Licht der Welten – Botschaft

Einige Leute finden sich möglicherweise gerade in einer Situation wieder die wir als „wichtige Pause“ bezeichnen – eine Zeit, in der Ihr wisst, dass sich etwas manifestiert, Ihr aber bisher die Früchte Eurer Arbeit noch nicht wirklich seht. Wir verstehen, dass in einer Ruhepause zu stecken, sehr unangenehm erscheinen kann, aber es ist für Euch in Wirklichkeit eine energetisches Loch, die angefüllt ist mit Möglichkeiten.

Wenn Ihr Euch in einer ruhigen Phase befindet, ist dies eine Zeit, die für die Integration, die Eingliederung geschaffen wurde. Ihr integriert, verschiebt und verwandelt noch immer Energien der letzten Finsternisse, der Tagundnachgleiche und aus solaren Einflüssen. Viele energetische Veränderungen brauchen Zeit, bis sie vollständig in Eurem Energie-Körper ankern.

2015 ist ein sehr arbeitsreiches Jahr des Wandels und der Entdeckung für viele von Euch. Das Geschenk einer Pause ist, dass sie Euch in der Vorbereitung auf die Aktivität, die sicherlich folgen wird, viel Zeit zum Ausruhen gibt. Nutzt die Zeit zum Meditieren, für liebevolle Selbstpflege, dafür, gut zu essen und Flüssigkeit aufzunehmen, Zeit mit Aktivitäten zu verbringen, die Ihr genießt und Euch klar darüber zu werden, was ihr erschaffen möchtet.

Das Universum gibt Euch immer, immer genau das, was Ihr braucht. Indem Ihr die Perfektion aller Phasen akzeptiert, werdet Ihr der Lage sein, die vielen energetischen Geschenke einer Flaute zu nutzen. Wenn Ihr sie als Vorbereitungszeit betrachten könnt, um weit leistungsfähiger zu sein, sobald die Zeit wieder reif für die Bewegung ist, werdet Ihr die Unterstützung und ruhige Klarheit, die Euch solche Fristen bieten können, genießen.

Quelle: http://www.lichtderwelten.de

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Europa zahlt den Preis für die US-Aggression

Als ich heute wegen „Feindbeobachtung“ meinen täglichen Spaziergang durch die Presselandschaft machte, ist mir wieder der Einheitsbrei in allen Medien aufgefallen. Was ist die Botschaft betreffend Flüchtlingswelle, die alle Mainshitmedien verbreiten? Die Schlepperbanden sind schuld. Diese „Schlepper des Todes“ müssen jetzt bekämpft werden und deshalb muss ein Militäreinsatz gegen Schlepperbanden her. Die wirkliche Ursache für die Flut an Flüchtlingen wird mit keinem Wort erwähnt. Wie immer behandelt man nur das Symptom und nicht die Ursache. Es sind die zerstörerischen Kriege, welche Washington überall führt. Die Quittung dafür sind die Menschen, die nach Europa flüchten, weil ihre Existenzgrundlage durch amerikanische Bomben vernichtet wurde. Aktuelles Beispiel, der Krieg gegen die Bevölkerung in Jemen. Wieder wird ein Land in die Steinzeit gebombt und die Menschen werden aus den Ruinen flüchten müssen. Was die dummen Europäer einfach nicht kapieren, Europa bezahlt immer den Preis für die amerikanischen Interventionen und Aggressionen.

Europa bezahlt was Amerika an Schaden anrichtet, so läuft das. Die Flüchtlingsboote fahren ja nicht über den Atlantik und landen an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Sie fahren übers Mittelmeer und wollen ihre Fracht in der EU abladen. Sollen doch die nützlichen Idioten der EU die Menschen aufnehmen, ein Dach über den Kopf geben und versorgen. Washington macht das sicher nicht. Die US-Militärmaschinerie, zusammen mit ihren Lakaien, zerstören ein Land nach dem anderen im Nahen Osten und in Nordafrika. Überall wird verbrannte Erde hinterlassen, gescheiterte Staaten produziert, wo Terrorbanden herrschen. Wo kommen wir dahin, wenn die Presstituierten den wirklichen Schuldigen für die Flüchtlingskrise nennen? Nämlich Washington und die ständigen Kriege die es führt. Das wäre ja „Antiamerikanismus“ und das ist verboten. Also sind die Schlepper die Bösewichte. Dabei spiegeln die Nationalitäten der Flüchtlinge genau die Liste der Länder wieder, welche die USA „befreit“ und „demokratisiert“ hat.

