Massen-Proteste gegen TTIP in ganz Europa

Zehntausende Gegner des geplanten Freihandelsabkommens TTIP haben bei einem internationalen Aktionstag ihren Protest auf die Straße getragen. Allein in Deutschland waren mehr als 230 Demonstrationen geplant. In den kommenden Wochen verhandeln EU und USA weiter über das transatlantische Handelsabkommen.

«Wir wollen damit deutlich machen, dass der Widerstand weitergeht», sagte am Samstag Roland Süß vom globalisierungskritischen Netzwerk Attac, das zahlreiche Veranstaltungen mitorganisiert hatte.

Laut Attac waren rund 750 Aktionen in etwa 45 Ländern geplant, davon mehr als 230 in Deutschland.

Die Proteste richteten sich auch gegen das vorgesehene Abkommen mit Kanada (CETA) und ein geplantes Dienstleistungsabkommen mit den Vereinigten Staaten (TISA).

An diesem Montag beginnt in New York die mittlerweile neunte Verhandlungsrunde zum TTIP-Abkommen zwischen USA und Europäischer Union.
Die Vereinbarung soll Hemmnisse im transatlantischen Handel abbauen und grenzüberschreitende Investitionen ankurbeln. Wirtschaftsverbände wie der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sehen darin Chancen für Wachstum und Beschäftigung.
Kritiker befürchten dagegen, dass europäische Standards etwa im Verbraucher- und Umweltschutz oder im sozialen Bereich gesenkt werden.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) versuchte zu beruhigen. Die Standards seien Gesetz und blieben es auch, sagte sie am Samstag in Greifswald, wo sie in ihrem Wahlkreis bei einer Veranstaltung für den Oberbürgermeister-Kandidaten auftrat. Die Verbraucherschützer von Foodwatch sehen dagegen «ein ganz großes Risiko».
«TTIP wird unsere demokratischen Rechte einschränken. Denn in Zukunft werden die Konzerne noch mehr Einfluss darauf haben, wie die Gesetze geschrieben werden», warnte Geschäftsführer Thilo Bode im Sender NDR-Info.
Linke-Chef Bernd Riexinger warnte am Samstag bei einer Kundgebung in Kassel: «Selbstverständliche Standards für Lebensmittel, Umwelt, Beschäftigung, öffentliche Dienste – mit TTIP wird die Welt auf den Kopf gestellt.»
In München protestierten fast 20 000 Demonstranten gegen TTIP. Der Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, warnte bei der Kundgebung vor einem «Abbau der ökologischen, sozialen und kulturellen Standards». TTIP stelle einen «umfassenden Angriff auf unsere Lebensqualität» dar.
In Köln verlangten einige Hundert TTIP-Gegner in umgedichteten Karnevalsliedern mehr Schutz für Umwelt, Arbeitnehmer, Konsumenten und deren Gesundheit. In Stuttgart zählte die Polizei rund 1000 Demonstranten, in Ulm etwa 1200.
In Kiel waren rund 600 Demonstranten auf den Beinen, in Leipzig waren es nach Attac-Angaben 2000.
In Berlin-Mitte demonstrierten einige Hundert Menschen mit einer Menschenkette.
Die Polizei zählte 600 Teilnehmer, die Veranstalter sprachen von deutlich mehr als den erwarteten 1000.
In Österreich zählten die Organisatoren der Proteste landesweit 22 000 Teilnehmer.
In der Hauptstadt Wien demonstrierten laut Polizei rund 6000 Menschen.
Die Grünen im Bundestag forderten die Europäische Kommission und die Bundesregierung auf, die Proteste gegen TTIP ernst zu nehmen. Die Allianz der Gegner reiche mittlerweile von Gewerkschaften und Kirchen über Mittelstandsvertreter und kommunale Verbände bis hin zu Umwelt- und Datenschützern, sagte die Grünen-Abgeordnete Katharina Dröge.
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
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Yin & Yang – Frau & Mann

Yin & Yang – Frau & Mann

Aus der Einheit des Schöpfers ist der Wunsch gewachsen, neue Erfahrung in einer Welt der Trennung zu machen. Nun, wir kennen sie alle, die Dualität, denn hier sind wir gelandet. Zurück zu finden zum Ursprung bedingt das Wissen um die Einheit in allem zu erkennen. Es würde mich freuen, dich auf die abenteuerliche Reise mitzunehmen, durch das Rad von Yin und Yang, das Rad vom Mann- und Frau-Sein. Die Reise geht über die 20iger Zählweise des Sternenmädchenkreises. Benutze bitte das PDF als Karte und Werkzeug um dein Verständnis dafür zu erweitern.

Ich bitte das Gelesene nicht einfach zu glauben. Prüfe es für dich, sodass du die Erfahrung durch das eigene Tun machst und dadurch Wissen erfährst – Körperwissen, denn er ist ein Wissender! Der Kopf wird nie was wissen, der klammert sich an den Glauben und die damit verbundene Erwartungen! Siehe: Wort Implantate.

Die Reise beginnt im Osten des inneren Rades bei Vater Sonne, dem Element Feuer, der Platz des Mannes, der Vision und Samengebung für das Leben, die Bestimmer Energie, der Fokus 1. Das Gegenüber im Westen ist von Mutter Erde belegt. Der Arbeitsplatz der Sonne. So ist immer der Sitzplatz dem Arbeitsplatz gegenüber. Will ich was verändern, muss ich somit den Sitzplatz verlassen um im Gegenüber zu wirken. So erschaffen Vater Sonne und Mutter Erde in ihrem Liebesspiel die gesamte Schönheit dieser Schöpfung. So entstanden die fünf Kinder oder die fünf Königreiche der Mutter Erde. Das Königreich der Mineralien, das Königreich der Pflanzen, das Königreich der Tiere und das werdende Königreich der Menschen. Das fünfte Königreich ist das Reich der Ahnen. 

Der Westen ist der Platz der Frau, der Introspektion und Innenschau, der Magie und des Körperwissens, die Halter-Energie, die Substanz 2. Das Gesetz besagt: alles ist aus dem Weiblichen geboren, durch die Samengebung des Männlichen. Das Königreich der Mineralien bilden die Knochen von Lady Gaia und sind ebenso meine  Knochen, die die DNS Informationen beinhalten. Auch für Mutter Erde wird der gegenüberliegende Platz zum Arbeitsplatz. Dies ermöglicht die Geburt des Erstgeborenen, das Kind im Süden des Rades.

