praktizieren. Solch eine Wissenschaft wären dafür offen und dazu in der Lage, unsere Welt ohne Vorurteil zu erforschen, mitsamt all den Phänomenen des Bewusstseins – oder Geistes – dessen Erbe wir sind. Camille Flammarion merkte an:

„Ich zögere nicht es auszusprechen, dass derjenige, der behauptet, spiritistische Phänomene seien das Gegenteil von Wissenschaft, der weiß nicht wovon er redet. Es gibt tatsächlich nichts Übernatürliches in der Natur. Es gibt nur das Unbekannte: aber was gestern noch unbekannt war, wird morgen die Wahrheit.“

Victor Hugo, ein anderer Befürworter des wissenschaftlichen Spiritualismus sagte: „Vor dem spiritistischen Phänomen die Augen zu verschließen bedeutet, die Augen vor der Wahrheit zu verschließen.“ Wir müssen zur Wissenschaft zurückkehren, oder es gibt keine Hoffnung. Die Wissenschaft allein ist in der Lage, die Mysterien der Dinge zu durchdringen und dem Menschen Flügel zu verleihen, welche ihn zu den höchsten Wahrheiten tragen. Wir können die Wahrheit, die uns frei macht, herausfinden!

Laura Knight-Jadczyk (Profile)

Laura Knight-Jadczyk ist eine in der siebten Generation in Florida geborene Historikerin/Mystikerin und Autorin von 14 Büchern und vielen Artikeln, die in Druck und im Internet veröffentlicht wurden. Sie ist die Gründerin von SOTT.net und die Inspiration hinter dem Cassiopaea-Experiment. Sie lebt in Frankreich mit ihrem polnischen Ehemann, einem mathematischen Physiker, Arkadiusz Jadczyk, mit vier ihrer fünf Kinder, ihrer erweiterten Familie, sowie mit acht Hunden, fünf Vögeln und einer Katze.

Quelle:

Das stört die Zuschauer an der „Tagesschau“

Die „Tagesschau“ flimmert seit 1952 regelmäßig über die deutschen TV-Bildschirme. Seitdem hat sich vieles verändert. Immer wieder wird dem Nachrichtenformat jedoch vorgeworfen, etwas angestaubt zu sein. Ein Meinungsforschungs-Institut hat nun im Auftrag einer Fernsehzeitschrift Zuschauer gefragt, was sie an der „Tagesschau“ am meisten stört. Ganz vorne mit dabei: Wortmeldungen von Politikern.

Das Meinungsforschungs-Institut TNS Emnid befragte im Auftrag der TV-Zeitschrift „Auf einen Blick“ Zuschauer danach, was sie an der „Tagesschau“ stört. Am häufigsten wurde mit 29,2 Prozent kritisiert, dass es zu viele Politiker-Statements in der Sendung gebe, berichtet das Branchenmagazin „Meedia“ unter Berufung auf die TNS-Umfrage. 28,6 Prozent störten sich an zu vielen Negativ-Meldungen – doch gerade diese könnten für die positive Quoten-Entwicklung der „Tagesschau“ im vergangenen Jahr verantwortlich sein.

Christian Nitsche, zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell, erklärt in „Auf einen Blick“: „Dass die Nachrichten immer wieder von Negativ-Meldungen geprägt waren, war durch die gravierenden Entwicklungen im Ausland unvermeidbar.“ Dennoch bemühe sich der Sender, auch Positivbeispiele in die Berichterstattungen aufzunehmen.

Sport: was dem einen zu viel, ist dem anderen zu wenig

Als dritthäufigsten Kritikpunkt nannten die Befragten mit 25,1 Prozent, dass in der „Tagesschau“ zu wenige Themen aus Deutschland behandelt würden. Immerhin 20,2 Prozent waren der Ansicht, es werde zu viel über Sport berichtet – 15 Prozent wünschten sich hingegen mehr Nachrichten aus den Bereichen Fußball und Co. Außerdem findet rund jeder achte Zuschauer die Sprache der ARD-Sprecher unverständlich, jeder neunte die Aufbereitung der Nachrichten zu kompliziert. Und sogar die Eingangsmelodie kommt nicht bei allen Zuschauern gut an: 12 Prozent befanden diese als nervig.