Die Flüchtlinge aus Nordafrika sind nur ein Menschenstrom. Viel mehr kommen über Land aus Afghanistan, Irak und Syrien nach Europa.

Die Kriegstreiber in Washington können nur eines, ihre Waffen einsetzen, Bomben abwerfen und Raketen abschiessen. Das ist gut für die amerikanische Rüstungsindustrie und schafft Arbeitsplätze. Den immensen Schaden der dadurch verursacht wird, dass es dabei zigtausende Opfer gibt, Hunderttausende Flüchtlinge, darum sollen sich die andere kümmern, also das naheliegende Europa. Die Diskussion die darüber in den Medien geführt wird, ist doch völlig falsch. Hallo, ohne Kriege gebe es keine Kriegsflüchtlinge. Was machen aber die EU-Staaten? Sie haben heute beschlossen, Kriegsschiffe ins Mittelmeer zu schicken und Migrationskommissar Avramopoulos sagte: Europa erklärt Schleppern „den Krieg“.

Immer heisst es nur „Krieg“. Zuerst führt man Kriege gegen die Länder die man mit „westlichen Werten beglücken will“, um dann einen Krieg gegen die Flüchtlinge zu führen, die daraus resultieren. Auf das läuft es nämlich hinaus. Was wollen denn die Kriegsschiffe im Mittelmeer machen? Die überfüllten Schiffe mit Flüchtlingen versenken, damit sie nicht an die EU-Grenze gelangen? Oder will man die Schiffe mit Gewalt zur Umkehr zwingen? Das soll die Lösung für die Flut an Flüchtlingen sein? Diese Vollpfosten sollen lieber der amerikanischen Kriegspolitik den Mittelfinger zeigen, bzw. die zerstörten Staaten wieder aufbauen, damit die Menschen in ihrer Heimat bleiben und keinen Grund haben zu flüchten.

Man kann auch die Flüchtlinge nach Amerika schicken. Soll doch das US-Regime sich um die Opfer ihrer verbrecherischen Aussenpolitik kümmern.

Auch den Schaden den Washington mit der Krise in der Ukraine verursacht hat, bezahlt Europa. Wer hat denn die Konfrontation mit Russland heraufbeschworen? Wen schaden denn die Sanktionen gegen Russland am meisten? Die Europäer haben sich erpressen lassen und sind eingeknickt, haben die antirussische Politik Washingtons übernommen. Es sind aber die europäischen Arbeiter, die Bauern und die Unternehmen, die mit Einkommensverluste den Preis für die antirussische Politik bezahlen, nicht die USA. Das US-Regime will unbedingt Europa in einen militärischen Konflikt mit Russland hineinziehen. Sie versuchen wieder Europa zum Schauplatz eines Weltkrieges zu verwandeln. Europa soll zum dritten Mal verwüstet werden und Millionen dabei sterben.

Es ist die volle Absicht der Amerikaner, Europa mit Flüchtlingen zu überfluten, denn damit wird Europa finanziell und kulturell geschwächt!

Wann wachen die Europäer endlich auf und erkennen, wer ihr wirklicher Feind ist? Wann befreien sie sich vom amerikanischen Imperialismus und Kolonialismus? Wann finden die europäischen Politiker ihr Rückgrat und hören auf den amerikanischen Stiefel zu lecken? Wann entwickelt Europa eine eigenständige und unabhängige Aussenpolitik? Wann erkennen die Europäer, wie sie von Amerika nur verarscht und ausgenutzt werden? Wer hat denn die Finanz- und Bankenkrise verursacht und nach Europa gebracht? Ja wer wohl? Die Finanzkriminellen jenseits des Atlantik. Egal welche Krisen oder Probleme wir haben, das US-Regime ist der Verursacher und der Übeltäter. Der Blick durch die rosarote Brille in Richtung Amerika muss endlich aufhören. Europa zahlt den Preis für die US-Aggression und der Preis ist zu hoch!