Hier ist der Platz des Wassers, die Emotionen (E-motion = Energie in Bewegung) die Geber Energie, die Form 3, die das Leben nährt, das Königreich der Pflanzen. Das Gesetz besagt: Nichts soll passieren was das heilige Kindsfeuer verletzt. Das Kind will  in Unschuld und Vertrauen, mit Lust und Begeisterung das Leben erfahren. Die dunkle Seite dieses Platzes erschafft hier alle Schmerzspiele und dunklen Mythologien, dann, wenn die Emotion im Körper festgehalten werden und dadurch zu faulen, stinkigen Gewässern werden.. Hier heile ich mein Kind, denn alle Schmerzkörper sind hier zu finden die ein Erwachsener in seinem Leben erfahren kann.  Aus dem Süden lässt sich das Kind vom Wind in den Norden tragen.

Hier begegne ich dem Königreich der Tiere, die Empfänger Energie, die Bestimmung 4 des Herzens. Die Medizin der Tiere wirkt hier direkt in mein Herz Chakra. Hier begegne ich der Flexibilität und bin Empfänger der mentalen Energien. Hier finde ich funktionierendes Wissen in Form von gültigen Landkarten für meinen Lebensweg. So werde ich Erwachsen. Ich bin ein Energiewesen, das nach den Gesetzen des Universums funktioniert. Bitte ich um mehr Wissen, ziehe ich es an und es zeigt sich in meinem Leben.

Die Reise geht weiter und bringt mich in das südliche Zentrum des Rades, der Katalytischen Energie oder die Energie der Leere, zum Verständnis 5, dem Königreich der Menschen. Hier bin ich ein balancierter Fünfer, ein Mensch der im Pentagramm steht und somit die Karma-Spiele von Opfer, Täter und Retter abgelegt hat. Ich bin in der 5. Dimension angekommen. Ich bin souverän und eigenverantwortlich für das was ich in die Welt träume. Ich nutze die Hellen- und die Regenbogen-Pfeile um meine Energien zu bestimmen. Im Zentrum des Rades bin ich Katalysator der Energie und beschleunige die Schöpfung in ihrer gesamten Vielfalt. Was mir erlaubt immer wieder in die Leere zu springen. Hier ist mir eine achtfältige Betrachtung der äusseren Plätze des Rades möglich. Hier habe ich die Übersicht. Ist die Mitte des Rades verstopft, zeigt sich sehr schnell ein Problem was das Rad entsprechend verlangsamt.

Ich verlasse das Zentrum und gehe in den Südosten zum Platz der Imagination 6, dem Platz der Ahnen, dem Selbst- und Familienkonzept. Das Königreich der Ahnen. Hier kann ich herausfinden wer ich bin und erkenne, dass der Anteil von Yin gleich gross ist wie der Anteil Yang, somit besitze ich beide Anteile gleichermassen. Ich löse mich hier von der alten Familien- und Ahnen-Matrix indem ich meine Überlebensstrategien erkenne, die ich mir im Kindesalter zugelegt habe. Ich schneide hier alle die vielen Nabeschnüre zu meinen Ahnen, die mir bis anhin immer den ganzen Ahnenkarren ziehen liessen. Ich erschaffe meinen eigenen wohlklingenden Klang im Orchester aller Welten. Ich erklimme dadurch den obersten Stein der Ahnen-Pyramide und richte mich in der Ahnenlinie nach den heiligen Gesetzen neu aus.

So finde ich mich auf dem Platz der Freiheit 7 ein, im Südwesten des Rades, dem weiblichsten Anteil des ganzen Rades. Hier lerne ich das bewusste Träumen in der unteren Welt, dem Tonalen, und als Krieger in der oberen Welt, dem Nagual. Ich gestalte mein Leben so, dass es mir Erfüllung, Sinn, Freude und Bedeutung gibt. Das Abenteuer ist eine Pilgerreise zu mir selbst. Hinter der Angst liegt mein Heil und meine Erweiterung. Hier finde ich auch alle geschlossenen Symbole die aus der abhängigen Traumwelt entstanden sind. Die Reise geht weiter.

Angekommen im Nordwesten auf dem Platz des Musters 8 begegnen mir alle Regeln und Gesetze. Der gegenüberliegende 6. Platz des Selbst- und Ahnenkonzeptes hat hier Regie geführt um sich die gewünschte Prägung der Familie und der Ahnen einzuverleiben. Dieser Platz ist geschlechtsneutral, ebenso der 6. Platz gegenüber. Hier finde ich den Einklang mit den Heiligen Gesetzen und erschaffe dadurch die Alchemie des Lebens. Hier schreibe ich die alten Verträge um, entferne die Regeln und die Gesetze meiner mitgebrachten Schmerzspiele und wandle Schritt für Schritt Karma in Dharma. Auf diesem Platz befindet sich auch die christliche Religion, die direkt in unser Selbstkonzept hinein wirkt und einige Implantate hinterlassen hat. Nable Sie ab, sowie deine gesamte physische Familie, Vater und Mutter und alle weiteren Bezugspersonen. Alle wollen frei sein! Unser Wesen besteht aus 80 % Muster- und 20 % Chaos-Energie. Dies erklärt, dass ich aufgefordert bin, alle Muster meinem spirituellen Wesen anzupassen und die universalen Gesetze der Freiheit zu integrieren.

Die Reise vom Nordwesten bringt mich nun in den Nordosten, dem Platz der Choreographie 9, der männlichste Platz im Yin und Yang. Hier werde ich zum Energietänzer und bin Ursache meines Lebens. Ich pirsche mich hinein in die Balance der männlichen und weiblichen Energie. Die Heilige 9 ist eine rein göttliche Zahl und entspricht der Chaosenergie mit der ich lerne zu surfen. Im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein ist mein Kriegerwahlspruch. Hingabe ist das Geheimnis. Die Mutter Erde ist ein 9er Planet was mit den neun Monaten Schwangerschaft im Einklang ist.

Vom Nordosten aus kommend begebe ich mich in den Norden des Zentrums, dem Platz der Vollendung 10. Die höchste Möglichkeit ist erreicht. Hier endet die Reise in der unteren Welt des Tonalen 1 bis 10 und erschafft dadurch eine Vervollständigung als höchste Möglichkeit der Energien. Katalytisch wirkt sie in allen Plätzen des Rades. Hier gibt es nichts mehr zu tun, sonder nur zu SEIN.

Nun bitte ich dich mich weiter auf die Reise durch die oberen Welten der Schöpfung zu begleiten, dem Nagual 11 bis 20. Diese Welten öffnen sich dann, wenn ich mit offenem Herzen die Tonalen Ebenen meines Gartens gepflegt und umgestaltet habe. Es entspricht unseren Hausaufgaben als Mann oder Frau die tonalen Ebenen (1 bis 10) aus dem dichten Feld der 3. und 4. Dimension zu lösen und anzuheben in die 5. Dimension. Die Menschen als „das eine Volk“ ist der Katalysator des Aufstiegs der mit Lady Gaya gleichzieht.