Dass auch eine Institution wie die „Tagesschau“ nicht perfekt ist, weiß auch Chefredakteur Kai Gniffke. Der kündigte bereits mögliche Veränderungen an. Eine Reduzierung der Zahl der Themen sei im Gespräch, um die verbleibenden sorgfältiger zu behandeln.

von Redaktionsteam Veröffentlicht in Allgemein

Erdbeben in Nepal: 3 Meter in 30 Sekunden – Wachsender Küstenstreifen in Japan

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Ein Felspaket, achtmal so groß wie Berlin, hat das Beben von Nepal ausgelöst. Es hatte die Wucht eines 150 Meter dicken Meteoriten – und verschob ganze Ortschaften / Neu entstandener Küstenabschnitt einer Region der Insel Hokkaido entdeckt.

Nach Angaben von Ministerpräsident Sushil Koirala könnten beim jüngsten Erdbeben in Nepal 10.000 Menschen ums Leben gekommen sein. Die Regierung habe angeordnet, dass die Rettungsarbeiten intensiviert würden, sagte der Regierungschef am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Sein Land benötige jetzt Hilfe von außen – vor allem Zelte und Medikamente. Die Zahl der Toten ist nach jüngsten amtlichen Angaben auf 4349 gestiegen. Mehr als 7000 Menschen wurden verletzt.

Drei Tage nach dem katastrophalen Erdbeben in Nepal haben Geoforscher die Daten Hunderter Erdbebensensoren analysiert – sie zeigen, warum der Ruck so verheerend war. Am Samstag um 11.56 Uhr Ortszeit brach das Gestein nur elf Kilometer unter der Erde, 80 Kilometer nordwestlich von Kathmandu, mit der Wucht des Aufpralls eines etwa 150 Meter dicken Meteoriten.

Ein mächtiges Felspaket, von der Ausdehnung her achtmal so groß wie Berlin, ruckte in 30 Sekunden drei Meter voran. Es ratterte nahezu flach über das Gestein unter ihm, verkantete immer wieder, sodass der Boden mehr als tausend Kilometer weit zitterte und im Umkreis von 300 Kilometern so schwer erschüttert wurde, dass Tausende Gebäude einstürzten. Der Untergrund schlitterte nach Süden – Kathmandu und angrenzende Ortschaften liegen nun drei Meter südlicher als vor dem Beben.

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Mehr als 500 Jahre lang hatte sich die Spannung im Untergrund aufgebaut. Der letzte starke Schlag entlang der Erdbebennaht, die Samstag gebebt hat, entlud sich wohl im Jahr 1505. Ursache der Gewalten ist der Zusammenstoß zweier Tausende Kilometer breiter Kontinentalplatten unter dem Himalaya: Die Indisch-Australische Platte schiebt sich etwa einen Millimeter pro Woche in den Eurasischen Kontinent.

Wachsender Küstenstreifen: Erneut Landzuwachs für Japan

Japan ist erneut ein Stück größer geworden: In einer abgelegenen Region der Insel Hokkaido hat sich ein 300 Meter langer und 40 Meter breiter Abschnitt Meeresboden über den Wasserspiegel erhoben und an die Küste angedockt. An einigen Stellen sei der neue Landstrich zehn Meter hoch, berichteten Wissenschafter am Montag.

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Er gehe nach erstem Augenschein davon aus, dass ein durch Schnee und Eis verursachter Erdrutsch in der Nähe der Stadt Rausu das Phänomen ausgelöst habe, sagte der örtliche Geologe Yoshinori Yajuma der Tageszeitung “Hokkaido Shimbun”, nachdem er am Montag den neuen Landzuwachs überflogen hatte. Die Bewohner hatten zunächst ein schweres Erdbeben befürchtet.

Die Behörden rechnen nicht damit, dass der neue Küstenstreifen weiter wachsen wird – im Gegensatz zu einer erst vor rund eineinhalb Jahren entstandenen Vulkaninsel. Im Februar war die in der Ogasawara-Inselgruppe etwa 1.000 Kilometer südöstlich der japanischen Hauptinsel Honshu gelegene Insel bereits auf eine Fläche von 2,46 Quadratkilometern angewachsen.