Was ist mit den neuesten Erkenntnissen des Geheimdienst-Untersuchungsausschuss? Der BND ist der Handlanger der NSA und betreibt seit Jahrzehnten Landesverrat, arbeitet im Auftrag der USA gegen Europa im Allgemeinen und Deutschland im Speziellen. Informationen über europäische und deutsche Konzerne, Behörden und Politikern wurde den Amis frei Haus geliefert. Der Vorwand der Terrorbekämpfung wurde für Spionage und Überwachung verwendet. Angeblich soll Merkel nichts davon gewusst haben. Das heisst, entweder hat die Kanzlerin ihren Laden nicht im Griff oder sie hat alles gewusst und geduldet. Egal was, Merkel und der BND-Chef Gerhard Schindler müssen wegen Hochverrat sofort zurücktreten und in den Knast!

Deshalb, die Transatlantiker sollen endlich ihre Fresse halten und aus der Politik verschwinden, mit einem Fusstritt aus ihren Ämtern gekickt werden. Diese Verräter an Europa haben lange genug Schaden angerichtet. Seit wann vertritt Merkel deutsche Interessen? Noch nie gewesen. Sie setzt jeden Wunsch ihrer amerikanischen Befehlsgeber um und der US-Botschafter in Berlin ist ihr Chef. So ist es in jedem europäischen Land. Es wird Zeit, das wirkliche Patrioten ans Ruder kommen und das Schiff Europa um 180 Grad wenden. Europa darf nicht mehr Ausgangspunkt der amerikanischen Kriege sein. Nach Angaben der UN-Flüchtlingsbehörde haben im vergangenen Jahr 219’000 Flüchtlinge und Migranten das Mittelmeer passiert. Mindestens 3’500 davon starben. Das US-Regime und seine europäischen Helfershelfer sind daran schuld!

Die Wut die gegen die Schlepper oder sogar gegen die Flüchtlinge geäussert wird, ist falsch. Sie richtet sich nicht gegen die Ursache. Wenn ein Haus abbrennt, dann ist es falsch sich zu weigern die, die ihr Dach verloren haben, bei sich aufzunehmen. Die Europäer sind wütend auf die Flüchtlinge, statt auf die Brandstifter, die das Haus angezündet und die Flüchtlinge erst geschaffen haben. Wo ist der Protest der Deutschen gegen die amerikanische Besatzung und das alle Kriege der Amerikaner von deutschen Boden aus geführt werden? Das ist doch der Grund für die Flüchtlingswelle, weil den Menschen in den moslemischen Ländern ihr Zuhause weggebombt wurde. Wo ist der Protest gegen die Kriege, gegen Merkel und die ganzen Landesverräter in Berlin? Ich sehe nichts. Aber man regt sich über die Flüchtlinge auf. Kopfschüttel!

Zitate von Prof. Hamer

Prof. Dr. Hamer liefert hier einen äußerst fundierten Ausblick auf die Auswirkungen des TTIP Abkommens. Nachstehend einige Zitate aus seinem Vortrag.

Ich kenne das aus dem Großherzogtum, dem Volkswagenwerk, wie die Machtsituation nicht eben bei den Ministerpräsidenten sondern bei dem VW Werk liegt. Es ist seit 30 Jahren in ganz Deutschland so, dass nicht mehr die Ministerpräsidenten die Manager kommen lassen, sondern heute lassen die Manager die Ministerpräsidenten kommen und geben denen Termin. Ich habe dies selbst erfahren….Ich habe einmal mit einem Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg zu tun gehabt. Wir waren im Aufzug und da kriegte er einen Handy Anruf, er müsste sofort zum Daimler Benz kommen. Er hat das Gespräch abgebrochen, ist geflüchtet und ist zu Daimler Benz ab.

Die Boston Universität hat ausgerechnet, dass hier bewusst falsche Zahlen vorgerechnet worden sind. Wenn man auf die UNO Zahlen schaut, die z.Zt. die neutralen Zahlen sind, würde das TTIP einen maximal Vorteil für die USA von 1,2% haben, jährlich, und das würde 720.000 mehr Arbeitsplätze (in USA) schaffen, in Europa würde das einen Nachteil von 2,7% Wachstumsverlust haben… Bei uns würden 582.000 Arbeitsplätze verloren gehen, behaupten die Bostoner.