Meine wahre Mutter ist die Erd-Mutter, mein wahrer Vater ist der Erd-Vater. Mein innerer Ausdruck ist das Schöpferlicht in all seinen holographischen Aspekten. Durch die Anhebung oder den Aufstieg verlasse ich den inneren Kreis von Yin und Yang und betrete den alles umfassenden Kreis, das Symbol des Schöpfers, der Unendlichkeit. Hier, in der „Wohnung meines Vaters“ finde ich höchste Glückseeligkeit  und das ewige Leben.

Weiter geht die Reise in den Osten im äusseren Kreis des Rades. Das ist der Platz der Erinnerung 11. Hier benütze ich den Nagual Fokus, der in allem die Omnipräsenz der sexuellen Lebensenergie wahr nimmt. Alles ist sexuell, die gesamte Schöpfung mit allen Galaxien und Universen. Die heiligen Praktiken des Tantras oder des Taoismus werden wieder zu meinem neuen Fokus meiner Ausrichtung und Achtsamkeit. Dieser Platz ist Sitzplatz der schamanischen Grossväter Gesellschaften und all der Sonnen, die da sind. Hier werde ich zum Nacht Krieger oder Alchemisten oder zum Lehrer der Sexualität, dem Quodoushka-Mann oder der Quodoushka-Frau. 11 ist die Zahl der angehenden Meister. 22 ist die Meister Zahl.

Aus dem Osten reise ich in den Westen zu der Erwachten Erinnerung 12, dem Platz der schamanischen Grossmütter Gesellschaften und der Nagual Substanz. Das hohe Körperwissen erwacht und bringt in allen Bereichen Heilung durch das Erwachen der Erinnerung; woher komme ich, wer bin ich und wohin gehe ich. Hier sind die Geschwisterplaneten der Mutter Erde die mein gesamtes Erdwissen neu ausrichten. Ich werde zum Heyoehkah, dem Narren, der auf dem Kopf steht und alles verdreht. Nichts ist, wie es scheint. Das ermöglicht mir alles zu hinterfragen. Das Medizinrad lehrt mich eine achtfältige Betrachtungsweise aller Dinge. Emotionales Verständnis beruht auf den vielen Zusammenhängen der Begebenheiten.

Aus dem Westen reise auf dem äusseren Rad in den Süden zur Erdmutter 13 /Quetzal. Sie gibt und nimmt das Leben gleichermassen. Hier residiert der Tod, der Leben erschafft und Leben nimmt. Nicht grundlos haben die Dunkelkräfte die 13 mit Angstzuweisung überschüttet. In ihr liegt das grosse Geheimnis mit der alles gebärenden Mutter das eigene Schöpferpotential auszuleben. Sie ist die Mutter aller Pflanzen. (Bitte reise hier Schritt für Schritt durch den Stern der sechs kosmischen Gesetze die du auf dem PDF findest. Dadurch verstehst du was Tod bedeutet und wie die sechs Gesetze wirken).

Es ist der magische Platz von Kali, Lilith, Isis und allen anderen Erd-Göttinnen, die der Mutter Erde dienen. Sie sind die Spirit-Mütter aller Pflanzen die das Leben geben. Gegenüber von Mutter Erde befindet sich der Erdvater 14 /Coatl im Norden des Rades. Der Spirit-Vater aller Tiere. Hier erfahre ich den Regenbogenkrieger als Schönheits- und Harmoniebringer. Er repräsentiert Liebe, Freiheit, Frieden und Harmonie. Er sagt: gehe den Weg des Herzens und sei offen in allen Richtungen zu empfangen und gib deine Gaben und Medizin als „Give away“ an die Welt.

Aus dem Norden wandere ich weiter in den Osten des Zentrums, der Platz der Seelen aller Menschen 15. Hier bin ich eins mit 7 Milliarden Menschen, die alle zu meinem Energiekörper gehören. Nichts kann mich von ihnen trennen, da der Atem des Schöpfers alle eint. Alles was ich in mir trage und alles was ich bewirke in meinem Leben, wirkt im morphgenetischen Feld der Menschen. So bin ich auch aufgerufen Klärung, Licht und Liebe hinein zu bringen in den Schatten dieses Menschen-Kollektivs, das als Katalysator dient.

Aus dem Zentrum betrete ich den Nagual Ahnenplatz im äusseren Rad im Südosten. Hier sind die aufgestiegenen Ahnen, die Aufgestiegenen Meister 16 gegenwärtig und bieten uns Hilfe und Unterstützung an, dem spirituellen Weg zu folgen, den sie für uns geebnet haben. Hier findet die spirituelle Transformation statt zum Avatar oder Akalotahey. Sie sind jetzt wieder hier um uns beim Übergang in die 5. Dimension zu unterstützen.

Weiter wandere ich zum Südwesten, dem Platz der Heiligen Traumlehrer 17. Sie sind die Hüter und Bewahrer unseres heiligen, planetaren – und kollektiven Traumes. Sie bitten uns: Lebe deine Medizin und deine Gaben als Schönheitsbringer und tue was du sagst: „Walk your talk“. Mache das, was dir am meisten Freude, Schönheit, Wissen und Glück bringt. Ich verbinde mich mit all den Traum-Lehrern und Engeln und alles in meinem Leben wird leichter.

Ich reise weiter in den Nordwesten zum Platz der Karmameister 18 und der Akasha Chronik. Hier kann ich um Zugang bitten, Einsicht in meine Bücher zu bekommen, die ich noch zu bearbeiten habe. Gigantische Datenmengen sind hier aus allen meinen Leben in allen Zeitlinien zusammengetragen die durch meinen freien Willen von mir erschaffen worden sind. Ich erledige hier die Hausaufgaben, die ich auf dem 8. Platz erkannt habe und schreibe meine Geschichte neu. So löse ich mich aus den karmischen Verstrickungen Schritt für Schritt und trete ein ins Dharma.

Mit dem Nordosten erreiche ich den Platz meiner Seele im Licht 19 oder dem Teil von mir, der das Licht und die Verbindung zum Schöpfer nie getrennt hat. Es ist mein erleuchtetes Selbst, mein Hohes Selbst, mein Boddisatvah, mein Hokkshidehhey. Es führt mich zum Licht zu meinem Ursprung.

Nun endet die Reise im Westen des Zentrums mit Wakan Tanka 20, dem Grossen Geist, dem Urschöpfer Vater und der Urschöpfer Mutter, Gott. Hier finde ich meine himmlische „Wohnung“, die ich vor langer, langer Zeit verlassen habe. Glückseliges und ewiges Gottesbewusstsein ist der Lohn meiner Reise in die dichten Ebenen von Zeit und Raum. Ich melde mich zurück!!! So sei es, ahou!

