Weg mit den toxischen Zahnpasten

Ein sauberer Mund ist nicht nur wichtig für reinen Atem, sondern er ist auch nützlich, um insgesamt gesund zu bleiben. Viele Studien bringen die Mundgesundheit mit verschiedenen Krankheiten und Beschwerden in Verbindung, darunter so schwere Erkrankungen wie Endokarditis (Entzündung der Herzinnenhaut), Herz-Kreislauf-Erkrankung, Diabetes, Osteoporose und sogar Alzheimer oder Komplikationen bei Schwangerschaft und Geburt.

In unserem Mund tummeln sich jede Menge zumeist harmlose Bakterien. Bei mangelnder Pflege können diese Bakterien jedoch außer Kontrolle geraten und unangenehme Krankheiten verursachen. Zum Glück ist eine anständige Mundhygiene aber gar nicht schwer zu bewerkstelligen, alles, was es braucht, ist Entschlossenheit, Routine und eine bessere Zahnpasta oder besseres Zahnpulver.

Wissen Sie, was in Ihrer herkömmlichen Zahnpasta steckt?

Herkömmliche Zahnpasten sind nicht optimal, denn irgendwann wurden Geschmack und Haltbarkeit wichtiger als Sicherheit und Wirksamkeit. Zusätzlich zu künstlichen Süßstoffen finden sich in traditionellen Zahnpasten scharfe Chemikalien, Konservierungsstoffe und Fluorid, das sich immer wieder als toxisch und gesundheitsschädlich erweist.

Es folgt eine Liste von Chemikalien, die sich oft in Zahnpasten finden:

  • Triclosan – Ein antimikrobieller Wirkstoff, seit über 30 Jahren Bestandteil vieler Verbrauchsgüter; er ist in vielen Ländern bereits verboten. Wird mit Schilddrüsenunterfunktion in Verbindung gebracht und gilt als leberschädigend und giftig beim Einatmen.
  • Methylparaben – Dient als Konservierungsstoff, wird leicht von der Haut aufgenommen und kann als Hormonimitator den Hormonhaushalt durcheinanderbringen. Außerdem wird ein Zusammenhang mit Brustkrebs vermutet.
  • Propylenglycol – Gilt als organschädlich. Der flüssige Alkohol wird auch als Frostschutzmittel verwendet. Gelistet als möglicherweise neurotoxisch, giftig beim Einatmen und immunschädlich.
  • Natriumlaurylsulfat (SLS) – Wird auch als Pestizid und Herbizid verwendet, reizt Haut und Augen. Beim Erhitzen werden giftige Dämpfe freigesetzt, wird flüchtig bei vom Mundgewebe freigesetzter Wärme.
  • Butylhydroxytoluol (BHT) – Dient dazu, unangenehmen Geschmack und Geruch anderer Stoffe zu überdecken. Laut Sicherheitsblatt kann es bei Einnahme Bauchschmerzen, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen verursachen. Außerdem ist es brennbar und extrem umweltschädlich.

Sie sehen also: Herkömmliche Zahnpasten enthalten ziemlich ekliges Zeug. Aber keine Panik, Sie können sich ganz einfach und zudem kostengünstig Ihre eigene Zahnpasta herstellen.

Schnelle und einfache Rezepte für eigenes Zahnpulver

Bevor Sie darangehen, Ihr eigenes Zahnpulver herzustellen, müssen Sie aus den folgenden Stoffen Ihre eigenen Grundzutaten auswählen: Backnatron, Bentonit und feingemahlenes Kalziumpulver. Sie können einen, zwei oder alle drei Stoffe wählen.

Backnatron hilft, die Zähne weiß zu erhalten und Beläge zu entfernen, Bentonit reinigt, poliert und enthält jede Menge Mineralstoffe – in Verbindung mit Apfelessig ergibt es übrigens eine hervorragende Gesichtsmaske.

Folgende Zutaten sind optional:

  • Fein gemahlenes Meersalz (macht die Zähne weiß und wirkt antibakteriell).
  • Spirulina (in Viertelteelöffelportionen zugeben).
  • Fein geriebener Salbei, Pfefferminze, Nelken und Zimt (geben Aroma und wirken heilend).
  • Niem (ein großer immergrüner Baum, der wegen seiner heilenden und antibakteriellen Eigenschaften seit Jahrhunderten Anwendung in der Medizin findet).
  • Stevia (für zusätzliche Süße).

Nachdem Sie Ihre Grund- und optionalen Zutaten ausgewählt haben, geht alles Übrige ganz einfach. Mischen Sie die Zutaten und lagern sie in einem Glas mit Schüttöffnung. Hervorragendgeeignet sind Gewürzgläser. Noch etwas spricht für Zahnpulver: Da es keine feuchten Inhaltsstoffe gibt, ist es unbegrenzt haltbar. Das folgende Rezept hat bereits große Beliebtheit erlangt:

  • 1 Esslöffel Kalzium
  • 1 Esslöffel Backnatron
  • 1 Teelöffel Meersalz
  • 1 Teelöffel Niem
  • 1 Teelöffel Pfefferminze
  • ¼ Teelöffel Spirulina

Und gleich noch ein Rezept:

  • 1½ Esslöffel Ton
  • ½ Esslöffel Backnatron
  • 1 Teelöffel Meersalz
  • 1 Teelöffel Salbei
  • 1 Teelöffel Pfefferminze

Weitere Quellen:

gnowfglins.com
drugs.com
oxipedia.org
fluoridealert.org
paleoleap.com
desmoinesregister.com
cnn.com
medscape.com

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