90% der Deutschen wollen keine Chemienahrung. In Europa muss der Hersteller nachweisen, dass sein Produkt nicht schädlich ist. In den USA dagegen muss der Verbraucher nachweisen, dass er Schäden durch das Produkt hat. Meine Damen und Herren, wir würden, wenn wir dieses beschießendes Abkommen (TTIP) machen, eine Beweisumkehr zu Lasten des Verbrauchers haben, die niemand machen kann.

Was im einzelnen ausgehandelt wird, wissen wir nicht, denn die Verhandlungen sind geheim, zwischen der amerikanischen Regierung und dem Politbüro. Es sind keine nationalen Vertreter aus Europa dabei. In den Verhandlungen sind nur 50 Vertreter der amerikanischen Konzerne dabei. Verträge oder Verhandlungen, die so geheim sind, sind nicht nur undemokratisch sondern sie sind gefährlich, sie sind faul. Es ist höchste Aufmerksamkeit geboten. Wer über meine Zukunft in dieser Weise verhandelt, meine Damen und Herrn, der will mich betrügen.

Quelle: revealthetruth.net

Asyl-Chaos: Eine Lösung interessiert nicht

Die westliche Außen- und Wirtschaftspolitik zum einen, seine indifferente Sozial- und Asyl- bzw. Einwanderungspolitik zum anderen, sind neben den politischen und gesellschaftlichen Eliten der Entwicklungsländer die Hauptgründe für die immer stärker anschwellenden Flüchtlingsströme.