21 ist die blaue “Planetin”, die Mutter Erde und 22 ist die Zahl des Narren, die Meisterzahl. Er ist bereits diesen Weg gegangen und kennt alle Aspekte der Dualität die er als Herausforderung des Lebens balanciert und gemeistert hat. Die Zahl des Gross-Meister ist 44.

Diese Zählweise des Sternenmädchenkreises verwende ich bei den regelmässigen Schwitzhütten Zeremonien, indem ich die 20 Plätze anrufe und alle einzuladen, beim Schwitzen und Neugebären dabei zu sein. Ebenso wird sie bei den Pfeifenzeremonien als Anrufung genutzt. Dadurch wird der Raum der Zeremonie zu einem 5D Nagual Raum. Dies erschafft die magischen Verbindungen zu den Reichen der verschiedenen Welten. Siehe auch: Umreiche deine Reiche.

Frauen wie Männer haben 5 Schilde. Mein Junge (1, 2, 3, 4), mein Mann (5, 6, 7, 8), meine Spirit-Frau (9, 10, 11, 12), mein Spirit- Mädchen (13, 14, 15, 16) und meine Spirit-Grosseltern (17, 18, 19, 20). Bei den Frauen ist es der Spirit Junge, der Spirit-Mann. Diese stehen alle in direkter Verbindung mit  dem Sternenmädchenkreis 1 bis 20, unsere Heilige Matrix der Einheit, unseren 5 Schilden überantwortet.

Lieber Leser, liebe Leserin, ich danke dir, dass du teilgenommen hast an diesem Reise-Abenteuer und wünsche dir von Herzen lichtvolle Segnungen aus den himmlischen Welten mit all den wundervollen Wesenheiten, die unsere Spiegel sind.

Mit herzlicher Umreichung

Namaste Change the World

Quelle: probstart.wordpress.com

Die vier Zeichen

Dies ist das dritte Zeichen.

Die Nacht der blutenden Sterne.

Sie wird der ganzen Welt kundgetan werden,

denn über allen Ländern wird der Himmel rot sein vom Blut der Sterne,

bei Tag und bei Nacht.

Infos über den Seher / die Quelle:
Wir verdanken das Wissen über die Visionen des Stalking Wolfs einem Mann Namens Tom Brown, der 1957 im Alter von 7 Jahren, beim sammeln von Steinfossilien in einem ausgetrockneten Flussbett auf jenen Indianer – Stalking Wolf – traf. Dieser wurde in den nächsten Jahren sein Lehrer und Lebensbegleiter. 
Zu diesem Zeitpunkt war Stalking Wolf ein Indianer vom Stamm der südlichen Lippanappachen, 83 Jahre alt. Als er aufwuchs, lebten seine Leute versteckt in den Bergen südlich der amerikanischen Grenze, ständig bereit zur Flucht vor den Zivilisationsjägern.
Die kleine Gruppe bewahrte ihre ursprüngliche Lebensart und benutze nichts, was von Weißen kam. Im Alter von 12 Jahren erhielt Stalking Wolf – Pirschender Wolf – seinen Namen, als Stammesälteste beobachteten, wie er sich an einen Wolf heranpirschte, diesen berührte und sich zurückzog, ohne dass der Wolf etwas bemerkte.  
Er befand sich damals in seiner fünfjährigen Ausbildung zum Kundschafter. Daraufhin unterzog er sich einer ebenso langen Ausbildung zum Heiler. Es folgten, wie es ihm eine Vision angekündigt hatte, 60 Jahre des Wanderns; von Küste zu Küste und von  Alaska bis Patagonien. Es war gleichsam eine Wanderung in die spirituelle Innenwelt.  Er erkannte die eine Kraft und den einen großen Schöpfergeist in vielen Völkern und Stämmen nur unter anderen Namen und vielen Begriffen.  
Stalking Wolf unterrichtete Tom Brown bis zu seinem 18. Lebensjahr

 

Inzwischen unterrichtet Tom Brown selbst in Survival Kursen und sechs aufeinander aufbauenden spirituellen Kursen. Die Spiritualität nimmt eine zentrale Bedeutung ein und steht heute im Vordergrund. Er nennt sie „dynamische Meditation“; d. h., dass sich Tätigkeit und Meditation einander nicht hindern, sondern verstärken.

Die folgenden Prophezeiungen sind dem Buch von Tom Brown, Jr., “Das Vermächtnis der Wildnis”, Ansata Verlag, ISBN 3-7157-0159-5 entnommen.


Wie im folgenden niedergeschrieben, wurde Tom Brown von Stalking Wolf über zukünftige Entwicklungen auf unserem Planeten unterrichtet.


Tom:
Von allen persönlichen und größeren Prophezeiungen, die Stalking Wolf vorhersagte, ragen vier heraus und stehen über allen anderen. Es sind diese vier, die die Zerstörung der Menschheit und des Lebens auf der Erde markieren, des Lebens, so wie wir es kennen und wie es jetzt existiert. Großvater sagte noch, dass wir die Dinge noch ändern können, sogar noch bis die ersten zwei Prophezeiungen wahr werden, doch nach der Dritten gäbe es kein zurück mehr.

« Diese Vision hatte der alte Apache in den 1920ern, und Tom traf ihn 1962 wieder, als Stalking Wolf in seinen Achtzigern war.

Stalking Wolf spricht:

Hier weiterlesen. Es wird noch sehr spannend
Die Erde stirbt. Die Vernichtung der Menschheit steht nah bevor, sehr nah. Wir alle müssen uns anstrengen, diesen Pfad der Zerstörung zu verlassen. Wir müssen bezahlen für die Sünden unserer Großväter und Großmütter, denn seit langem sind wir eine Gesellschaft, die ihre Enkel tötet, um ihre Kinder zu nähren (will sagen, dass wir heute auf Kosten der zukünftigen Generationen leben). Es darf kein Ausruhen geben, wir dürfen nicht weglaufen: allzu viele sind in der Vergangenheit weggelaufen.
Es ist sehr leicht, fern von der Menschheit ein geistiges Leben zu führen. Aber die Wahrheit der Vision kann im geistigen Leben nur erprobt und verwirklicht werden, wenn wir in der Gesellschaft leben.»
«Wie kann ich wissen, dass die Vernichtung so nah bevorsteht?» fragte Tom.