Literatur:

Die Erde hat ein Leck: Und andere rätselhafte Phänomene unseres Planeten von Axel Bojanowski

Vulkane von Marc Szeglat

Video: https://youtu.be/05pT7SfKdVY

Quellen: PRAVDA TV/SPON/derstandard.at vom 27.04.2015

von Redaktionsteam Veröffentlicht in Allgemein Verschlagwortet mit

Die Macht der Gedanken

Ein Gedanke ist schnell gedacht. Ein Gedanke kommt und wird von einem neuen Gedanken abgelöst. Wir denken ständig, ohne dass wir aktiv etwas dafür tun. Das Denken macht sich selbstständig. Wovon viele nichts wissen, ist die Macht und Kraft, die hinter den eigenen Gedanken stecken. Viele denken einfach so vor sich hin. Sie lassen ihren Kopf denken, was er will, ohne zu wissen, welche Auswirkungen das auf ihr Leben hat. Heute weiß ich, dass das Denken die erste Anlaufstelle ist, wenn man das eigene Leben verändern möchte. Entdecke in diesem Artikel die Macht deiner Gedanken.
ch kann auch bestätigen, dass die Erlebnisse und Situationen – sei es Glück oder Pech – zum größten Teil von den eigenen Gedanken abhängig sind. Hinter den Gedanken steckt eine enorme Kraft. Und es steht in der Verantwortung eines jeden Menschen, diese Macht sinnvoll einzusetzen. In diesem Artikel wollen wir uns in 3 Praxisbeispielen anschauen, welche Rolle die Macht der Gedanken besitzt: Die Parkplatzsuche, die Gehaltserhöhung und die Suche nach liebevollen Menschen. Du bist noch nicht von der Macht deiner Gedanken überzeugt? Sehr gut! Schau dir einmal dein Leben und deine Situation an. Und dann schau dir genau deine Gedanken an, die du über den Tag hinweg hast. Gibt es da nicht Ähnlichkeiten, Beziehungen oder sogar Übereinstimmungen? Wenn du mit deiner jetzigen Lebenssituation unzufrieden bist, wirst du wahrscheinlich auch unbewusst destruktive Gedanken haben, die dafür verantwortlich sind. Du erkennst destruktive Gedanken daran, wenn diese etwas Negatives über dich, über andere oder über deine Umwelt aussagen. Egal ob deine Gedanken “gut” oder “schlecht” sind, sie wirken sich aufgrund ihrer Macht immer auf dein Leben aus. Der Weg besteht darin, sich seine Gedanken bewusst zu machen, um das zu erhalten, was man im Leben wirklich will.
 
Gedanken formen unser Leben
Wenn ein Mensch seit langer Zeit folgende Gedanken hat: „Ich bin hässlich! Ich bin doof! Ich bin ein Pechvogel!“, dann hat er damit (leider) Recht.
Wir machen uns zu dem, was wir über uns denken.
Ändert der Mensch nun seine Wort und sagt: „Ich gefalle mir! Ich freue mich über meine Talente! Ich habe es verdient, vom Glück beschenkt zu werden!“, dann hat er auch damit Recht. Denn wir machen uns zu dem, was wir über uns denken.
Wie entfalten Gedanken ihre Kraft?
Natürlich wird dieser Mensch nicht von heute auf morgen mit Glück überhäuft. Seine Gedankenveränderung befindet sich nämlich noch im bewussten Denken. Aber das Umkehren der Gedanken ins Positive ist ein wichtiger Anfang! Der nächste Schritt ist das Einprägen und Bestätigen dieser Gedanken, sodass man sich selbst davon wahrhaftig überzeugt und es auch glauben kann. Dann werden diese neuen Glaubenssätze ins Unterbewusstsein transportiert, wo sie ihre wahre Kraft entfalten; und wahrhaftig das Glück wie ein Magnet anziehen können.
Wir machen uns selbst zu dem, was wir über uns denken. Wir gestalten unser Leben nach dem, was wir darüber denken. Wir ziehen die Art von Menschen in unser Leben, was wir über die Menschen denken.
 