Von Dagmar Metzger und Steffen Schäfer, Liberale Vereinigung

Das Mittelmeer, einstmals die Badewanne Europas, ist seit Jahren ein Todesmeer. Hin und wieder rückt dies kurz in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Zumeist wenn der Blutzoll besonders hoch ist. So wie vergangene Woche, als mehr als 700 Menschen jämmerlich ertranken. Die bisher größte Tragödie dieser Art – jedoch nicht die erste und sicherlich nicht die letzte. Das menschliche Unglück und die sich dort zeigende unendliche Not machen viele sprachlos und wütend. Sprachloser und wütender allerdings macht der bis ins Mark zynische Umgang mit den seit Jahren stattfindenden Ereignissen.
Da wird tiefe Empörung geheuchelt und stärkste Betroffenheit, der x-te Kongress wird einberufen und natürlich wird insbesondere von den Berufsbetroffenen des links-grün- roten Spektrums gefordert, „mehr“ zu tun. In der Regel impliziert dies, man müsse die Türen hoch und die Tore weit machen. Auf der anderen Seite des politischen Spektrums hingegen heißt es: „Die Schotten dicht!“ und insgeheim würde wohl so mancher die Flüchtlingsboote am liebsten torpedieren lassen. Anstatt weiter diesen abstoßenden Betroffenheitsritualen zu folgen oder sich in den weltfremden Träumereien einer Mulitkulti-Welt, in der sich alles und jeder reibungslos integrieren kann, zu verlieren oder eine menschenverachtenden Gesinnung anzunehmen, ist es höchste Zeit die alles entscheidende Frage ehrlich zu beantworten: „Warum flüchten die Menschen aus ihren Heimatländern?“
Die Menschen fliehen, weil sie einem der stärksten menschlichen Antriebe folgen. Die US-Verfassung kennt diesen als den „pursuit of happiness“, also dem Streben nach Glück. Die Protagonisten des Märchens von den Bremer Stadtmusikanten formulierten es profaner: „Etwas Besseres als den Tod finden wir überall“. Die Menschen suchen ein besseres Leben. Oftmals erschöpft sich dieses für sie schon darin, nicht von Bomben zerfetzt zu werden, nicht aufgrund der eigenen Religionszugehörigkeit vergewaltigt und/oder ermordet zu werden oder abends wenigstens den größten Hunger gestillt zu haben. Damit aber gelangen wir zum Kern: Warum können die Menschen ihren Traum eines besseren Lebens nicht in ihrer Heimat verwirklichen?
In allererster Linie hierfür verantwortlich sind die Herrschenden in den betreffenden Ländern. Sie sind es, die ihren Bürgern systematisch eine positive Zukunftsperspektive verbauen. Weder in Afrika, noch im nahen, mittleren oder fernen Osten sind die Machthaber und Potentaten bereit, rechtsstaatliche und freiheitliche Regeln zu implementieren. Sie verhindern die Entwicklung von auf solchen Regeln basierenden Institutionen. Sie missachten Menschen- und Bürgerrechte, insbesondere das für Wohlstandszuwächse so essenzielle Recht auf und an Eigentum. Stattdessen betrachten sie den Staat als ihre Privatveranstaltung und bereichern sich hemmungslos an ihm. Darüber hinaus fördern sie zwecks Machterhaltung die Korruption und verhindern gezielt das Entstehen einer echten Zivilgesellschaft, indem sie in den jeweils betreffenden Staaten lebende Ethnien (und Religionen) gegeneinander ausspielen.
Diese aber als in erster Linie oder als hierfür Verantwortliche zu benennen, bedeutet keineswegs, der Westen habe nicht zur Perspektivlosigkeit der Heimatländer der Flüchtlinge beigetragen. Im Gegenteil! Die westliche Außen- und Wirtschaftspolitik zum einen, seine indifferente Sozial- und Asyl- bzw. Einwanderungspolitik zum anderen, sind neben den politischen und gesellschaftlichen Eliten der Entwicklungsländer die Hauptgründe für die immer stärker anschwellenden Flüchtlingsströme.
Die Subventionsregime der USA und der EU ruinieren die lokale Wirtschaft der Entwicklungsländer. Der einzige Sektor, in dem die dritte Welt relativ wettbewerbsfähig wäre – die Landwirtschaft – kann „dank“ der massiven direkten und indirekten Steuerfinanzierung der Saatgut- und Agrarproduzenten in der ersten Welt mit diesen nicht konkurrieren oder sich ihrem Monopol entziehen. Dazu kommen die ungleichen Freihandelsabkommen. Echter Freihandel ist unbestritten eines der wichtigsten Mittel gegen Armut. Nur leider sind die meisten heutigen bi- oder multilateral geschlossenen Abkommen dieser Art eben keine echten Freihandelsabkommen.
Was im Falle von TTIP hunderttausende Menschen auf die Straße bringt, interessiert im Falle von Afrika niemanden. Dabei sind die Konsequenzen dieser mit den afrikanischen Staaten geschlossenen Abkommen für diese oftmals viel dramatischer. Offiziell sollen sie zwar den gegenseitigen Handel befördern, tatsächlich aber sind durch zahlreiche Vorschriften seitens der entwickelten Staaten die Markteintrittsbarrieren für die potentielle Konkurrenz aus den Entwicklungsländern so hoch gesetzt, dass de facto selbiger nahezu verunmöglicht wird. Zeitgleich werden die Heimatmärkte der dritten Welt durch die Produktion des Westens überschwemmt. Was an Märkten übrig bleibt wird dann oft genug durch gutgemeinte, aber verheerend wirkende Hilfsbereitschaft zerstört. Man denke nur an die Textilindustrie, welche weitestgehend durch die Kleiderspenden aus Mitteleuropa ruiniert wurde. Welcher Textilproduzent kann schon preislich mit einem Bekleidungsstück konkurrieren, das es geschenkt gibt?
Neben diesem wirtschaftlichen Aspekt hat erst die westliche Interventionspolitik die Flüchtlingsströme dramatisch anschwellen lassen. Der Bürgerkrieg in Syrien wäre vermutlich niemals ausgebrochen, in jedem Falle aber niemals so eskaliert und auch schon längst zugunsten Assads entschieden, hätten die USA, die Türkei, Großbritannien und weitere Nato-Länder sowie die US-Verbündeten Saudi-Arabien und Katar die Rebellen nicht durch massive Finanz- und Militärhilfen aufgebaut, gefördert und gestärkt.