«Meine Vision hat es mir gesagt», antwortete Stalking Wolf. «In der Vision sah ich die Vernichtung der Menschheit. Aber der Mensch erhielt vier Warnungen vor der Vernichtung.
Zwei dieser Warnungen geben dem Menschen die Chance, sich zu ändern. Zwei andere Warnungen sollen den Kindern der Erde Zeit geben, vor dem Zorn des Schöpfers zu fliehen. »

«Wie erkenne ich diese Warnungen, diese Zeichen?» fragte Tom.

Stalking Wolf fuhr fort: «Du wirst sie erkennen, du und all jene, die gelernt haben, dem Geist der Erde zu lauschen. Alle anderen aber, die nur im Fleisch leben und nur das Materielle kennen, werden nicht wissen und nicht verstehen. Wenn diese Zeichen, diese Warnungen und Prophezeiungen sich offenbaren, wirst du verstehen warum ich sage: die Zeit wird knapp. Dann wirst du verstehen warum wir nicht nur für unsere eigene geistige Glückseligkeit arbeiten, sondern diese Freude auch dem Bewußtsein der modernen Menschen vermitteln sollen.»

Stalking Wolf war schon seit Jahren auf der Wanderschaft und weit über vierzig, als ihm die Vision der vier Zeichen zuteil wurde. Gerade hatte er seine dritte Visionssuche in der Höhle der Ewigkeit beendet, als die Vision sich ankündigte. Er saß vor dem Eingang der Höhle und wartete auf den Sonnenaufgang, als der Geist des Kriegers ihm erschien. Großvater wusste nicht ob er sich im Traum oder in der Wirklichkeit befand, ob er schlief oder wachte, bis endlich der Geist zu ihm sprach und er wusste, dass es keine Einbildung war. Der Geist rief Großvater beim Namen und gebot ihm zu folgen. Als Großvater aufstand, wurde er plötzlich in eine andere Welt versetzt. Wieder glaubte er zu träumen, aber sein Körper spürte die Wirklichkeit dieses Ortes. Seine Sinne wussten, dies war ein Zustand von äußerster Realität, doch in einer anderen Zeit und an einem anderen Ort.

Der Kriegergeist sprach zu Großvater: «Dies sind die Zeichen, die kommen werden, um die Vernichtung des Menschen anzukündigen. Vielleicht wirst du diese Zeichen niemals sehen, doch du sollst arbeiten um sie abzuwenden, und diese Warnungen an deine Enkel weitergeben. Es sind Möglichkeiten der Zukunft, die eintreten werden, wenn der Mensch nicht zur Erde zurückkehrt und den Gesetzen der Schöpfung und des Schöpfers gehorcht. Es sind diese vier Zeichen vier Warnungen, die nur die Kinder der Erde verstehen werden. Jede dieser Warnungen kündigt den Anfang einer möglichen Zukunft an. Und wenn eine der Warnungen wirklich geworden ist, wird auch die Zukunft, die sie ankündigt, Wirklichkeit werden.» Damit wandte der Kriegergeist sich ab, und Großvater blieb allein in dieser fremden neuen Welt.

 

Erstes Warnzeichen: Hungertod

[Anm.: Dieses Warnzeichen bezieht sich auf die große Hungersnot in Afrika in den 60er und 70er Jahren, Stichwort: Biafra/Sahelzone]

Die Welt in der er sich befand, war anders als alles, was er bis dahin kannte. Es war ein dürres Land, fast ohne Vegetation. In der Ferne sah er ein Dorf, doch es bestand aus Zelten und Leinwand, nicht aus den Baustoffen der Erde. Als er sich dem Dorf näherte, überwältigte ihn der Gestank des Todes und ihm wurde übel. Er hörte Kinder schreien, alte Menschen stöhnen und Klagelaute der Krankheit und Verzweiflung. Haufen von Leichen lagen in offenen Gruben und warteten auf Bestattung. Ihre verzerrten Gesichter und ausgemergelten Körper verrieten, dass sie Hungers gestorben waren. Es waren eher Skelette denn Körper aus Fleisch. Kinder, Erwachsene und Greise sahen sich gleich, ihre einst dunkle Hautfarbe jetzt grau wie Asche.

Großvater betrat dieses Dorf, und das Grauen des Hungertodes schlug über ihm zusammen. Da waren Kinder, die kaum noch gehen konnten, alte Leute die im Sterben lagen, und überall Schmerz- und Angstschreie. Der Geruch des Todes und das Gefühl überwältigender Hoffnungslosigkeit drohten Großvater aus dem Dorf zu vertreiben. Und da erschien Großvater ein alter Mann, der ihn in einer Sprache anredete, die er nicht verstand. Großvater erkannte, dass dieser Alte der Geist eines Menschen war, nicht mehr aus Fleisch und Blut, sondern ein Wesen, das einst einen geistigen Weg gegangen war, vielleicht ein Schamane dieses Stammes. Und da verstand er dann, was dieser Alte ihm sagen wollte.

Der alte Mann sprach leise: «Willkommen im Land des Hungers, wie es dereinst heißen wird. Denn eines Tages wird die Welt all dies mit Entsetzen sehen. Und sie wird dem Klima und der Erde die Schuld an dieser Hungersnot geben. Dies aber wird die erste Warnung sein, dass der Mensch nicht außerhalb der Schöpfungsgesetze leben und gegen die Natur ankämpfen kann. Wenn die Welt sieht, dass sie selbst für diese Hungersnot verantwortlich ist, für dieses sinnlose Sterben, dann wird eine große Lektion gelernt sein. Aber ich fürchte, die Welt wird nicht sich verantwortlich machen, sondern die Natur. Die Welt wird nicht erkennen, dass sie selbst diesen Ort des Todes geschaffen hat, indem sie diese Menschen zwang, vielköpfige Familien zu haben. Mit dem Verstoß gegen die Naturgesetze des Landes begann der Hunger unter den Menschen — ähnlich wie die Natur das Wild im Winter verhungern lässt, wenn es allzu zahlreich wird, um sich vom Land ernähren zu können.»

Und der Alte fuhr fort: «Man hätte diese Menschen in Ruhe lassen sollen. Einst verstanden sie es, im Einklang mit der Erde zu leben. Und ihr Reichtum bemaß sich an ihrem Glück, an Liebe und Frieden. All dies wurde ihnen jedoch genommen, als die Welt diese Menschen als primitive Ureinwohner anzusprechen begann. Denn nun wollte die Welt diese Menschen lehren, auf weniger primitive Art Ackerbau zu treiben und zu leben. Die Welt zwang diese Menschen, außerhalb der Schöpfungsgesetze zu leben, und zwingt sie folglich, jetzt zu verhungern.