Wenn du jetzt sagst: „So ein Quatsch, das kann nicht sein“, dann gebe ich dir damit Recht. Denn wie du ganz oben schon gelesen hast, bestimmst du selbst mit deinen Gedanken, was in deinem Leben abgeht. Wer die Idee spannend findet, dass das eigene Leben maßgeblich von den Gedanken beeinflusst wird und beeinflussbar ist, der darf das dies gerne mal überprüfen! Die Kraft der Gedanken funktioniert immer. Egal, ob du dir einen Parkplatz wünschst, eine Gehaltserhöhung oder einfach nur liebevolle Beziehungen zu Menschen. Die Hauptsache ist, dass wir uns die Wünsche nicht nur vorsagen, sondern uns tief im Innern auch davon überzeugen. Und das dürfte wohl größte Herausforderung sein. Nicht unser bewusstes Denken ist maßgeblich für die Kraft unserer Gedanken verantwortlich, sondern unser Unterbewusstsein. Über das Bewusstwerden unseres Selbst, können wir uns unser Unterbewusstsein imemer mehr bewusst machen und verändern. So entfalten wir unsere wahre Kraft und können unser Leben bewusst steuern. Es folgen nun 3 Beispiele, wie du du deine Macht der Gedanken in bekannten Lebenssituationen bewusst einsetzen kannst.
Der Parkplatz
Bei einem Parkplatz ist da noch etwas einfach. Bevor ich losfahre, spreche ich den Wunsch aus. Im Geiste stelle ich mir noch vor, wie ich in die freie Parklücke hineinfahre. Ich versuche zu fühlen, wie das ist, wenn ich nicht lange suchen muss, sondern auf Anhieb fündig werde. Es fühlt sich gut und ich bin froh.
Gefühle und Visualisierungen sind wichtig, sie verstärken unseren Wunsch im Unterbewusstsein.
 

Die Gehaltserhöhung

Bei einer Gehaltserhöhung wird es schwieriger. Das liegt meist nur daran, weil wir es uns selbst meist nicht wert sind oder unser Unterbewusstsein eine andere Meinung hat. Wenn wir selbst unsere Leistungen und unser Können würdigen, wird das auch kein anderer tun. Alles beginnt also bei uns selbst; bei unseren Gedanken. Wenn ich die Gehaltserhöhung haben möchte, beleuchte ich erstmal alle Gedanken über mich selbst. Was denke ich den lieben langen Tag über mich? Sage ich mir, das ich gute Arbeit leiste und dass ich es verdient habe? Falls nicht, sollte ich mir mal alle Gedanken aufschreiben und bei negativen Gedanken nachforschen, aus welchen (Kindheits-) Traumata diese stammen. Viele von uns wurden in ihrer Kindheit nämlich auf Pech, Zweifel und Selbsthass programmiert. Diese Praxis wurde in den letzten Jahrzehnten von Generation zu Generation weitergegeben. Menschen, die in einem Umfeld voller “Negativdenker” groß geworden sind, haben es ein wenig schwieriger, die ersten Erfolge mit der Kraft der Gedanken zu erzielen. Und das ist gut, denn genau dafür sind wir hier: Um zu lernen, wie wir unsere Gedankenkraft richtig einsetzen können!

Negative Gedanken gehen lassen

Wenn ich meine Gedanken aufgearbeitet habe und weiß, was ich denke und wie diese zustande gekommen sind, kommt der nächste Schritt. Destruktive Gedankenmuster kann ich jetzt besser verstehen und somit auch „gehen lassen“, wenn ich sie nicht mehr haben möchte. Dazu muss ich mir aber auch klar machen, was ich stattdessen habe möchte. Ich kann also damit beginnen, aktiv an meinem Selbstwertgefühl zu arbeiten. Wenn ich gute Arbeit geleistet habe, lobe ich mich. Ein Lob von außen versuche ich anzunehmen. Es geht auch viel über den Körper. So solltest du auch das schätzen, was dich durch die Welt trägt und was dir das Leben überhaupt ermöglicht. Du bist schön, so wie du bist. Und deshalb darfst du auch deinen Körper loben und lieben. Auch Körperteile im Speziellen und die vielen Funktionen, die er ohne dein Zutun von selbst erledigt. Wenn du dich immer mehr akzeptieren und lieben kannst, verstärkst du deine Kraft der Gedanken, um Positive Dinge in deine Leben zu ziehen. Liebe ist der universelle Weg für mehr Fülle im Leben. Erinnere dich: Die Kraft deiner Gedanken funktioniert immer, egal ob du Gutes oder Schlechtes denkst, du ziehst das in dein Leben, woran du denkst. Nutze deine Macht der Gedanken also bewusst und wähle weise, worauf du deine Aufmerksamkeit und Energie richtest.