In Libyen, dem wichtigsten Ausgangsland für die Flüchtlingsboote, wurde eine stabile Ordnung unter Gaddafi zerstört und das höchstentwickelte Land Afrikas in die Steinzeit zurückgebombt. Nun herrscht Al-Quaida in Tripolis. Das Land, welches einst gerade in der Flüchtlingsfrage mit der EU kooperiert hatte und so die Flüchtlingsströme zumindest teilweise eindämmte, ist selbst zu einem Ort geworden, welchem die Menschen entfliehen.
Im Irak sorgte das Konzept des „regime change“ statt für Freiheit und Wohlstand für wenigstens eine halbe Million Tote, ein Ende der funktionierenden gesellschaftlichen Strukturen, zahllose Flüchtlinge sowie jenes Machtvakuum, in welches die Terroristen des IS stoßen konnten. Von den übrigen zahllosen Bürgerkriegen und ethnischen Konflikten, die alleine mit Waffen und Geld aus den USA und der EU am Leben gehalten werden, wollen wir gar nicht reden.
Dazu kommen dann noch jene Anreize, die durch die undifferenzierten Einwanderungs- und Sozialsysteme der EU-Staaten entstehen, sowie das offensichtliche Unvermögen und eventuell sogar der Unwille, Recht und Gesetz auch gegenüber Flüchtlingen durchzusetzen.
Wenn sich der Staat wie im Fall der berühmt geworden Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin, die beileibe kein Einzelfall ist, von Flüchtlingen erpressen lässt, wenn Hilfsorganisationen und auch kirchliche Einrichtungen Menschen, denen kein Bleiberecht erteilt wurde, vor der Abschiebung bewahren und es ebenso personal- wie finanzstarke Lobbyorganisationen gibt, die sich mit nichts anderem beschäftigen als Flüchtlingen, die eigentlich nach Recht und Gesetz niemals in Deutschland oder anderen EU-Ländern eine Aufenthaltsgenehmigung erhielten, besagten Aufenthalt eben doch dauerhaft zu ermöglichen oder ihn zumindest auszudehnen, entsteht sehr schnell der Eindruck, es sei doch irgendwie möglich, „die Festung Europa“ zu stürmen, wenn man nur dreist genug auftritt. Dieser Umstand aber verweist eigentlich nur auf das dahinter stehende, viel größere Problem: Es gibt kein echtes Einwanderungsgesetz innerhalb der EU-Länder. Ja, es gibt bei den allermeisten von diesen nicht einmal ein Bewusstsein dafür, Einwanderungsland zu sein.
Dies wiederum aber hat zur Folge, dass Einwanderung auch nicht gesteuert werden kann. Was in allen Einwanderungsländern von Kanada bis Neuseeland eine Selbstverständlichkeit ist, nämlich eine offensive und transparente Kommunikation der Kriterien, mit welchen man sich für die Einwanderung qualifiziert, fehlt vollständig. Stattdessen ist das Bleiberecht eben oft genug völlig willkürlich und mit langen, intransparenten Prozeduren und Entscheidungsprozessen verknüpft. So entsteht die einerseits nicht ganze falsche aber eben für beide Seiten höchstgefährliche Illusion, man müsse es nur irgendwie nach Europa schaffen – alles Weitere ließe sich dann schon irgendwie regeln.
Der häufig vorgebrachte Einwand, ein solches Einwanderungsrecht würde den „brain drain“ aus den jeweiligen Ländern beschleunigen und ihre Entwicklung erst recht verhindern, mag zunächst einleuchtend klingen. Er entpuppt sich bei näherer Betrachtung aber als falsch. Richtig ist vielmehr ist das Gegenteil. Erfolgreiche Einwanderung hat langfristig betrachtet enorme, positive Effekte auf die jeweiligen Herkunftsländer. Erstens transferieren erfolgreich in die Gesellschaft eingegliederte Einwanderer einen Teil ihrer Einkünfte zur Unterstützung der Verwandten in die alte Heimat. So verbessern sie die dortigen Lebensbedingungen. Auf lange Sicht ungleich wichtiger aber ist der Export von freiheitlichen und rechtsstaatlichen Ideen und Ansprüchen, der mit erfolgreicher(!) Immigration einhergeht. Dieser Export schafft die Basis für eine positive gesellschaftliche Veränderung in den Auswanderungsländern.
Erfolgreich aber kann Einwanderung nur sein, wenn es tatsächlich begründete Aussicht darauf gibt, dass sich der Einwanderer in die neue Heimatgesellschaft eingliedert – was in erster Linie bedeutet, dass er sich selbst ernähren und versorgen kann sowie die Gesetzeslage respektiert. Wer auf staatliche Sozialtransfers angewiesen ist oder sogar bereits bei seiner Einwanderung auf diese spekuliert, wird weder die neue Heimat bereichern noch der alten helfen. Richtig gesteuerte Einwanderung kann hingegen den Flüchtlingsströmen entgegenwirken. Ein gutes Einwanderungsgesetz würde zahllose Leben retten – insbesondere dann, wenn es in den Herkunftsländern der potentiellen Einwanderer klar kommuniziert würde und es vor Ort für die Auswanderungswilligen die Möglichkeit gäbe, sich um Arbeits- und Aufenthaltserlaubnisse zu bemühen und sie ebenso schnell wie transparent das Ergebnis ihrer Bemühungen mitgeteilt bekämen.
Dass alles dies in der öffentlichen Diskussion kaum adressiert, geschweige denn von den Verantwortlichen in Brüssel, Berlin, Madrid, Paris oder Rom angegangen wird, hat einen ebenso einfachen wie bitteren Grund: Einwanderung ist ein Politikum. Hiermit lassen sich Wählerstimmen generieren, Ängste der Bevölkerung steuern und mediale Aufmerksamkeit erlangen. Zudem stellen „illegale“ Einwanderer ein „ideales“ Ziel dar, auf welchen der Volkszorn gegebenenfalls umgelenkt werden kann. Eine EU-weite Einwanderungsgesetzgebung wäre zwar aufgrund der Schengenregelung eines der ganz wenigen Themen, für welches tatsächlich auf EU-Ebene ein gemeinsames Konzept entwickelt werden muss, aber die politischen Entscheider in der EU haben aus den oben genannten Gründen keinerlei Interesse daran.
Das ist die eigentliche Botschaft der sich seit Jahren ereignenden Katastrophe im Mittelmeer und sie ist bitter – für die Bürger der EU, die ein wohlverstandenes Eigeninteresse an erfolgreicher Einwanderung haben (sollten) und ungleich bitterer für jene Menschen, die auf der Suche nach einer besseren Zukunft ihr Leben riskieren.