» Langsam wandte der Alte sich ab und ging fort, zurück in Tod und Verzweiflung. Noch einmal drehte er sich nach Großvater um und sagte: „Dies wird das erste Zeichen sein“.  Auch vor und nach dieser Hungersnot wird es Hungersnöte geben, doch keine wird soviel Aufmerksamkeit in der Welt erregen wie diese. Die Kinder der Erde werden diese Lektion verstehen, die all dieses Leiden und Sterben enthält. Aber die Welt wird nur Dürre und Hunger sehen und die Natur verantwortlich machen statt sich selbst.»

Damit verschwand der alte Mann, und Großvater fand sich wieder im Eingang zur Höhle der Ewigkeit. Großvater lag und dachte nach über das, was er erlebt hatte. Er wusste, es war eine Vision der möglichen Zukunft und der Geist dieses Kriegers hatte sie ihm gebracht um ihm zu zeigen, was geschehen könnte. Großvater wusste dass Menschen überall auf der Erde verhungerten.

Warum aber war diese Hungersnot so entscheidend, so viel wichtiger als alle anderen? Noch wichtiger als der Hunger der heute herrschte? Und nun erinnerte sich Großvater, dass der Stammesälteste gesagt hatte, dass die ganze Welt darauf aufmerksam  würde, dass aber dieselbe Welt nicht bereit sei zu verzichten und die Lektion der Nächstenliebe und Barmherzigkeit zu lernen, die dieser Hunger und Tod erteilte. Die Kinder würden vergebens sterben.

Großvater überblickte die Einöde rings um die Höhle der Ewigkeit. Er versuchte sein Realitätsgefühl wiederzufinden. Es fiel ihm immer noch schwer, zwischen wacher Realität und der Welt der Vision zu unterscheiden, aber er fand doch zurück in seine Zeit und an seinen Ort.

Die Höhle der Ewigkeit, so erzählte er mir, sei immer ein Ort gewesen, wo man Visionen der möglichen und der wahrscheinlichen Zukunft fand. Auch sei es nicht ungewöhnlich, dass ein Suchender eine Vision am Eingang zur Höhle und nicht nur im Innern empfing. Körperlich und emotional erschöpft sank Großvater in tiefen Schlaf. Doch im Schlaf erschien ihm wieder der Kriegergeist und verkündete ihm den Rest dieses ersten Zeichens.

Im Traum sprach der Geist zu Großvater: «In der Zeit der Hungersnot, dieses ersten Zeichens, wird der Mensch von einer Krankheit befallen werden; einer Krankheit, die durch das Land fegen und die Massen erschrecken wird. Die Ärzte in ihren weißen Kitteln werden keine Antworten haben auf die Fragen der Menschen, und ein großes Geschrei wird sich im Land erheben. Die Krankheit wird ausgehen von Affen, Drogen und Sex. Sie wird den Menschen von innen zerstören und jede kleine Erkältung zur tödlichen Krankheit machen. Diese Krankheit wird sich der Mensch durch seine Lebensweise zuziehen, durch seine Anbetung von Drogen und Sex, durch sein Leben fern der natürlichen Ordnung(Aids).

Auch dies ist Teil jener ersten Warnung, aber die Menschheit wird diese Warnung nicht beachten, und sie wird fortfahren, falsche Götter wie Sex und bewusstlos machende Drogen anzubeten.

Der Geist fuhr fort: «Die Drogen werden Krieg in den Städten des Menschen auslösen, und die Völker werden aufstehen gegen solche Kriege und sich erheben gegen diese mörderische Krankheit. Aber die Völker werden den falschen Kampf führen. Sie werden die Folgen geißeln und nicht die Ursache. Keine Nation, keine Gesellschaft wird in diesen Kriegen den Sieg davontragen, solange sie nicht ihre Werte ändert und aufhört, Göttern wie Sex und Drogen nachzujagen. Denn in dieser Zeit des ersten Zeichens kann der Mensch noch den Verlauf der wahrscheinlichen Zukunft ändern. In dieser Zeit kann er noch die Lektionen verstehen, die Krankheit und Hunger ihm erteilen wollen. In dieser Zeit gibt es noch Hoffnung. Wenn aber das zweite Zeichen der Zerstörung erschienen ist, kann die Erde auf physischer Ebene nicht mehr geheilt werden. Nur eine geistige Heilung kann den Verlauf der möglichen Zukunft des Menschen dann noch verändern.» Damit entließ der Kriegergeist Großvater in einen tiefen, traumlosen Schlaf, damit er sich ausruhte, bevor ihm eine weitere Vision zuteil würde.

Wieder erwachte Großvater am Eingang zur Höhle. Und die Erinnerung an den Kriegergeist war noch lebendig in ihm. Die Worte des Geistes waren in seine Seele eingegangen.

Als Großvater das Land überblickte, hatte alles sich verändert. Die Landschaft war noch dürrer geworden, kein Zeichen von Pflanzenwuchs war zu sehen und Tiere lagen im Sterben. Ein furchtbarer Todesgeruch stieg auf von dem Land, erstickender Staub hing in der Luft, die Hitze war bedrückend. Die Sonne am Himmel schien größer und intensiver zu strahlen.

Zweites Warnzeichen: Löcher im Himmel

Weder Vögel noch Wolken waren zu sehen. Und die Luft schien noch undurchdringlicher. Nun schien der Himmel sich zu dehnen, und riesige Löcher rissen auf. Die Löcher platzten mit einem donnernden Knall und die Erde selbst, die Felsen und der Boden bebten. Es schien, als seien klaffende Wunden in die Haut des Himmels gerissen worden. Durch diese Wunden sickerte eine Flüssigkeit, wie Eiter bei einer Infektion: ein unermessliches Meer von schwimmendem Müll, Öl und toten Fischen. Durch eines dieser Löcher sah Großvater die treibenden Leichen von Delphinen. (Anmerkung: Hier scheint es sich um ein geistiges Entsprechungsbild für den kausalen Zusammenhang zwischen Loch im Himmel und Artensterben zu handeln. Das Ozonloch ist sicher schon eines dieser Löcher, es wird aber scheinbar nicht das einzigste bleiben): Heftige Erdbeben und mächtige Stürme tobten. Während Großvater sich festklammerte an die schwankende Erde, sah er ringsumher nichts als Verwüstung. Müllhalden türmten sich bis zum Himmel, Wälder lagen gerodet und sterbend, Küsten waren überflutet, und Flüsse waren tosend über die Ufer getreten. Die Erde bebte immer noch heftiger, sie drohte sich aufzutun und Großvater zu verschlingen.
Plötzlich hörte das Erdbeben auf, der Himmel wurde klar. Aus der staubigen Luft trat der Kriegergeist hervor und blieb kurz vor Großvater stehen. Als Großvater dem Geist ins Gesicht blickte, sah er Tränen aus seinen Augen fließen. Die Tränen fielen mit zischendem Laut zur Erde. Lange sah der Geist Großvater an, dann sprach er endlich: «Löcher im Himmel.» Großvater besann sich einen Moment. Dann fragte er ungläubig: «Löcher im Himmel?» Der Geist antwortete: «Sie werden das zweite Zeichen der Vernichtung der Menschheit sein. Die  Löcher im Himmel und alles, was du gesehen hast, könnte Wirklichkeit werden für die Menschheit. Und hier, zu Beginn dieses zweiten Zeichens, kann der Mensch die Erde nicht mehr mit physischen Maßnahmen heilen. Hier muss der Mensch die Warnung beachten und sich noch stärker anstrengen, um die unmittelbare Zukunft zu verändern. Aber der Mensch muss nicht nur physisch arbeiten. Er muss auch geistig arbeiten, durch das Gebet. Denn nur durchs Gebet kann der Mensch dann noch hoffen, die Erde und sich zu heilen.»Eine lange Pause entstand, und Großvater überlegte, wie unglaublich Löcher am Himmel doch wären. Gewiss, es konnte ein geistiges Loch entstehen, eine Leere; aber ein Loch das die Völker der Erde bemerken würden, messbares Loch schien kaum wahrscheinlich.