Das aktive Wünschen

Sobald du damit über die Zeit hinweg dein Selbstwertgefühl steigern konntest, kannst du dich an das aktive Wünschen machen und die Kraft der Gedanken stärker nutzen. Wichtig ist, dass du realistische Ziele aussuchst. Wenn du 1.000 Euro verdienst, ist eine Gehaltserhöhung auf 5.000 Euro ein unrealistischer Schritt. Dein Wunsch sollte möglich und greifbar sein. Du kannst also mit 1.250 Euro Einkommen beginnen. Und was visualisiert du? Natürlich! Du stellst dir das Gespräch mit deinem Chef vor, wie du ihm selbstbewusst erklärst, dass du ein höheres Gehalt für angemessen empfindest, nachdem du ihm von den Vorteilen erzählt hast, die er durch dich hat. In der geistigen Vorstellung (Visualisierung) muss übrigens nicht der Chef in Person sein, der aktuell dein Chef ist. Es kann nämlich sein, dass du für dein neues Wunschgehalt in eine andere Firma wechseln musst, die deine Leistungen dann auch anerkennt.

Wenn sich Menschen verändern, verändert sich meist auch ihr Umfeld. Sträubt sich das Umfeld gegen die Veränderung, ändert der Mensch sein Umfeld. Denn der Mensch, will sich entfalten.

Liebevolle Beziehungen

Kommen wir nun zum schwierigsten Beispiel: Das eigene Umfeld mit liebevollen Menschen besetzen; inklusive Partnerschaften. Wer träumt nicht von der großen Liebe und von Freunden, die in jeder Situation zu einem halten und einen bedingungslos respektieren? Wer hier einfach nur im Außen versucht jemanden zu finden, ohne den eigenen Keller zu reinigen, wird niemals das auf Dauer finden, was er sich wünscht.

Alles beginnt bei dir selbst. Wir können nur die Liebe erfahren, die wir auch für uns selbst empfinden.

Auch wenn wir Menschen begegnen, die uns wahrhaftige Liebe zeigen, so können wir sie nicht erkennen und nicht annehmen. Wir müssen erst uns selbst annehmen und lieben. Erst dann können wir die Liebe von außen annehmen. Auch in diesem Fall können wir wieder damit beginnen, uns alle destruktiven Gedankenmuster bewusst zu machen, die der Selbstliebe im Weg stehen.

Die Sache ist die, dass du immer die Menschen in dein Leben ziehst, die so sind wie du.

Ohne Selbstliebe sieht der Ablauf doch immer so aus: Zwei Menschen, die von einer perfekten Partnerschaft träumen und ein Idealbild des Partners im Kopf haben, finden zusammen. Beide versuchen aufgrund des fehlenden Selbstwertgefühls den anderen zu verändern, zu „verbessern“, um ihn dem Idealbild ähnlicher zu machen. Man streitet und trennt sich irgendwann, um die (endlose) Suche nach dem „perfekten Partner“ fortzuführen. Die Lösung ist, erstmal selbst so zu werden, wie man sich den Partner wünscht. Erst dann, wirst du die Menschen in dein Leben ziehen, die du auch wirklich haben willst. Andere Menschen sind nichts weiter als ein Spiegel der eigenen Gedanken.

Wer in emotionalen Situationen, die der Beginn eines Streits sein können, bewusst genug ist und dies erkennt, hat Möglichkeit sein Verhalten zu reflektierend und zu überdenken. Viele Menschen leben aber größtenteils unbewusst und werden von ihren spontanen Emotionen geleitet. Bewusstsein bedeutet, zu wissen, warum gerade diesen Handgriff macht; zu wissen, warum gerade diesen Satz gesagt hat. Erst dann lassen sich die eigenen Gedanken bewusst steuern und leiten. Ein gewisses Maß an Selbst-Bewusstheit und Kontrolle über das eigene Denken halte ich für unabdingbar, wenn man seine Macht der Gedanken für das einsetzen möchte, was man wirklich haben möchte.
Was mir bei dieser Bewusstwerdung hilft, ist das Sein im Hier und Jetzt, um das ständige Hintergrundrauschen des Denkens zu unterbrechen. Um diesen Zustand zu wahren, ist Meditation ein guter Weg. Das Buch, welches mich auf meinem Weg der Bewusstseinserweiterung begleitet hat, ist „Neue Erde“ von Eckhart Tolle. Meditation gehört heute zu meiner täglichen Praxis und ich bin sehr dankbar, dieses „Erwachen aus der Unbewusstheit“ erleben zu dürfen. Über die Macht der Gedanken habe ich auch in meinem Buch “Dinge, die ich mit 18 gerne gewusst hätte” geschrieben; das Kapitel dazu heißt “Wie wir unsere Wirklichkeit erschaffen”. Heute weiß ich, dass die eigenen Gedanken eine große Bedeutung haben. Sie sind wahrscheinlich das machtvollste Instrument, das ein Mensch besitzt.