Quelle: http://www.mmnews.de

Space Weather – 3 Tage Vorschau

3-Tages Vorhersage

Ausgestellt: 2015 Apr 26 0030 UTC
Erstellt von NOAA, Space Weather Prediction Center und verarbeitet SpaceWeatherLive.com

Geomagnetische Aktivitätsbeobachtung und -vorhersage

Die höchsten beobachteten 3h-Kp-Werte in den letzten 24 Stunden waren 1 (in der NOAA Skala).

Die höchsten erwarteten 3 hr Kp für Apr 26-Apr 28 2015 sind 3 (in der NOAA Skala).

NOAA Kp-Index Aufteilung
            Apr 26     Apr 27     Apr 28
00-03UT        2          2          3     
03-06UT        3          3          2     
06-09UT        2          2          2     
09-12UT        2          2          2     
12-15UT        2          2          2     
15-18UT        2          2          2     
18-21UT        2          2          2     
21-00UT        2          2          3     

Gründe

No G1 (Minor) oder höher geomagnetic storms are expected. No significant transient or recurrent solar wind features are forecast.

Solare Aktivitätsbeobachtung und -vorhersage

Die Sonnenstrahlung, wie NOAA Beobachtet GOES-13 in den letzten 24 Stunden, war S-Skala unten Sturm Ebene Schwellenwerte.

Sonnensturm Prognose für Apr 26-Apr 28 2015
              Apr 26  Apr 27  Apr 28
S1 oder höher    1%      1%      1%

Gründe

No S1 (Minor) oder höher solar radiation storms are expected. No significant active region activity favorable for radiation storm production is forecast.

Radio Blackout Aktivität und Prognose

Keine Radio-Blackouts wurden in den letzten 24 Stunden beobachtet.

Radio Blackout Prognose für Apr 26-Apr 28 2015
              Apr 26        Apr 27        Apr 28
R1-R2           10%           10%           10%
R3 oder höher    1%            1%            1%

Gründe

There is a slight chance for R1 (Minor) radio blackouts over the next three days.

Derzeit gibt es, auf Basis der aktuellen Daten, keine Chancen das Polarlicht auf den mittleren Breiten zu sehen

Polarlichtaktivität

Jetzt
Möglichkeit
Hohe Breiten 5%
Mittlere Breiten 4%
Niedere Breiten 4%
Heute
schwach stark
Hohe Breiten 25% 20%
Mittlere Breiten 5% 1%
Prognostizierter Kp-Index max 3