Der Geist trat näher und sprach beinah flüsternd: «Diese Löcher sind unmittelbare Folge der Lebensweise des Menschen: seiner touristischen Reisen und aller andern Sünden der Großväter und Großmütter (CO² Ausstoß in der Atmosphäre). Diese Löcher, das zweite Zeichen, werden den Tod der Enkel ankündigen. Sie werden das Vermächtnis sein für die Lebensweise des Menschen, fern der Natur. In der Zeit dieser Löcher aber wird ein großer Umschwung im Denken der Menschen stattfinden. Dann wird der Mensch sich entscheiden müssen, entweder auf dem Weg der Zerstörung fortzuschreiten oder zurückzukehren zur Philosophie der Erde und einer einfacheren Lebensweise. Diese Entscheidung muss getroffen werden, sonst sind alle verloren.

Ohne ein weiteres Wort wandte der Geist sich ab und entfernte sich in der staubigen Luft. Die nächsten vier Tage verbrachte Großvater vor dem Eingang zur Höhle. Nichts sprach in diesen vier Tagen zu ihm, nicht einmal die Erde. Für ihn war es eine Zeit der Trauer, der Einsamkeit und eine Gelegenheit, all das zu verarbeiten, was er erfahren hatte. Er wusste, all diese Dinge würden nicht zu seinen Lebzeiten eintreten, aber die Wahrheit musste an die Menschen der Zukunft weitergegeben werden, mit der gleichen Eindringlichkeit und Macht, mit der sie ihm zuteil geworden war. Großvater wusste aber nicht wie er jemandem diese unglaublichen Vorgänge erklären sollte. Die Ältesten und Schamanen der Stämme würden verstehen, nicht aber die Gesellschaft — und ganz gewiss nicht jemand, der getrennt von Erde und Geist lebte. Vier Tage lang saß Großvater da, reglos wie zu Stein erstarrt und sein Herz war schwer von der Bürde, die er nun trug.

Drittes Warnzeichen: Blutroter Himmel

Am Ende des vierten Tages kam ihm die dritte Vision. Während er über das Land in die sinkende Sonne blickte, wurde der Himmel plötzlich flüssig und dann blutig rot. Soweit das Auge blickte war der Himmel rot, ohne Schattierung, ohne Struktur, ohne Leuchten. Die ganze Schöpfung schien still zustehen, als warte sie auf einen unsichtbaren Befehl. Zeit, Raum und Schicksal schienen versunken in eine Unterwelt, erstickt durch den blutenden Himmel. Lange starrte Großvater zu diesem Himmel hinauf, voll Ehrfurcht und Schrecken.
Denn diese rote Färbung des Himmels war anders, als er es je bei einem Sonnenaufgang oder -untergang gesehen hatte. Es war eine Farbe des Menschen, nicht der Natur, und ein widerlicher Geruch ging von ihr aus. Sie schien die Erde zu versengen wo immer sie diese berührte. Während die Nacht heraufzog, fingen die Sterne an rot zu leuchten. Die Farbe wich nicht vom Himmel und überall wurde Angst- und Wehgeschrei laut.

Wieder kam der Kriegergeist zu Großvater, diesmal aber als Stimme vom Himmel. Donnernd, so dass die Erde bebte, sagte die Stimme:
«Dies also ist das dritte Zeichen. Die Nacht der blutenden Sterne. Sie wird der ganzen Welt kundgetan werden, denn über allen Ländern wird der Himmel rot sein vom Blut der Sterne, bei Tag und bei Nacht. Bei diesem Zeichen der dritten wahrscheinlichen Zukunft wird es keine Hoffnung mehr geben. Das Leben auf Erden, wie die Menschen es kannten, wird zu Ende sein. Und es wird keine Umkehr geben, weder physisch noch geistig. Wenn die Dinge sich beim zweiten Zeichen nicht geändert haben, wird der Mensch mit Sicherheit wissen, dass die Vernichtung der Erde bevorsteht. Dann müssen die Kinder der Erde in die Wildnis fliehen und sich verstecken. Wenn Feuer vom Himmel blutet, gibt es keine Sicherheit mehr in der Welt der Menschen.»
Großvater saß wie betäubt vor Entsetzen, während die Stimme fortfuhr: «Von diesem Moment, da die Sterne bluten, bis zu dem vierten und letzten Zeichen werden vier Jahreszeiten des Friedens vergehen. In dieser Zeit müssen die Kinder der Erde tief verborgen in der Wildnis leben und eine neue Heimat finden, nah bei der Erde und beim Schöpfer. Nur die Kinder der Erde werden überleben. Und sie müssen die Philosophie der Erde leben und nie zum Denken der Menschen zurückkehren. Überleben allein wird nicht genügen, denn die Kinder der Erde müssen auch in enger Verbindung mit dem Geist leben.
Befiehl ihnen also nicht zu zögern, wenn dieses dritte Zeichen in den Sternen erscheint. Denn es gibt dann nur vier Jahreszeiten um zu entkommen.»

Die Stimme und auch der rote Himmel blieben noch eine Woche, erzählte Großvater. Und dann verschwanden
sie so rasch, wie sie erschienen waren.

Viertes Warnzeichen:
Aufforderung zu verborgenem Leben für 10 Jahre nach den „blutenden Sternen“

Großvater wusste nicht wie viele Tage er vor dem Eingang der Höhle verbracht hatte. Auch war es ihm gleich, denn er hatte die Vision empfangen derentwegen er gekommen war. In dieser letzten Nacht vor der Höhle der Ewigkeit aber empfing Großvater die vierte Vision. Diesmal gebracht von der Stimme eines Kindes. Das Kind sprach: «Das vierte und letzte Zeichen wird sich zehn Winter lang zeigen, anschließend an die Nacht der blutenden Sterne. In dieser Zeit wird die Erde (die Natur) sich selber heilen und der Mensch wird sterben. Diese zehn Jahre müssen die Kinder der Erde versteckt bleiben in der Wildnis; sie dürfen nie sesshaft werden und müssen umherwandern um jeden Kontakt mit den letzten, übrig gebliebenen Horden der Menschheit zu vermeiden. Sie müssen sich verborgen halten wie die Pfadfinder der alten Stämme und ankämpfen gegen den Drang, in die Vernichtung des Menschen zurückzukehren. Die Neugier wird viele töten.»

Es folgte ein langes Schweigen, bis Großvater zu dem Kind-Geist sprach und fragte: «Was wird mit der Welt der Menschen geschehen

Wieder entstand ein Schweigen, bis endlich das Kind sagte: «Überall auf der Welt wird es große Hungersnot geben, wie der Mensch sie sich nicht vorstellen kann. Gewässer werden vergiftet sein, denn die Folgen menschlicher Sünden dringen ins Grundwasser ein, in die Seen und Flüsse. Es wird Mißernten geben, die Haustiere des Menschen werden sterben und Krankheiten werden die Massen dahinraffen. Die Enkel (zukünftige Generation) werden die sterblichen Reste der Toten verzehren, und überall gibt es Schmerz- und Wehgeschrei.
Plündernde Banden werden Jagd auf ihre Mitmenschen machen, um sie aufzufressen. Das Wasser wird knapp sein und immer knapper werden jedes Jahr. Das Land, das Wasser, der Himmel werden vergiftet sein. Und der Mensch wird leiden unter dem Zorn des Schöpfers. Zuerst werden die Menschen sich in den Städten verbergen. Aber dort werden sie sterben. Einige werden in die Wildnis fliehen. Aber die Wildnis wird sie vernichten. Denn sie hatten vor langer Zeit die Wahl. Der Mensch wird vernichtet, seine Städte zerstört, und dann werden die Enkel bezahlen für die Sünden der Großväter und Großmütter
.» ( nach dieser Wortwahl wird es die Kindeskinder der Verursachergeneration treffen. Der Zeitpunkt, wann der industrielle Wahnsinn begonnen hat unser Leben nachhaltig zu beeinflussen und zu schädigen, kann Mitte des 20.ten Jahrhunderte, nach dem Zweiten Weltkrieg  festgemacht werden. Rechnet man für eine Generation 30 Jahre, so kommt man in die Zeit nach 2010, wo für diese Generation die massiven Probleme anfangen.)

«Gibt es denn keine Hoffnung?» fragte Großvater. Wieder sprach das Kind: «Hoffnung gibt es nur beim ersten und zweiten Zeichen. Beim dritten Zeichen, nach der Nacht der blutenden Sterne, gibt es keine Hoffnung mehr. Denn nur die Kinder der Erde werden überleben. Die Menschheit wird Warnungen erhalten. Bleiben sie ungehört, dann gibt es keine Hoffnung. Denn nur die Kinder der Erde werden sich reinigen von den Krebsgeschwüren der Menschheit, von der zerstörerischen Denkweise des Menschen. Die Kinder der Erde werden neue Hoffnung für eine neue Gesellschaft bringen, die in enger Verbindung mit der Erde und mit dem Geist leben wird.»

Dann war alles still, der Nebel verzog sich über der Landschaft, die wieder normal aussah, und Großvater trat heraus aus seiner Vision. Erschüttert, so sagte er, war er den nächsten Sommer umher gewandert und hatte versucht zu verstehen, was ihm offenbart worden war, hatte versucht zu verstehen, warum er auserwählt worden war.

Diese Geschichte hatte Großvater mir in jener Nacht der vier Prophezeiungen erzählt, in allen Einzelheiten. Ich glaube, er hatte nichts ausgelassen. In seinen Gefühlen und Gedanken war er so stark beteiligt, dass ich sagen darf, er erlebte sie für uns noch einmal nach. So wurde seine Vision für uns geistige Erfahrung, treibende Kraft, aber auch Gegenstand unserer Ängste. Lange blieb ich sitzen dort auf dem Hügel. Das Feuer war ausgegangen und alles umher hatte sich zur Ruhe gelegt. Die Schöpfung schien still zustehen, schien abzuwarten, dass der dunkelste Teil der Nacht vorbeiging. Ich fühlte mich einsam und verletzlich, als prüfte die ganze Schöpfung jeden meiner Gedanken.

Großvater spricht: «Du fragst dich, warum ich dir diese vier Prophezeiungen mitgeteilt habe und was du mit diesem Wissen anfangen sollst? Wie ich dir sagte, muss der Mensch nicht nur für die eigene geistige Erleuchtung arbeiten, sondern für die geistige Erleuchtung der ganzen Menschheit. Wer wegläuft und sich versteckt, wer nur an sich denkt und weder Liebe noch Mitleid für alle Menschen hat, der verleugnet einen Teil seiner selbst. Der Mensch ist ein Teil jenes  Geistes,  der in allen Dingen wirkt, und wenn ein Teil dieses Geistes krank ist, dann sind alle krank. Und wenn ein Teil dieses Geistes stirbt, dann stirbt auch ein Teil in jedem von uns.

Diese Visionen, diese vier Prophezeiungen, beziehen sich auf Dinge, an deren Lösung du arbeiten solltest: Dinge, die jenseits des Selbst liegen. Indem wir arbeiten, damit diese Prophezeiungen und Visionen nicht Wirklichkeit werden, damit die Welt wieder gesund wird, widmen wir uns etwas Höherem als unserem Ich, und unser geistiges Leben wird sichtbar und erfüllt. Laufe also nicht weg vor deiner Verantwortung.

In dieser verzweifelten Zeit, da die Erde stirbt, darf es kein Ausruhen geben, kein Fortlaufen. Denn jeder muss auf seine eigene Art daran arbeiten, die wahrscheinliche Zukunft der Menschheit abzuwenden. Wenn die moderne Menschheit sich selbst vernichtet, sind wir persönlich verantwortlich, und wir werden ebenfalls vernichtet. Jeder ist also verantwortlich für die Zukunft.»

Quelle: zeit-zum-aufwachen.blogspot.de